Tipp der Woche: Höfliche Begrüßung

Bleib brav sitzen, wenn uns jemand begrüßt

Diese Übung ist nicht nur eine tolle Impulskontrollübung, sondern darüber hinaus sehr wertvoll für den Alltag.. Der Welpe soll lernen, brav neben dir sitzen zu bleiben, wenn euch jemand begrüßt.

Auch für Welpen, die es einfach nicht sein lassen können mit dem Hochspringen, ist es eine gute Möglichkeit. So hast du zumindest schon mal bei der Begrüßungssituation ein besseres Verhalten. Achte dann aber auch bei der Belohnung darauf, dass der Welpe nicht hochspringt und die Leckerli weit genug unten gegeben werden. 😉

Und so geht’s

Es ist ganz einfach: Lass deinen Welpen neben dir sitzen oder stehen. Wenn er nicht genau neben dir sitzt, sondern noch ein bisschen vor dir, ist das nicht so schlimm.

Bitte einen Menschen, den dein Hund mag, zu dir zu kommen und dich zu begrüßen. Weise ihn an, dass er sich sofort entfernt, wenn der Welpe aufspringt. Du fütterst deinen Welpen, wenn die Person auf euch zukommt, solange er brav sitzen bleibt.

Steht er also auf, geht nicht nur die Person weg – nein, es verschwindet auch noch das Futter! Dein Welpe wird sehr schnell lernen, dass es sich lohnt, sitzen zu bleiben, wenn jemand auf euch zukommt.

Wenn es sehr gut klappt, kannst du immer später anfangen zu füttern.

Wenn das mit diesem Menschen gut klappt, übe mit anderen bekannten Menschen und schließlich auch mit Fremden.

Du willst eine noch größere Herausforderung? Übe es mit deinem Welpen, wenn es an der Haustür geklingelt hat, mit den Besuchern.

Schau dir zum besseren Verständnis das Video an:

Wie immer freue ich mich über Erfahrungsberichte, Tipps und sonstige Kommentare. 😉

Claudia Hußmann

P.S.: Und wenn du gerne einen Fahrplan für die ersten 3 Monate mit deinem Welpen hättest, wo es ganz viele solcher Tipps gibt, dann schau mal HIER.

2 Replies to “Tipp der Woche: Höfliche Begrüßung”

  1. Liebe Claudia,

    mein Hund möchte jeden (fremden) Menschen herzlich begrüßen, der im Umkreis unterwegs ist. Bei direkten Begegnungen führe ich ihn an kurzer Leine mit Bestimmtheit vorbei (an der abgewandten Seite – meist rechts). Das klappt mal gut, oft ist es aber doch stressig. Begrüßt er jemand Bekannten, gehe ich in die Hocke und nehme auch die Leine an den Boden, wenn er hochspringt und sage „Runter“. Er hüpft aber trotzdem noch gern hoch und weggehen klappt halt auch nicht immer (meinerseits). Dasselbe Verhalten, freundlich, aber aufdringlich (auf den Kopf tatzen z. B.), zeigt er auch den Hunden gegenüber, denen wir begegnen. Was tun?

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