Hundebox-Spiele machen Spaß

Warum eine Hundebox?

welpen schlafen - tiefschlafIm Artikel Die Hundebox hast du bereits viele Situationen erfahren, für die eine Hundebox gut ist. Auch, welche Arten von Hundeboxen es gibt und wie du die Hundebox trainieren kannst, hast du dort gelernt.

Aber die Hundebox bietet noch mehr. Du kannst sie ganz toll als Ruheort für Hunde einsetzen, die Probleme haben, abzuschalten. Mit den Hundebox-Spielen, die ich dir hier vorstelle, kannst du eine tolles Impulskontroll-Training mit deinem Welpen durchführen, was totalen Spaß macht. Du übst dabei gleichzeitig noch das sichere Sitzen bis du das Aufstehen erlaubst. Du kannst die wichtige Grabsch-Übung trainieren.Und du kannst alle Übungen später auch auf andere Orte übertragen.

Hier lernst du ein Boxentraining kennen, das dein Welpe lieben wird.  😀

ACHTUNG: Für dieses Training ist eine Stoffbox ungeeignet, da du die Tür nicht schnell schließen und öffnen kannst. Benutze eine Gitterbox oder eine Hartschalenbox. Vielleicht kannst du dir eine ausleihen, wenn du jetzt schon eine Stoffbox hast. Später kannst du natürlich die Stoffbox benutzen.

Was sind Hundebox-Spiele?

Spiele machen Spaß. Und genau das sollen die Hundebox-Spiele tun: Sie sollen Spaß machen. Wenn etwas Spaß macht, wird es gerne gemacht. Wenn man etwas gerne macht, tut man es immer öfter.

Die Hundebox-Spiele sind kleine Trainingseinheiten in und mit der Hundebox, die dir und deinem Welpen so richtig Spaß machen sollen.

Dein Welpe wird gerne in die Hundebox gehen, wird dort bleiben, bis du ihm erlaubst, sie wieder zu verlassen und dabei noch einen Riesenspaß haben.

Regeln für die Hundebox-Spiele

Es gibt nur drei Regeln:

  1. Deine Hand geht nur zur Tür, wenn dein Welpe nicht bellt, jault, kratzt, sich dreht, etc., sondern nur dann, wenn er sich ruhig verhält.
  2. Lass deinen Hund NIE OHNE FREIZEICHEN aus der Hundebox.
  3. Die Super-Leckerli gibt es nur IN der Hundebox, außerhalb der Hundebox wird mit weniger begehrten Leckerli belohnt.

Lass das Spiel beginnen

In diesem Schritt geht es erst mal nur darum, dass dein Welpe in die Hundebox geht. Die Tür ist dabei immer auf. Du sagst noch gar nichts. Nur Lob, wenn er in die Box geht. Wenn dein Welpe bereits in die Hundebox geht, kannst du diesen Schritt überspringen.

  1. Setz dich mit guten Leckerli vor die Hundebox. Wirf deinem Welpen ein Leckerli knapp vor oder ganz vorne in die Hundebox. Geht er hin um es zu fressen, lobe ihn BEVOR er es gefressen hat.
  2. Wird dein Leckerli nach und nach immer ein Stückchen weiter in die Hundebox, bis dein Welpe ganz in die Box muss, um es zu fressen. Da er ja gleich wieder raus kann, wird das schnell ein lustiges Spiel.
  3. Wirf während er frisst, noch ein paar Leckerli in die Hundebox. So bleibt er ein bisschen länger in der Hundebox.

Der Welpe liebt die Box

Besorge dir wirklich gute Leckerli. WIRKLICH GUTE! Nimm nicht einfach nur das Trockenfutter. Nimm Käse, Leberwurst oder Pastete oder koch Hühnchen. Du brauchst etwas, was dein Welpe liebt! 🙂

Dein Welpe lernt in diesem Schritt, sich hinzusetzen, wenn du die Hand an die Tür tust. Deine Hand an der Tür soll zum Signal für das Hinsetzen in der Hundebox werden.

  1. Füttere deinen Welpen einige Male weit oben hinten in der Hundebox, damit er sich setzen muss. Nimm dafür deine Super-Leckerli. Wenn du eine Gitterbox hast, kannst du auch von außen füttern. Schau dir das auf dem Video an.
  2. Schließe kurz die Tür. Öffne sie und füttere deinen Welpen so, dass er sich setzen muss.
    ACHTUNG! Du öffnest die Tür immer dann, wenn dein Welpe sich ruhig verhält. Bellt er, kratzt an der Tür oder dreht sich im Kreis, warte einfach. Sobald er ruhig ist, öffne die Tür und füttere ihn wie beschrieben.
  3. Wiederhole das 10 bis 20 Mal. Dein Welpe lernt dadurch, dass es die beste Belohnung nur in der Box gibt.

Dein Welpe hat die Wahl

In diesem Schritt wird es spannend. Du beginnst damit, deinen Welpen etwas später zu füttern, nachdem die Tür sich geöffnet hat. Je nachdem, wie gut dein Welpe sich beherrschen kann, darf die Ablenkung mehr oder weniger groß sein. So geht’s:

  1. Mache drei Durchgänge wie im letzten Schritt: Tür auf und Welpe weit hinten und oben füttern, sodass er sitzen muss.
  2. Jetzt mach die Tür auf und zähle im Geist „einundzwanzig“. Wartet dein Welpe geduldig, füttere ihn wie zuvor oben hinten. Geht er vor in Richtung Tür, schließt du diese einfach wortlos. Chance vertan. Leider die falsche Wahl getroffen. Mach einen neuen Versuch und zähle nur „einund“.
    Du willst deinen Welpen fordern, aber er soll nicht zweimal hintereinander einen Fehler machen. Mach es so schwierig wie möglich, aber so einfach wie nötig. 😉
  3. Nach und nach dehnst du die Zeit aus, bewegst dich, nimmst etwas hoch, wirfst etwas – also alle möglichen Ablenkungen. Dein Welpe hat immer die Wahl: Bleibt er in der Hundebox sitzen, gibt es ein Leckerli. Geht er Richtung Tür, geht diese leider zu und die Runde ist verloren.
  4. Du wirst merken, dass dein Welpe immer sicherer in der Hundebox sitzen bleibt, egal, was passiert. Super. Dann kannst du mit dem nächsten Schritt weiter machen.

Ich geh lieber wieder in die Hundebox

In diesem Schritt erlaubst du deinem Welpen mit deinem Freizeichen, die Hundebox zu verlassen. Wenn du bisher gut gearbeitet hast, wird er sich sehr bald entschließen, wieder in die Hundebox zu gehen, denn außerhalb der Hundebox gibt es weder Leckerli, noch Aufmerksamkeit und auch sonst ist es langweilig. Aber du drängst deinen Welpen nicht in die Box, sondern wartest geduldig ab.

  1. Wiederhole den letzten Schritt noch einmal bis dreimal.
  2. Stell dich neben die Hundebox und gib deinem Welpen das Freizeichen. Beachte ihn nicht, wenn er die Hundebox verlassen hat. Warte einfach. Er wird merken, dass außerhalb der Hundebox nichts tolles passiert.
  3. Sobald er sich entschließt, wieder in die Hundebox zu gehen, lobe ihn und füttere ihn. Sag ihm, dass er der beste Welpe der Welt ist. Freu dich, als hättest du im Lotto gewonnen.
  4. Mach wieder ein paar Durchgänge, bei denen er in der Hundebox für geduldiges Warten belohnt wird und entlasse ihn immer mal wieder mit dem Freizeichen. Wenn er sofort wieder in die Box geht, hast du das Ziel dieses Spieles erreicht.
  5. Sollte dein Welpe sich auch nach zwei Minuten Warten nicht dazu entschließen, wieder in die Hundebox zu gehen, geh nochmal einen Schritt zurück und nimm noch bessere Leckerli. 🙂

Rein und raus – ein tolles Spiel

Bei diesem Spiel lernt dein Welpe gleich zwei Dinge. Erstens lernt er, dass es sich lohnt, möglichst schnell in die Box zu rennen und zweitens lernt er, dass es super ist, wenn nach seinem Geschirr oder Halsband gegrabscht wird.

Du brauchst für dieses Spiel deine Superleckerli und noch ein paar Leckerli, die nicht so hochwertig sind. Und dann kann es losgehen.

  1. Übe ein paar Mal, dass dein Welpe brav in der Hundebox wartet und belohne ihn wie gewohnt.
  2. Stell dich höchstens 3 Schritte von der Hundebox weg und gib ihm das Freizeichen. Wenn er zu dir kommt, grabsch nach seinem Halsband oder Geschirr, gib ihm eins von den „schlechteren“ Leckerli und halte ihn in Richtung Hundebox an Halsband oder Geschirr zurück. Wenn du die anderen Schritte schön abgearbeitet hat, wird dein Welpe jetzt unbedingt in die Box wollen. Lass ihn los und wenn er in die Hundebox gerannt ist, rase auch hin und belohne ihn.
  3. Wiederhole das aus verschiedenen Winkeln und variiere auch die Anzahl der Schritte.
  4. Wenn dein Welpe auch aus 5 Meter Entfernung in die Box rast und auch wenn du neben der Hundebox stehst, bist du bereit für den letzten Schritt.

Jetzt kommt das Signal dazu

Wenn du aufgepasst hast, ist dir aufgefallen, dass ich bisher noch gar nichts gesagt habe, damit der Hund in die Hundebox geht. Der Grund dafür ist, dass ich zuerst ein zuverlässiges Verhalten haben möchte, das der Hund liebt. Jetzt, wo mein Hund voller Begeisterung in die Hundebox rennt und am liebsten gar nicht mehr raus möchte, gebe ich das Signal dazu.

Im Prinzip machst du alles wie im vorigen Spiel. Mit einer kleinen Änderung: Wenn du den Welpen loslässt, sagst du dein Signal. Ich benutze „Ab in die Box“. Du kannst dir aber auch irgendwas lustiges einfallen lassen, Hauptsache, du sagst immer dasselbe.  😀

Zu guter letzt

Du wirst nach diesem Training merken, dass dein Welpe sich setzt, sobald deine Hand an die Tür kommt. Das war genau das, was dabei herauskommen sollte.  😉

Hinsetzen und abwarten. Eine tolle Übung. Hast du schon drüber nachgedacht, wofür du das alles einsetzen kannst? Hier nur ein paar Ideen:

  • Anleinen und Ableinen beim Autofahren
  • In der Hundebox warten, wenn Besucher kommen
  • Das Sitzenbleiben wurde bei dieser Übung massiv geübt. Das kannst du auch auf andere Orte übertragen.
  • Du kannst den Hund in der offenen (!!!) Box überall parken. Sehr praktisch.
  • ….

Natürlich musst du das Training beibehalten und die Ablenkungen nach und nach schwieriger machen. Sicher klappt das alles nicht von einem Tag üben. Aber wenn du die obigen Schritte nur einmal konsequent durcharbeitest, was vielleicht mal eine Stunde dauert, hast du bereits ein Level erreicht, bei dem dein Welpe begeistert in die Hundebox rast.

Und die positive Verknüpfung mit der Hundebox führt ganz automatisch dazu, dass er sie liebt. Wenn dein Welpe das soweit perfekt beherrscht, gibt es noch eine Menge Hundebox-Spiele für Fortgeschrittene.

Denk dran, deinen Welpen IMMER mit deinem Freizeichen aus der Hundebox zu entlassen. Die Regel ist: Versucht er die Hundebox OHNE Freizeichen zu verlassen, geht die Türe zu.

Tipp: Wenn dein Welpe sich bisher sowieso nicht in der Hundebox aufgehalten hat, mach sie zu, wenn du nicht trainierst. Dann kann er nicht hinein. Umso mehr wird er sich freuen, wenn das tolle Spiel weitergeht.

Beispiel-Training

In den Videos oben sind die Trainingsschritte schon stark verkürzt dargestellt. Da so ein Training relativ unspektakulär ist, weil auch mal minutenlang nichts passiert, ist es als Anleitungsvideo einfach nicht geeignet.

Ich möchte dir hier trotzdem mal die Möglichkeit geben, bei einem Training zuzuschauen. Es ist ungeschnitten und die Qualität ist nicht so toll. Es wurde bei der Ausbildung von Praktikantinnen in meinem Betrieb aufgenommen und zeigt sehr schön, wie schnell man die Hundebox trainieren kann.

Die Hündin Ronja im Video ist bei mir in Pension und kennt tatsächlich keine Hundebox.

Ich freue mich über dein Feedback.

Claudia Hußmann

Welpenerziehung kinderleicht

28 Replies to “Hundebox-Spiele machen Spaß”

  1. Pingback: Die Hundebox | Welpenerziehung

  2. Hallo Claudia,
    ich habe seit dem 11.1. einen süssen, kleinen,6 Wochen alten Zwergspitz.Die Jungen mussten von der Mutter getrennt werden, weil sie vom Stillen wund war. Der Besitzer hat seine Welpen alle zur selben Zeit verkauft. Ich hatte zwar schon einen Hund,der war ein ganz lieber.(12 Jahre) alt, der hatte Angst vor kleinen Kindern,aber das haben wir immer gut im Griff gehabt.
    Nun zu unserer kleinen Lilly: Obwohl sie erst paar Tage hier ist, hört sie auf den Namen und auf komm her. Sie hat auch ihren Schlafplatz akzeptiert und macht sich frühs gegen 7 Uhr bemerkbar.Das finde ich schon alles ok, aber 2 Probleme habe ich und langsam bekomme ich Panik,weil sie immer beissen will.Sie knabbert alles an, Kabel wurden hochgelegt,weil sie die auch anknabbert. Der Tierarzt hat gesagt,dass sie 6 Wochen nicht auf die Strasse darf,wg Infektionsgefahr, also nutzen wir die Terrasse ,wo sie auch eine bestimmte Stelle hat, wo sie ihr Geschäft machen kann.Leider klappt es fast nie und wenn doch,bekopmmt sie eine Belohnung.Ich habe eine Hundetrainerin angerufen,um ihre Erfahrungen zu nutzen.Sie sagte mir, unsere Lilly wäre verhaltensgestört und evtl. könnten wir einen Tausch machen, Lilly gegen einen älteren Hund. Es ist doch aber ein Lebewesen, ein Baby, man kann doch nicht einfach ,wie in einem Laden ein Baby umtauschen.Bei Menschenbabys macht man doch das auch nicht.
    Sie hat mich auch als ihre Bezugsperson schon akzeptiert. Mache ich irgensdetwas verkehrt? Ich habe alle NL von Dir ausgedruckt, damit ich alles greifbar habe und nachlesen kann.Leider habe ich aber das E- Buch:Vom Piranha zum Lämmchen noch nicht erhalten,trotz Eintrag der Emailadresse.
    Vielleicht kannst Du mir helfen,ich möchte doch nicht verkehrt machen.
    L.G.
    Brigitte

    • Hallo Brigitte,

      bleib mal ganz cool. Du machst das toll! Und wenn der Kleine schon so eine tolle Bindung aufgebaut hat, ist das doch super.
      Nun zum ersten Problem: Geh ruhig raus mit dem Welpen. Es passiert ihm nichts! Wenn man Infektionsgefahr gegen Sozialisationsdefizite abwägt, sagt dir jeder moderne und auf neueste Stand befindliche Tierarzt, dass die Sozialisationsdefizite schlimmer sind. Also Welt erkunden und raus – auch zum Lösen.
      Mach es so wie im Artikel über die Stubenreinheit beschrieben.
      Damit du das eBook herunterladen kannst, musst du noch deine Eintragung bestätigen. Schau auch im SPAM-Ordner nach.
      Wenn der Hundetrainerin nix anderes einfällt als den Hund auszutauschen, hat sie irgendwie ihren Beruf verfehlt. 🙁 Wo wohnst du denn, vielleicht kann ich dir jemanden vor Ort empfehlen. Du kannst mir auch eine eMail an claudia@welpenerziehung24.de schicken, dann kann ich dir direkt antworten. 🙂
      Und es gilt: Wenn ein Welpe da ist, muss alles weggeräumt werden, was er anknabbern könnte und was einem wertvoll ist oder was für den Welpen gefährlich ist. Das ist keine Verhaltensstörung, sondern völlig normal.
      Du schaffst das! Wie gesagt, schreib mir ruhig eine Mail.
      Viel Spaß mit dem kleinen
      Claudia

  3. Hallo Claudia,

    eine tolle und informative Seite hast Du aufgebaut!
    Wie alt sollte der Welpe für das Hundebox-Training sein?
    Mein Viszla-Welpe ist jetzt eine Woche bei uns und 10 Wochen alt. Jedes Hundeboxtraining scheitert, weil sie sofort und umgehend also wirklich ohne jede Verzögerung anfängt zu jaulen und zu heulen, dass einem die Ohren abfallen. Und sie dreht völlig durch. Und sie hört nicht mehr auf. Wirklich.
    Es klappt nur nachts. Da schiebe ich die Box vom Wohn- ins Schlafzimmer. Sobald das Licht aus ist, ist Ruhe. Sie meldet sich dann alle zwei Stunden, weil sie raus muss.
    Aber ansonsten kommt sie nicht zur Ruhe; sie sucht sich auch keinen Alternativplatz. Es geht nur, wenn sie auf meinen Beinen oder sonstwo am Körper ist (Kontaktschlafen). Das ist ja ganz süß, aber ich kann nichts mehr machen. Kaum bewege ich mich, ist sie wach. Es ist wirklich wichtig, dass sie mal in der Box bleibt ohne das Haus zu intonisieren.

    Meine Hoffnung ist, dass das alles noch wegen der Trennung vom Rudel ist. Dann übe ich mich weiter in Geduld. Aber was, wenn das nicht der Grund ist. Ich fühle mich latent versklavt.

    Sie hat mich ständig im Blick, sodass ich null Chance habe z.B ein Leckerli zu verstecken. (Draußen kennt sie mich nicht und ich schaffe es nicht, dass sie sich auf mich konzentriert.)

    Was kann ich tun? Noch abwarten? Die Welpenschule startet erst im Januar. Ich habe Sorge, dass bis dahin alles verloren ist.
    I
    Ich freue mich über eine Antwort von Dir, wenn Du die Zeit hierfür findest.

    Herzliche Grüße, Anke

    • Hallo Anke,

      schau dir bitte die Videos nochmal ganz genau an. Wenn du das Training richtig durchführst, heult dein Welpe nicht. Er will nämlich gar nicht raus aus der Box. Erst dann geht die Tür zu. Und zwar so kurz, dass er gar nicht dran denkt, zu jammern.

      Starte nochmal von vorne.

      Claudia

    • Hallo Anke,

      Bestimmt liest du das nicht mehr, es ist ja schon so lange her.
      Ich habe mich hier ein wenig informieren wollen weil wir mit unserer Vizsla Hündin in einer ähnlichen Situation sind.
      Sie ist 11 Wochen alt, geht mittlerweile allein in die Box und wartet dass ich sie belohne 😉 in Moment schläft sie auch dort nach dem ich sie ein paar mal hin gebracht habe. Tür zu mache ich nur ein paar Sekunden aber am liebsten würde sie mir auf Schritt und tritt folgen und nur auf uns drauf schlafen. Und wenn ich 5 Sekunden den Raum verlasse gibt es bellen und heulen.

      Wie hat es bei euch geklappt? Über eine Antwort würde ich mich freuen.

      Viele Grüße
      Eva

  4. Hallo Claudia,
    deine Seite ist wirklich toll und ich schaue mir deine Videos mit Begeisterung an.
    Meine kleine Maus ist jetzt 11 Wochen alt und ist seit 2,5 Wochen bei uns.
    Sie war zu Beginn sehr sehr ängstlich, aber zuhause traut sie sich immer mehr (fast zu viel). Fremden gegenüber reagiert sie immer noch ängstlich, vor allem wenn wir vor der Tür sind.
    Leider habe ich das gleiche Problem wie im Fall zuvor geschildert, dass sie nur schläft, wenn wir in der Nähe sind, so dass es uns fast nicht möglich ist, etwas anderes zu machen.
    Sich an die Box zu gewöhnen hat auch eine Weile gedauert. Aber sie ging nie alleine hinein, nur wenn wir sie hineingelegt haben. Habe dann dein Training so gemacht, wie in den Videos beschrieben. Zunächst konnte ich keinen Fortschritt erkennen, da sie nicht wieder rein wollte, wenn sie draußen war. Lieber beschäftigte sie sich dann mit unserer Couch. Gestern habe ich ich dir dann super Leckerli mit Thunfisch selbst gebacken. Sie fliegt total drauf und es hat tatsächlich geklappt, dass sie nicht sofort wieder raus wollte..
    Also der Tipp, noch bessere Leckerlis bereit zu halten, sollte jeder ausprobieren, bei dem jeder Versuch mit der Box gescheitert ist..
    Vielen lieben Dank.. Selbst ein noch so kleiner Tipp kann wahre Wunder bewirken..

    Ganz liebe Grüße
    Banu

  5. Hallo Claudia,

    ich mache gerade das Boxentraining mit unserer 14 Wochen alten Eurasier-Hündin und es macht uns beiden viel Spaß. Sie geht mittlerweile gerne in die Box und bleibt dort auch ruhig sitzen bzw. liegt sogar ab. Jetzt wollte ich mit ihr die Übung machen, bei der ich sie mit einem Freizeichen aus der Box lasse, um dann zu schauen, ob sie alleine wieder rein geht. Nun: Sie geht beim Freizeichen gar nicht aus der Box, sondern bleibt liegen. Ist das jetzt supergut, oder was kann/soll ich machen?

    Liebe Grüße
    Ute

    • Hallo Ute,

      herzlichen Glückwunsch! Du hast anscheinend super trainiert. Ich mache es dann immer so, dass ich ein paar Mal auch draußen belohne, aber dort z.B. nur ein Trockenfutterstück gebe und in der Box gibt es die tolle Belohnung. So lohnt sich auch das Rauskommen. 🙂

      Viel Erfolg weiterhin
      Claudia

  6. Liebe Claudia, habe ich das richtig verstanden, dass man den Welpen erst in der Nacht in die Box tut und die Türe schliesst, wenn er freiwillig reingeht? (Also erst nach dem Boxentraining?)

    • Nein, ich mache den Welpen ab der ersten Nacht in die Box, die geschlossen neben meinem Bett steht, damit der Welpe sich melden muss, wenn er wach wird und muss.
      Wenn du das Boxentraining gescheit machst, hast du ihn davon mal abgesehen auch schon am ersten Tag so weit, dass er selbst in die Box geht.

      Claudia

  7. Hallo Claudia,
    dein Hundetraining sieht toll aus und das Training mit der Box finde ich super. Ich bekomme einen 8 Monate alten Hund aus dem spanischen Tierschutz, der, wenn er ankommt, schon einige Stunden in Flug- und Autoboxen verbracht hat und der wahrscheinlich erstmal froh ist, aus so einer Box raus zu sein. Wann denkst du, kann ich in diesem Falle mit dem Boxentraining beginnen?

  8. Hallo Claudia,

    muss es immer die selbe Box sein oder kann man auch verschiedene haben? Wir haben mehrere Stockwerke. Im Erdgeschoss ist der Wohnbereich, im zweiten Stock schlafen wir. Ich möchte ungern die riesen, unhandliche Box täglich mehrfach hoch und runter tragen. Dazu kommt, dass ich ja dann erstmal den Welpen runter trage, dann die Box und in diesem Moment ist er völlig alleine unten. Daher wollen wir uns eine für oben und eine für unten besorgen. Reicht es den Welpe überhaupt an eine Box zu gewöhnen, oder gewöhnt man ihn somit an „seine“ Box?

    Danke für deine Antwort im Voraus!

    LG

  9. Liebe Claudia,
    wir haben einen 11 Wochen alten Goldendoodle Welpen, der jetzt 3 Wochen bei uns ist. Am Ankunftstag haben wir ihn abends in die Box gelegt und die Tür geschlossen. Ca 5 Minuten war alles gut und er lag ganz entspannt darin.
    Leckerchen hat es natürlich auch gegeben.
    Aber dann ging das Geheule und Gewinsel los. Wir dachten, wir müssen das aushalten, bis er sich von selbst beruhigt. Hat er aber nicht. Stattdessen hat er angefangen zu bellen und in der Box zu randalieren. Schließlich ist er immer wieder mit dem Kopf gegen die Tür gerannt.
    Da wir Angst hatten, dass er sich verletzt, haben wir ihn wieder rausgelassen. Danach hat er die Box nicht mehr angeschaut – auch nicht mit Leckerlilockungen (Lieblingsleckerlis!!). Eine Trainerin hat uns geraten, die Tür für eine Weile zu entfernen. Danach ist er ohne Aufforderung rein und raus gegangen und schläft tagsüber sogar manchmal darin. Aber sobald die Tür in Sicht ist, meidet er die Box und lässt sich auch mit nix mehr hinein locken. Haben wir das jetzt für alle Zeiten verbockt?
    LG
    Brigitte

  10. Hallo Claudia,
    wir haben seit 5 Tagen eine keine Golden Retriever Hündin. Sie bleibt nicht bei geschossener Tür im Kennel, so dass wir nachts auf der Couch schlafen und sie unter uns. Ab und zu macht sie dann Pipi, weil ich es nicht mitbekomme. Ich möchte, dass sie im Kennel schläft und wir endlich wieder oben in unseren Betten (wenn es sein soll mit Babyphone). Auch tagsüber möchte ich Erledigungen und Arztbesuche machen können. Ich habe mir die Videos zum Üben mit der Hundebox angeschaut aber ich verstehe nicht wie der Hund dadurch gleichzeitig lernt stubenrein zu werden und solange in der (geschlossenen) Box zu verbringen, wie ich es möchte. Auch im Hinblick darauf, dass ich in absehbarer Zeit wieder arbeiten gehen werde. Ich bin willens es konsequent mit dem Hund zu erlernen aber mir ist nicht ganz klar, wie ich am besten vorgehe und über welchen Zeitraum wir sprechen. ich wäre heilfroh, wenn ich eine Antwort erhalte!!!
    Vielen Dank!

  11. Hallo Claudia und erstmal Kompliment für deine tolle Seite und all deine Mühe!
    Ich möchte gern fragen, ob ich sofort eine Gitterbox in Endgröße kaufen soll, auch wenn es darin nicht so kuschelig ist :-)?!
    Und welche Größe ist angemessen? Meine Hündin wird, wenn sie ausgewachsen ist, ca. 50 cm groß sein und 18-22 kg wiegen.
    Ist 75 x 47 x 54 cm ungefähr richtig oder zu klein?
    Danke im voraus und viele Grüße
    Viola

    • Du kannst ruhig die endgültige Größe kaufen und sie mit einem stabilen Karton verkleinern. 🙂
      Ob die Größe reicht oder eine Nummer größer, ist aus der Ferne schwer zu sagen. Das weißt du, wenn der Hund tatsächlich ausgewachsen ist.

  12. Hallo Claudia,

    deine Infos sind klasse! Sie sind so positiv, logisch und nachvollziehbar aufgebaut. Ich bin sehr froh, deine Seite gefunden zu haben.
    In 6 Tagen bekommen wir unser Golden-Welpen-Mädchen. Anfangs ist immer jemand zu Hause. Wenn ich aber in einigen Monaten morgens arbeiten gehe (5-6 Stunden) und der Hund alleine bleiben muss, wird sie sich vermutlich in ihre Wohlfühlbox zurückziehen. Da sie aber nur rauskommt, wenn ich ihr das Freizeichen gebe, wird sie den ganzen Morgen in der Box bleiben?! Wie kann ich ihr trotzdem die Erlaubnis geben, zum Trinknapf zu gehen, falls sie Durst hat, ohne gegen korrektes Lernen zu verstoßen? Gilt der Satz „Einmal erlaubt, immer erlaubt“?

    Vielen Dank und liebe Grüße

  13. Hallo Claudia!
    Ich studiere interessiert deine Tipps. Tolle informative Seite, danke dir dafür!
    Ein paar Fragen zum Boxentraining. Mein neuer Welpe zieht bald ein und ist dann 8 1/2 Wochen alt. Wir werden nach einer dreistündigen Fahrt am Nachmittag mit ihr nach Hause kommen (15-16Uhr denk ich). Soll ich dann nach den ersten Schritten (erste Räume anschauen, trinken, essen, pipistelle zeigen, schlafen) wirklich schon an dem Tag mit dem Boxentraining beginnen, um sie in der ersten Nacht schon erfolgreich in der geschlossenen Box schlafen lassen zu können?
    Zweitens: steht nicht „wenn du nachts in der Box jammerst darfst du zum pinkeln raus“ gegen den Grundsatz „nie raus lassen wenn der Welpe jammert“?
    Drittens: Was mache ich wenn der Welpe das Training so toll findet, dass er permanent in die Box rein hüpft und Belohnung erwartet? Gewöhnt er sich dann nicht an, dass er sich leckerchen erschleichen kann, indem er von sich aus anbietet rein zu gehen? Also er mich trainiert auf „guck mal was ich mache, jetzt Futter bitte!“ Ich kann doch nicht den ganzen Tag den Welpen mit superleckerchen vollstopfen weil er andauernd in die Box hüpft? Oder wie schnell belohnst du nur noch das reingehen auf Kommando?
    Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen. Vielen Dank und herzliche Grüße, Manu

    • Erstens: Das kommt drauf an. Wenn dein Welpe in der Ecke liegt und schläft, natürlich nicht. Wenn er nicht einschläft, ist das eine gute Idee.
      Zweitens: Nein, ich warte ja nicht, dass er jammert, sondern beim ersten Pieps oder Bewegung geht es los. Er soll ja lernen, sich zu melden, wenn er muss. Und das hört sich auch völlig anders an.
      Drittens: Dann hast du was richtig gemacht. Herzlichen Glückwunsch. Und der erschleicht sich seine Leckerchen mit dem gleichen Recht wie du deinen Lohn beim Arbeitgeber. Wo genau ist das Problem? Du sollst ihn nicht sinnlos vollstopfen. Und wenn der Hund so schnell da rein geht, übst du ja an der Dauer. Vielleicht schaust du dir doch nochmal das ein oder andere Video an

  14. Hallo Claudia
    Wir haben eine 13 Wöchige Labrador Hündin, welche seit drei Wochen bei uns ist. Sie legt sich immer wieder in die Box, spielt darin, verweilt auch einen Moment. Wir haben es auch schon geschafft, dass sie darin eingeschlafen ist. Aber immer nach ca. 15 Minuten steht sie hächelnd auf, kommt raus und legt sich auf den kühlen Plattenboden. – Nicht auf die Decke, oder das Bettchen neben der Box, sondern wirklich immer auf den kalten/kühlen Plattenboden. Ist es ihr zu warm?
    Ich habe ein Kuschelbett in der Hundebox – sie soll doch nicht auf dem Plastik liegen, oder?
    Deine Tipps/Seite habe ich erst heute gefunden, diese werde ich aber ab sofort auch ausprobieren 🙂

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