Joy – Die ersten Tage

Kennenlernen

Pansen - das schmeckt
Mmhh, lecker Pansen

Die ersten drei Tage in meinem neuen Zuhause waren so ereignisreich, dass ich gar nicht dazu gekommen bin, dir zu berichten. Es war ja alles ganz neu für mich: Mein Frauchen, die anderen Hunde, die Umgebung, das Gassigehen und ständig fremde Menschen. Puh, da musste ich erst mal schauen, wie das hier so alles läuft.

Menschen

Frauchen hat mir zwar gesagt, dass Menschen nicht gefährlich sind und dass sie auf mich aufpasst, aber irgendwie traue ich denen nicht so richtig. Aber hier ist dauernd etwas los. Und immer wieder kommen neue Menschen. Die haben alle Hunde dabei und verhalten sich zum Glück ganz gut. Keiner stürzt sich auf mich und will mich unbedingt streicheln. Da bin ich ja schon mal ganz froh.  😕

Gestern abend waren dann ganz viele auf einmal da. Das war schon ein bisschen unheimlich. Ich durfte aber immer in Frauchens Nähe bleiben, meistens sogar auf ihrem Schoss. Das hat mir ganz viel Sicherheit gegeben.  🙂

Und Frauchen hat heute gesagt, dass sie schon ganz stolz auf mich ist, weil ich so mutig bin mit den fremden Menschen und nicht mehr zittere wie Espenlaub und auch nicht ganz weit weg renne, sondern mich lieber hinter Frauchen verstecke.

Gassigänge

Wenn wir rausgehen, freue ich mich immer. Ich laufe total gerne. Auch der doofe Regen heute hat mir gar nix ausgemacht. Frauchen meint zwar, meine Bodenfreiheit wäre doch sehr begrenzt und ich sähe immer aus wie ein Erdferkel, aber ich finde es spannend draußen.

Das einzig Doofe ist, dass auch da manchmal Leute kommen. Manche haben so komische Stöcke dabei, andere rennen ganz schnell auf uns zu oder fahren auf dem Fahrrad an uns vorbei. Und gestern hat ein kleiner Mensch auf so einem komischen Gefährt die ganze Straße blockiert. Na, das war aber total unheimlich. Da konnte ich nicht dran vorbeigehen. Frauchen hat mich dann gerettet und auf den Arm genommen.

Ach – irgendwann schaffe ich es bestimmt, auch solche komischen Menschen nicht mehr gruselig zu finden. Es klappt jedenfalls noch nicht, meine Rute so stolz oben zu tragen, wenn ein fremder Mensch in der Nähe ist. Wenn nur Frauchen da ist, geht das prima.

Training

Also da weiß ich noch nicht so richtig, was es ist. Aber ich habe schon gelernt, dass es ein Leckerli gibt, wenn es so komisch knackt. Clickertraining nennt Frauchen das. Anfangs fand ich das Geräusch ein bisschen unheimlich. Aber es gibt da jedes Mal ein Leckerli nach dem Click-Clack und das finde ich super.Joy - Targettraining

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Gestern brauchte ich gar nix zu machen! Ab und zu kam das Geräusch und ein Leckerli. Heute musste ich dann mit der Nase an einen Finger von Frauchen stupsen, damit das Geräusch ertönte. Aber das fand ich auch nicht so schwer. Ich bin ja nicht blöd! 😉

Frauchen hat gesagt, dass wir morgen noch mehr Training machen und das sie mich mal filmen will. Ob ich dann ins Fernsehen komme?

Computer

Apropos blöd! Frauchen war heute zum ersten Mal ein bisschen ärgerlich. Sie hat mich erwischt, als ich hier gerade getippt habe. Und hatte da nicht so das richtige Verständnis für.  😯

„Das ist mein Schreibtisch – da ist Hundeverbot drauf!“ hat sie gesagt.

Aber wie soll ich dir denn berichten, was hier so passiert, wenn ich nicht an den Computer darf? Na gut, ich hatte heute mal die falsche Taste erwischt und auf einmal war alles dunkel. Aber das kann ja mal passieren, oder? Jetzt stellt Frauchen immer den Schreibtischstuhl mitten ins Zimmer. Das ist doof – weil da schaffe ich es nicht mehr, auf den Schreibtisch zu kommen.  👿

Routine

Auf jeden Fall habe ich jetzt schon voll raus, wie das hier alles so läuft. Deshalb fühle ich mich auch schon ganz schön sicher und kann mich auch ganz beruhigt irgendwo hinlegen und schlafen.

Die große Wiese kenne ich jetzt auch schon gut. Da darf ich auch schon ohne Geschirr und Leine laufen. Das ist ein Riesenspaß.

Also, mir gefällt es ganz gut hier. Ich werde dich auf jeden Fall auf dem Laufenden halten, wie es hier weitergeht.

Bis bald Joy

P.S.: HIER findest du alle meine Berichte auf einen Blick.

Beschwerden bitte NIE an mich, sondern immer an mein Frauchen Claudia Hußmann

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