Leinenführigkeit beim Welpen

Wie übe ich mit meinem Welpen die Leinenführigkeit?

LeinenführigkeitÄhnlich wie beim Kommen hast du auch bei der Leinenführigkeit die große Chance, deinem Welpen SOFORT das aus deiner Sicht richtige Verhalten beizubringen, nämlich an lockerer Leine zu laufen.

Und das ist gar nicht so schwer. Hier bekommst du ein paar Tipps, damit dein Welpe das Zerren gar nicht erst lernt.

Warum zerren dann trotzdem so viele Hunde?

Ich sage mal ganz provokant: Weil sie dafür belohnt werden! 🙂

Ja, ganz viele Menschen belohnen – unbewusst und unfreiwillig natürlich – das Zerren an der Leine.

Am Anfang merkt man den süßen, kleinen Welpe ja kaum beim Zerren. Und er muss ja die Welt erkunden! Also dackelt Mensch brav hinterher. Und wenn die Leine straff wird, noch ein bisschen schneller. 😉

Was lernt der Kleine? Genau! Wenn er irgendwo hin möchte, muss er an der Leine ziehen. Und da das klappt, zieht er weiter.

Langsam werden aus angenehmen sechs Kilos an der Leine dann immer unangenehmere vierzehn oder mehr Kilos und es macht gar nicht mehr so richtig viel Spaß, wenn der Welpe zieht. Und – erschwerend kommt hinzu – es wird immer schwieriger, dagegen zu halten. 🙁

Was ist überhaupt Leinenführigkeit?

Für mich heißt Leinenführigkeit, dass der Welpe bzw. später der erwachsene Hund an lockerer Leine mit mir läuft. Er soll darauf achten, wenn ich langsamer oder schneller werde oder die Richtung wechsel und sich automatisch anpassen.

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Sollte sich die Leine mal straffen, ist das nicht dramatisch, wenn der Hund sie von sich aus gleich wieder locker lässt.

Leinenführigkeit ist KEIN Fussgehen!

Und wie wird mein Welpe leinenführig?

Gerade bei der Leinenführigkeit ist absolute Konsequenz erforderlich. Dummerweise ist es so, dass man eher das Gegenteil erreicht, wenn man mal konsequent ist und dann wieder nicht. Der Welpe lernt dann nämlich, dass er nur hartnäckig genug sein muss, und schon funktioniert es doch!!!

Um es mit einem Satz zu sagen: Die straffe Leine darf sich nicht lohnen!

Hilfsmittel Geschirr und Halsband

Da man es manchmal einfach eilig hat und nicht ganz konsequent sein kann, empfehle ich dir die Verwendung von Halsband UND Geschirr. Es gilt folgende Regel:

Am Geschirr wird die Leine befestigt, wenn du keine Zeit oder Lust hast, konsequent zu sein. Da darf der Welpe dann auch mal ziehen. Wenn du die Leine am Halsband befestigt, geht es keinen Millimeter vorwärts, wenn die Leine straff ist.

Dein Welpe merkt den Unterschied deutlich und du kannst ganz entspannt immer dann üben, wenn du Zeit hast. 😉 Und wenn mal jemand anders deinen Welpen führt, ziehst du ihm gar kein Halsband an. Dann kann da auch nichts schiefgehen.

Wie sieht das Training aus? – Die Praxis

Es gibt eine ganze Menge möglicher Trainingsansätze. Rucken gehört übrigens NICHT dazu! Damit wird nur der Mensch für kurze Zeit belohnt, weil die Leine für einen Moment locker wird. Der Welpe lernt dabei nichts und es schadet sowohl dem Kehlkopf als auch der Halswirbelsäule.

Ich möchte hier ein paar nette Methoden vorstellen. Sollte davon nichts bei deinem Welpen funktionieren, kannst du mir eine Mail schreiben.

Egal, welche Methode du verwendest. Für alle gilt: Wenn die Leine am Halsband ist, geht es keinen Millimeter weiter, wenn die Leine straff wird.

Die Neben-mir-ist-es-am-schönsten-Methode

Das ist eine tolle und sehr nette Methode und wenn dein Timing gut ist, bleibt die Leine dabei immer locker! 🙂

Nimm gute Leckerli und deinen Hund an eine zwei Meter lange Leine. Die Leine darf auch länger sein, aber nicht kürzer!

Das erste Leckerli legst du auf den Boden und zeigst es deinem Welpen. Während er frisst, gehst du vorwärts, so weit es die Leine zulässt. Ist dein Welpe fertig und läuft vorwärts, lobst du ihn, wenn er genau neben dir ist und legst ihm ein Leckerli neben deinem Fuß auf den Boden. Wenn er es nicht gesehen hat, zeig es ihm. Während er frisst, gehst du wieder weiter.

Wiederhole das, bis du merkst, dass dein Welpe gar nicht mehr an dir vorbei möchte, sondern schon auf das Leckerli wartet, wenn er neben dir ankommt. Jetzt gehst du ein oder zwei Schritte bevor du das Leckerli hinlegst.

Nach und nach gehst du immer mehr Schritte. Kommt eine große Ablenkung, kannst du auch wieder sofort belohnen. Mit dieser Methode kommst du also auch ganz gut an Ablenkungen vorbei. 😉

Die Baum-MethodeLeinenführigkeiit - Die Baum-Methode

Diese Methode ist im Prinzip das A&O beim Training der Leinenführigkeit. Sobald die Leine straff wird, verwandelst du dich zum Baum. 🙂

Du rührst dich nicht mehr. Du wartest. Bäume sind sehr geduldig! Sie locken nicht, sie schimpfen nicht, sie werden nicht sauer und sie rucken und zerren auch nicht an der Leine. Sie stehen einfach nur da und warten.

Genauso machst du das auch. Und wenn dein Welpe sich entschließt, die Leine locker zu lassen, warte noch ein bisschen. Er soll sich wirklich zu dir orientieren. Am besten kommt er sogar bis zu dir. Und erst dann geht es weiter.

Sollte er nach dem Weiterlaufen gleich wieder in die Leine laufen, wartest du beim nächsten Mal noch länger. Oder wechsel zur Buch-Methode! 😉

Sollte dein Welpe sich hinsetzen und drauf warten, dass du weitergehst, warte. Warte, bis er sich entschließt, aufzustehen und zu dir zu kommen.

Die Buch-Methode

Nimm dir ein Buch. Das kann ein Buch über Welpenerziehung oder aber ein spannender Krimi sein. Jetzt gehst du mit deinem Buch und dem Welpen an der Leine los. Sobald die Leine straff wird, liest du eine Seite im Buch. 🙂

Wenn du mit der Seite fertig bist, ist die Leine hoffentlich locker. Wenn nicht, lies gleich noch eine Seite hinterher. Ist die Leine locker, geh wieder los. Wird die Leine straff, lies wieder eine Seite. Geh weiter, bis die Leine straff wird, lies eine Seite, usw. usw.

Wetten, wenn du das Buch gelesen hast, geht dein Welpe schön an der Leine?

Die Richtungswechsel-Methode

Diese Methode funktioniert nicht bei Welpen, die ohne Ziel ziehen, also bei Welpen, die, wenn du die Richtung wechselst, gleich wieder in der Leine hängen. Such dir in diesem Fall eine der anderen Methoden aus.

Hast du einen Welpen, der nur zieht, wenn er schnell zu einem bestimmten Ziel möchte, z.B. nach Hause, zu einem bekannten Menschen oder seinem Spielkumpel, dann ist diese Methode sehr gut geeignet.

Das Prinzip ist ganz einfach. Fängt dein Welpe an zu ziehen, weil er zu etwas hin möchte, gehst du einfach in die entgegengesetzte Richtung. Laufe einen kleinen Bogen und gehe wieder in Richtung des begehrten Ziels. Strafft sich die Leine, geht es leider wieder in die andere Richtung.

Leinenführigkeit - Neben mir ist es schönJedes Mal, wenn die Leine straff wird, wird die Entfernung zum Ziel größer. Bleibt die Leine locker, geht es zügig zum begehrten Ziel! Achte darauf, in diesem Fall wirklich nicht zu trödeln. Du gehst bei lockerer Leine flott auf das Ziel zu, aber auch flott davon weg, wenn die Leine straff wird.

Achte bitte darauf, den Hund bei den Richtungswechseln NICHT zu rucken! Er soll nicht durch die Gegend gezerrt werden, sondern nur die Erfahrung machen, dass er das begehrte Ziel mit Zerren nicht erreicht!

Die Verkehrte-Welt-Methode

Jetzt bist du mal der Übeltäter und ziehst! 😉 Wenn du diese Übung immer wieder mal machst, lernt der Welpe, dass es sich lohnt, für eine lockere Leine zu sorgen!

Und so geht es: Wenn dein Welpe irgendwo schnuppert, straffst du die Leine und ziehst vorsichtig immer fester – wie immer OHNE Rucken. Halte die Leine straff, so dass dein Welpe Mühe hat, an der spannenden Stelle zu schnuppern. Sobald er die Leine locker lässt, Lob und Belohnung. Wenn er ein Leckerli möchte, gib es ihm. Wenn er weiter schnuppern möchte, ist das auch prima. Dann lass ihn einfach schnuppern.

Wenn du diese Übung immer mal wieder durchführst, wirst du merken, dass dein Welpe aktiv die Leine lockert, wenn er mal zu weit vorgeprescht ist. Wiederholung macht hier den Meister.

Aber mein Welpe zerrt nicht nach vorne, sondern will gar nicht loslaufen!

Das gibt sich von alleine, da kann ich dich wirklich beruhigen. Mehr zu diesem Thema findest du HIER.

Ich hoffe, du hast hier ein paar Anregungen gefunden, die für dich und deinen Welpen passen. Wie immer freue ich mich über eigene Erfahrungen in den Kommentaren.

Claudia Hußmann

64 Replies to “Leinenführigkeit beim Welpen”

  1. Also….im Geschirr legt sich Pepe ( jetzt 14 Wochen, Jack Russell ) mit voller Kraft nach vorne und hüpft parallel mit den Hinterpfoten, Vorderpfoten fast in der Luft.
    Laufe ich ein paar Schritte, bleibt das so. ( sieht ziemlich süß aus ).
    Bleibe ich stehen, setzt er sich hin und wartet, kommt das „los“ Kommando oder gar nichts von mir und ich will weiterlaufen, dasselbe Spiel.
    Ziehe ich vorsichtig gegen, hüpft er hoch und beißt in die Leine um sie selber zu tragen.
    Wegnehmen provoziert knurren, dann wird die Leine wie Beute behandelt, also stehenbleiben und er macht wieder Sitz.
    Am Halsband zieht er mit nicht ganz so doller Kraft, aber 20min am Stück, lediglich Suchspiele lenken ihn davon einen zeitlang ab, dann läuft er unter großem Lob von mir und Leckerli dabei ein paar entspannte Schritte danach.
    Ich denke künftig immer mal Halsband und Geschirrmodus zu wechseln !? Beim rausgehen hat er sowieso beides an….

    • Bitte lies dir nochmal genau die Tipps durch. Ich glaube, du bringst da ein paar Dinge durcheinander.
      Wenn dein Hund zieht, bleibst du konsequent ziehen. Und NEIN, du ruckst und zerrst nicht an der Leine. Du WARTEST. Und wenn es eine halbe Stunde dauert, dann wartest du halt so lange.
      Und vielleicht liest du dir das HIER auch noch durch.
      Viel Erfolg Claudia

  2. Hallo Claudia,

    erst einmal ein riesen Lob an dich und deine Seite! Deine Ratschläge und Tipps sind wirklich sehr sehr hilfreich und haben uns schon oft weiter geholfen!

    Unsere Hündin ist nun 5 1/2 Monate alt und sie lässt sich aktuell von allem und jedem ablenken, sei es eine Autotür, die zu- oder aufgemacht wird, Personen die über die Staße gehen, Kinder die etwas lauter sind, Personen die hinter uns laufen….
    Sie setzt sich dann meist hin oder bleibt davor stehen und schaut den Dingen/Personen eine ganze Zeit lang hinterher, wenn wir Sie rufen um weiterzugehen, keine Reaktion. Wir möchten Sie auch auf keinen Fall die ganze Zeit an der Leine hinterherziehen! Desweiteren kommt es oft vor, dass wenn Leute an uns vorbei gehen, sie immer dort hin will und dementsprechend auch zieht, sind die Leute an uns vorbei schaut Sie diesen auch ewig noch hinterher. Generell schleicht Sie die erste Strecke des Spaziergangs, geht es dann wieder in Richtung nach Hause, wird Sie auf einmal ganz schnell & lässt sich dann auch nicht mehr durch alles so sehr ablenken, sodass Sie nicht alle 2 Minuten stopt.

    Liegt es vielleicht an uns, dass Sie die erste Hälfte der Strecke nur daher schleicht, ständig stehen/sitzen bleibt und allem hinterher schaut? Vielleicht kannst du uns ein paar hilfreiche Tipps geben, wie wir uns genau in solchen Situationen am Besten verhalten sollen, damit wir normal weitergehen können und Sie nicht ständig zu fremden Menschen hin will.

    Anmerkung: Wir haben Sie mit 8 Wochen bekommen und haben auch viele verschiedene Umgebungen besucht, sodass Sie die verschiedenen Geräusche/Dinge kennen lernen konnte. Dass Sie so sehr abgelenkt ist und allem nachschaut, war auch nicht immer so bzw. nicht so extrem wie aktuell, erst seit ein paar Wochen.

    • Hallo Sina,
      wie bei Kindern, gibt es auch bei Hunden schwierige Phasen. Am besten bleibt man cool, macht in solchen Phasen nur das absolut Notwendigste und ist dabei aber konsequent. Meist geht es nach ein bis zwei Wochen wieder besser. 🙂
      Zu dem Problem, dass dein Hund überall hin möchte, schau dir mal DAS HIER an.
      Schenk deinem Hund die größte Beachtung, wenn er sich dahin bewegt, wo du es gerne möchtest. Und bleib immer höflich und teile ihm auch mithilfe deiner Körpersprache mit, was du möchtest. Eine einladende Geste ist oft Gold wert. 🙂
      Viel Erfolg
      Claudia

  3. Hallo Claudia,
    auch ich finde Deine Seite sehr gut und befolge immer Deine Ratschläge!
    Nun zur Leinenführigkeit – ich habe seit 3 Wochen, einen 12 Wochen jungen Golden-Retriever Rüden. Jedesmal wenn wir Gassi gehen, üben wir die Leinenführigkeit. Mal mit großem und mal mit mäßigem Erfolg! Ich bevorzuge die Baum-Methode und wende sie immer dann an, wenn der Kleine zerrt bzw. stehenbleibt und sich die Leine dadurch spannt. Generell merkt er es recht schnell und bewegt sich näher zu mir, um die Spannung auf der Leine zu lockern, dann wird ausgiebig gelobt. In letzter Zeit weigert er sich jedoch und beißt in die Leine. Dieses Verhalten ignoriere ich komplett und schlage an Ort und Stelle Wurzeln. Das hält ihn leider nicht davon ab sich reinzusteigen und er versucht mich dann zu besteigen

    • Das Ziel ist natürlich immer, dafür zu sorgen, dass der Hund keinen Fehler macht. 🙂
      Wie lang ist denn deine Leine? Aus meiner Sicht sollte sie 3 – 5 Meter sein. Dort, wo man die Leine kürzer nehmen muss, hält man sich zunächst nur so lange auf, wie der Welpe sich konzentrieren kann. Und nach dem Lockerlassen der Leine brauchst du keine Leckerchen zu geben, sondern statt dessen am besten zügig weiterehen. 😉
      Sollte er dann doch mal in die Leine beißen, stell dich so kurz auf die Leine, dass das nicht möglich ist und halte das andere Ende so, dass er da nicht dran kommt. Warte, bis er wieder auf dem Teppich ist und sich ruhig verhält. Dann zählst du noch langsam bis 5 und dann geht es weiter.
      Günstig ist, den Hund zu belohnen, solange er noch keinen Fehler macht.
      Ein Wort noch zum Besteigen. Menschen besteigen ist kein bisschen lustig. Da darfst du ruhig mal so brummen, dass dein Welpe merkt, dass du sauer bist. 🙂
      Wenn du sonst immer freundlich ist, reicht ein lauteres „Naaaaaa“ oder „Mmmmmmpff“. 🙂

      Viel Spaß beim Training
      Claudia

      • Ich verfolge diese Seite bereits eine ganze Weile. Wir haben einen vier Monate jungen Welpen,der dasselbe verhalten zeigt wie oben beschrieben. Bei meinem Vater hört sie super-nur bei mir und meiner Mutter macht sie was sie will. Wir arbeiten auch bei der leinenführigkeit mit der baum-Methode. Da klappt super und sie setzt sich dann auch sofort neben mich hin-dann lobe ich sie. Wir gehen keine zwei schritte weiter und ich muss schon wieder stehen bleiben (wenn sie sitzt schaut sie mich aber nie an). Und nach dem zwanzigsten mal fängt sie an in die leine zu beißen und beginnt aggressiv zu spielen. Ab da hilft dann gar nichts mehr. Ich weiß nicht was ich falsch mache,aber da ich im achten Monat schwanger bin,habe ich langsam auch Angst wie sie dann mit dem Baby umgehen wird.

        • Mir erschließt sich gerade nicht, was der Umgang mit einem Kind mit der Leinenführigkeit zu tun hat.
          Aber was du falsch machst, kann ich dir verraten: „sie setzt sich dann auch sofort neben mich hin-dann lobe ich sie. Wir gehen keine zwei schritte weiter und ich muss schon wieder stehen bleiben“

          Du belohnst zu früh – nämlich, wenn sie neben dir sitzt, nachdem sie zuvor gezogen hat. Dafür brauchst du sie nicht zu loben, es sei denn, du willst neben dir sitzen üben. Du willst aber doch lockere Leine üben. Wenn du weißt, dass sie nach zwei Schritten zieht, musst du schon den ersten belohnen. 🙂

          So wie du es beschreibst, kann sie es nicht lernen. Sie hat keine Chance.

  4. Ich versuche bei meinem Vizsla (14 Wochen alt) die Baummethode anzuwenden. Nach 30-40 x (!) stehenbleiben legt er sich immer noch in die Leine und tut mir langsam leid (Halswirbel und Kehlkopf?). Oft legt sich Antal derart in die Leine, dass er auf den Hinterpfoten steht. Wie weiter?
    Daheim ist Antal allerliebst, hat aber 2-3 mal eine Raufphase (Teppiche, Sofa, Vorhänge kommen „dran“ – die Spielzeuge sind nicht mehr attraktiv), ist dann kaum/nicht mehr zu bändigen, so dass er in die abschliessbare Box muss. Diese liebt er, geht auch freiwillig hinein und scheint sich dort wohl zu fühlen. Ich weiss, Welpen haben diese Phasen, aber trotzdem können wir doch nicht unser Mobiliar dafür hergeben. Wie weiter?

    • Wieso Halswirbel und Kehlkopf? Ich hoffe doch wirklich, du ziehst deinem Welpen ein Geschirr an!
      Wenn nicht, solltest du das schleunigst ändern. Möglicherweise erledigt sich dein Zerrproblem von ganz allein:
      Und nur mit Stehenbleiben ist es ja auch nicht getan. Wenn du 30 – 40 x stehen bleiben musst, musst du ja über eine Stunde unterwegs sein. Mit einem Welpen in diesem Alter solltet du aber max. eine viertel Stunde unterwegs sein.
      Wo ist das Problem, wenn er gerne in die Box geht? – Gib ihm genügend eigene Sachen, die er knabbern darf.
      Und Vorhänge und Teppiche etc. kommen erst mal weg. Bei einem Menschenbaby würdest die Wohnung doch auch entsprechend sicher machen.

      Viel Erfolg
      Claudia

      • HALLO Claudia,

        in der „Anleitung“ oben schreibst Du, man soll ein Halsband verwenden, wenn man die Leinenführigkeit üben möchte und nur auf das Geschirr zurückgreifen, falls man „keine Zeit hat, konsequent zu sein“.
        Der Dame mit dem Viszla sagst Du, sie solle AUF KEINEN FALL ein Halsband verwenden, sondern ein Geschirr.

        Was denn nun??

          • Ich bin sehr geduldig nur habe ich Angst wenn der Welpe ab und zu beim üben in eine andere Richtung läuft und dann sich selber fast so gegen die Leine wehrt, also er sieht dann und jault und bellt, lange halte ich da nicht stand weil ich Angst hab das er sich weh tut

          • Du hast ja erstens hoffentlich ein sehr gut sitzendes Geschirr und zweitens belohnst du so häufig, dass das eigentlich nie vorkommt.

  5. Hallo Claudia
    Auch ich lese viel auf deiner Seite. Wir haben einen 13 wochen alten Berner sennen,labrador, border collie mischling. Er macht uns viel Freude und lernt gerne und eifrig. In der Regel läuft er die kurzen strecken auch super an der Leine. Fast schon bei Fuß möchte ich sagen. Seit ein paar Tagen ist das jedoch vorbei. Wir haben bis jetzt immer nur Halsband benutzt weil wirklich alles so schön geklappt hat. als yoschi so brav locker an der Leine gelaufen ist hab ich ihn Abständen immer gelobt (verbal und leckerchen ) und war er doch kurz am ziehen blieb ich stehen. Zwischendurch machen wir kleine Sitz und Platz und Such Übungen mit leckerchen verstecken. Auf einmal zieht Yoschi nur noch. Ich bleibe alle 2 Meter stehen weil er nach vorne prescht. Dabei fiept und jault er schrecklich als wenn ich ihn quälen würde und schmeißt sich nach vorne in die Leine . Anfangs dachte ich er sei unterfordert, dann dachte ich er sei überfordert. Aber eigentlich halten wir uns an die 15 min spazieren und es ist auch einfach umgeschlagen von heute auf morgen. Wir haben ihn jetzt einen Monat. Will er mich vielleicht einfach austesten oder hab ich einen gravierenden Fehler gemacht den du aus dem beschriebenen raus lesen kannst. Natürlich bekommt er jetzt ein geschirr damit er sich nicht verletzt, aber schade ist es schon. Ich möchte es nur gern verstehen. Manchmal muss ich 5 min warten bis er mit dem jaulen und winselt aufhört dann setzt er sich vor mich und schaut mich verzweifelt an. Ich ignoriere ihn und laufe immer erst weiter wenn er kurz ruhig saß.
    Hast du eine Idee was ich falsch gemacht habe?
    Liebe grüße
    marike

    • Ohne zu sehen, was du machst, kann ich natürlich nicht sagen, was du falsch machst.

      Ich würde ihm auf jeden Fall ein Geschirr anziehen. Und ich würde nicht weiter gehen, wenn er sitzt, sondern, wenn er zu mir kommt und nach mindestens 5 Sekunden immer noch bei mir ist. Und wenn er dann sofort wieder zieht, würde ich mal in die andere Richtung gehen. Aber eben alles am Geschirr.

      Bleib konsequent. Du hast deine Schule auch nicht in zwei Wochen beendet. Er ist ein Baby und jetzt wird er ein bisschen selbstständiger. Er tut immer das, was sich aus seiner Sicht lohnt. Und wenn er etwas tut, was dir nicht gefällt, dann sind deine Worte für ihn vielleicht einfach keine Belohnung. Für meine Hunde sind Worte auch keine Belohnung.

      Viel Erfolg
      Claudia

  6. Hallo Claudia,

    danke für deine Tipps. Einige davon wusste ich nicht mal. Mein Welpe ist erst 13 Wochen lang. Als er zum ersten Mal die Leine an hatte, machte er mir es leicht, blieb nicht stehen, ging direkt los. Also dieses Problem kenn ich zum Glück nicht. Nun meine Frage: Mein Welpe wechselt ständig die Seite, einmal links einmal rechts und er ist immer zu nah an meinen füßen, manchmal läuft er sogar von hinten gegen meine Füße, habe Angst seine Pfoten ausversehen zu treten.
    Wie könnte ich ihm beibringen, ohne die Seite zu wechseln und so dicht an meinen Füßen zu sein, zu laufen? Und wie lange würde er dafür brauchen es zu lernen?

    Vielen Dank im Voraus!

    MfG

    • Aus meiner Sicht muss ein 13 Wochen junger Welpe noch nicht Fußgehen. Du bekommst, was du belohnst. Also belohne ihn,wenn er da ist, wo du ihn gerne hättest und an der stelle, wo du ihn gerne hättest.

  7. Hallo Claudia,
    die Seite ist echt toll! Bei unserem Aussie Welpen hat das mit dem ,,ohne-ziehen“ bis jetzt echt gut geklappt. Wir sind immer stehen geblieben so bald er gezogen hat. Jetzt habe ich ein Geschirr besorgt, damit der Kleine auch mal in Ruhe alles beschnuppern kann. Doch seitdem er das Geschirr öfter umhatte, denkt er, dass er auch ziehen darf, wenn er nur das Halsband umhat. Also wenn ich loslaufe hat er Halsband und Geschirr um. Zuerst darf er ziehen und wenn er sich gelöst hat etc mache ich die Leine ans Halsband. ( das Geschirr hat er dann trotzdem noch um )Ist das richtig so oder sollte ich dann das Geschirr ganz abmachen?
    Lg Heidrun

  8. Hallo!
    Danke für die Antwort. Ich habe noch eine Frage. Also unser Kleiner läuft eigentlich immer bei Fuß. Er läuft dirket neben mir und schaut zu mir hoch. Ich dachte, dass er auch mal die Welt erkunden soll und deshalb habe ich ihm das Geschirr gekauft. Ich glaube aber er versteht den Unterschied noch nicht. Wie kann man ihm das am Besten beibringen? Und ist es okay, wenn er an der Leine sonst immer bei Fuß läuft? Er soll ja auch Spaß beim Spaziergang haben…Oft lassen wir ihn auch an einer 10 Meter langen Schleppleine laufen. Da kann er ja ausgiebig alles erkunden.
    Lg

  9. Hallo Claudia,
    Am Anfang haben wir den typischen Anfängerfehler gemacht und sind unseren Welpen überall hinterher gelaufen. Dann fingen wir doch bald ziemlich konsequent an die Leinenführigkeit zu üben. Nach einem Monat war ich wirklich stolz. Zu 80% lief es echt super. Jetzt is er 5 1/2 Monate und seit einer Woche ist alles vergessen was wir gelernt haben. Ist das eine Phase oder liegt das daran das ich ihm am Geschirr versuche mehr Freiheiten zu lassen und er den Unterschied noch nicht verstanden hat. Die ander Vermutung wäre vll. die vielen neuen Gerüche die er nocht nicht kennt da gerade alles blüht.
    Danke schonmal für deine Antwort
    Liebe Grüße

    • Wie Menschenkinder auch probieren Hunde immer mal wieder, ob etwas funktioniert oder nicht. Also einfach konsequent weiterüben und in zwei Wochen sieht die Welt wieder anders aus.

      Viel spaß dabei
      Claudia

  10. Hallo Claudia,

    deine Tipps sind wirklich super. Ich habe eine 9 Wochen alte Aussi-Hündin. Anfangs hatte sie sehr große Angst spazieren zu gehen und wollte das Haus gar nicht verlassen. Mittlerweile geht sie recht gut mit. In fremder Umgebung läuft sie auch super an der Leine. Mein Problem ist, wenn wir auf dem Rückweg sind und wir uns unserem Haus nähern, zieht sie richtig an der Leine. Ich habe bereits die Baum-Methode probiert. Leider ohne Erfolg. Sobald ich stehen bleibe fängt sie an zu jaulen, zieht weiter und setzte sich hin. Sobald sie dann die Leine lockert und ich weiter gehe springt sie direkt wieder in die Leine, so dass ich jeweils nur ein paar Schritte vorwärts komme. Daraufhin habe ich die Richtungswechsel-Methode probiert. Hier ist mein Problem, dass sie sich komplett sträubt in die andere Richtung zu gehen. Selbst locken (mit Leckerli oder Spielzeug) bringt sie nicht vorwärts. Hast du evtl. einen Tipp für mich?

    Liebe Grüße
    Vanessa

    • Hallo Vanessa, du bekommst, was du belohnst.
      So wie du es beschreibst, lernt dein Hund: Ich muss zerren, jaulen, mich kurz setzen, dann geht es weiter.
      Mit anderen Worten. Du trainierst einen Ping-Pong-Hund.

      Wenn der Hund in die Leine gegangen ist, WARTE. Und zwar, bis er wieder bei dir und mit seiner Aufmerksamkeit bei dir ist. DANN zählst du ganz langsam bis 5 und wenn er dann immer noch bei dir ist, geht es ZÜGIG vorwärts an einer möglichst wenigstens 3 Meter langen Leine. Wenn das wegen Straße nicht geht, gibt es ein Leckerli neben dir und zwar für jeden Schritt und BEVOR dein Hund an dir vorbei ist.
      Die Baum-Methode gilt zwar immer, ist aber nicht immer erste Wahl und auf dem Nachhauseweg ist die Zielmethode in der Regel die bessere Wahl.

      Ich belohne den Hund mit dem, was er in dem Moment am meisten möchte: Nach Hause gehen. Das kriegt er aber nur, wenn er das tut, was ich möchte. An lockerer Leine gehen und still sein. 🙂

      Viel Erfolg
      Claudia

      • Hallo Claudia, ich habe einen 5 1/2 Monate alten Collie gerade vor einer Woche bekommen. Er ist leider von Anfang an sehr ängstlich und will einfach nicht an der Leine gehen. Er setzt sich sturr hin und es geht und geht nicht weiter. In die Nähe einer Straße ist absolut ausgeschlossen. Was kann ich machen? LG, Claudia

        • Das ist ein blödes Alter für die Übernahme. Und anscheinend wurde er bisher nicht sozialisiert. Das heißt, ruhige Ecken suchen, langsam, aber stetig die Anforderungen erhöhen. Ihm viel Sicherheit geben.

          Ein toller Ratgeber dafür ist das Buch „Leben will gelernt sein“ von Wibke Hagemann und Birgit Laser

          Viel Erfolg
          Claudia

  11. Hallo,ich habe einen 4 Monate alten Schäferhund.Muss dazu sagen,dass ich ihn mit 8 Wochen aus einer nicht so guten Haltung u.keine menschlichen Kontakte geholt habe.Er zieht wie verrückt an der Leine(hab nur Halsband).Bei jedem Geräusch zuckt er zusammen u.will flüchten.Mir wurde die Baum Methode empfohlen.Hab nur das Gefühl,es nützt nichts.Selbst wenn ich eine halbe Std. stehe,beruhigt er sich nicht u.will flüchten.Er nimmt bei allem Reis aus.Autos,Fahrräder andere Menschen,alles Stress für ihn.Was kann ich noch machen??Er ist ansonsten ein lieber Hund,nur macht leider das Gassi gehen keinen Spaß. Janett

    • Das ist mehr als eine Baustelle, am besten suchst du dir so schnell wie möglich einen guten Hundetrainer vor Ort, der mit positiver Verstärkung arbeitet. Dem Hund macht das noch weniger Spaß als dir und das ist auch nicht zielführend, was du da beschreibst.

      VG Claudia

  12. Hallo Claudia,
    Ich habe einen 13 Wochen alten Chug Welpen (Mops x Chihuahua) und er ist wirklich herzallerliebst, nur beim Gassi gehen bockt er. Schon wenn ich ihn aus der Haustür trage fängt er an zu zittern – kann es vielleicht auch am Chihuahua liegen? – Die ersten paar Meter bleibt er immer wieder stehen, ich locke ihn dann mit Leckerlies und dann klappt es auch aber sobald er merkt dass es nach hause geht zieht er wie verrückt. Ich habe schon die baummethode ausprobiert aber auch wenn ich 5 min stehe und er sich auch hinsetzt und blickkontakt zu mir hält, sobald ich los gehe zieht er wieder. Was kann ich tun? Außerdem hat er vor vielen Dingen Angst, wie zum Beispiel wenn Fahrräder Kinderwagen oder mehrere Menschen an ihm vorbeigehen. Wie kann ich ihm diese Angst nehmen? Da wir auch irgendwann entspannt Straßenbahn fahren wollen ohne dass er die ganze zeit durchzittert und den Schwanz einkneift.

  13. Guten Abend.
    Ich habe einen 14 Wochen alten Aussi – Welpen der sehr stark an der Leine zog und sehr stürmisch ist.
    Habe heute die Baum – Methode angewandt und siehe da….
    heute Abend hatten wir die erste ganz entspannte Gassi Runde:
    Man nutzte zwar die Lände der Leine – aber bei leichter Spannung kam der Blick zu mir und man wartete auf mich oder kam zu mir….
    natürlich mit viel Leckerchen und Lob geübt!

  14. Hallo Claudia. Mit Interesse lese ich deine Tipps. Unser 4 1/2 Monate junger Mann ist ein Tierschutzhund. Dementsprechend braucht auch alles Zeit, zumal er erst seit etwas mehr als 2 Wochen bei uns ist.
    Nun meine Frage: Wir müssen (leider) erstmal üben, das er überhaupt mit uns das Haus verlässt zum Gassi gehen. Allein das ist schwer, auch wenn wir ihn 200m tragen usw. (siehe dein Tipp). Nun stellt sich aber die Frage, ob man dann auch schon Leinenführigkeit üben soll/ muss? Ich bin ja schon froh, wenn er überhaupt mit uns nach einer Weile mitkommt. Dann geht es eh Kreuz und Quer
    Hoffe auf eine lehrreiche Antwort…

  15. Pingback: Epi 19 - Schluss mit dem Leinengezerre

  16. Hallo! Ich habe eine 12 Wochen alte Huskyhündin. Im Wald hat sie einen Riesenspaß, guckt nach mir und lässt sich gut abrufen, aber die fünf Minuten bis zum Wald sind für sie die Hölle. Sie zieht wie verrückt an der Leine und sucht nach möglichen Verstecken. Leckerlies nimmt sie erst im Wald wieder an. Das Baumtraining, dass ich im Prinzip machen muss, weil sie schon jetzt viel Kraft hat, scheint sie sehr zu stressen. Heute ist sie dann nach zehn Minuten entspanntem Spatzierengehen nervös geworden, als es Richtung Waldausgang ging und dann nach kurzem hin und her den kompletten Weg alleine zurück gelaufen. Ich habe sie nach ca.15 Minuten suchen am anderen Ausgang gefunden, wo sie heulend auf einem Hügel saß. Ich habe sie dann nach Hause getragen – dabei jammert sie allerdings auch, sobald wir auf die Straße kommen. Wie kann ich ihr die Angst nehmen und verhindern, dass sie flüchtet? Im Moment enden die schönen Spaziergänge für sie immer mit dem schrecklichen Heimweg…

    • Dann fahr ihn den Wald und starte jeden Tag ein paar Meter früher. Lass ihr Zeit zum Erkunden

      Anscheinend ist sie überhaupt nicht sozialisiert.
      Für Hunde, die keinen optimalen Start ins Leben hatten, kann ich dir wärmstens das Buch ans Herz legen http://bit.ly/lebenwillgelerntsein
      Ganz viele gut verständliche Erklärungen, praktische Tipps und ganz konkrete Trainingsanleitungen sind wirklich sehr hilfreich.

  17. Hallo 🙂
    wir haben seit einigen Tagen ein Zwergschnauzer mädchen , die jetzt fast 9 Wochen alt ist 🙂 ein richtiges energie Bündel! Die gute ist aber auch unglaublich stur und will entweder gar nicht laufen oder „zieht“ unglaublich in die richtung in die SIE möchte. Wenn ich oder meine Mutter mit ihr raus gehen tragen wir sie die ersten 50-100Meter damit sie nicht sofort richtung Haustür läuft. Ich würde gerne die Baum methode probieren, sollte sie also zerren ( sie trägt ein Geschirr die Leine ist bis zu 2 meter erweiterbar) bleib ich stehen und guck zb solange auf mein handy bis sie zu mir kommt ? und belohne sie dann verbal und mit leckerchen ? wenn sie dann ein stück mit mir läuft rede ich ihr gut zu? und falls sie sich setzt oder zerrt warte ich wieder? ich will nur sicher sein dass ich es richtig verstehe. An der straße vor dem haus hab ich sie grundsätzlich kurz und da zieht sie auch unglaublich zur haustür , da bleib ich dann stehen und warte bis sie sich setzt bevor ich weiter laufe.

    • Nein, dann bekommst du einen Hund, der nach dem Leckerchen wieder in der Leine hängt. Belohne die richtigen Schritte an lockerer Leine. So oft, dass der Hund nie in der Leine hängt.

  18. Hallöle,
    Wir haben seit zwei Tagen einen Boarder Collie Welpen. Die Züchterin hat uns empfohlen, ein Geschirr zu tragen. Das lässt sie sich auch anziehen, aber kommt die Leine, dann legt sie sich hin, und versucht aus dem Geschirr zu entkommen. Ich habe sie schonmal rausgetragen, so ca. 100 Meter vom Haus weg und hab gewartet was sie macht. Genau dasselbe wie beim anlegen der Leine. Am 1. Tag ging sie relativ gut an der Leine. Was könnte ich tun, oder was mache ich falsch?

  19. Hallo
    Habe mit grossem Interesse deine komplette Seite verschlungen!
    Buma ist 9 Wochen alt und ein Golden Retriever mit einem sehr ausgeprägtem Dickkopf! Für Leckerchen tut er allerdings fast alles was wir auch in vielerlei Hinsicht nutzen! Die Tips für die Leinenführigkeit sind wir auch fleissig am.Anwenden wir sind eine Mischung aus der Baum und der neben mir ist es am schönsten Methode!
    Zu 70% klappr es auch und er kommt zu uns , sein neuester Trick ist er wickelt uns ein! Er testet jede Richtung ob der Baum nicht locker ist und drehr dann völligst auf und rennt um uns rum! Was meinst du sollen wir dann machen?
    Lg

  20. Hallo Claudia,
    Wie alle lese ich mit großer Interesse Deine Beiträge. Wir habends eine 3 monötige Labrador Hündin. Brimborium spazieren laufen anderen Leine habend wir nun das Problem. , dass sie beim laufen in die Leine beist. Ich stelle mich dann immer ziemlich Schnauz nah auf die Leine so dass Paula auf dem Boden liegt. Lässt sie die Leine dann aus geht es weiter. Diese Situation kann sich mehrmals wiederholen. Manchmal wird sie dann richtig aggressiv. Ist diese der richtige Weg? Vielen Dank für eine Antwort

    • Die Antwort gibt dir doch der Hund. 🙁

      Wie würdest du dich fühlen, wenn man so mit dir umginge?
      Belohne sie, solange sie noch nicht in die Leine beißt und so oft, dass sie gar nicht auf die Idee kommt, in die Leine zu beißen

  21. Hallo Claudia,
    danke für deine vielen Tipps. Eine Frage hab ich zur Leinenführigkeit. Ich bin Linkshänder und kümmere mich die meiste Zeit um unseren Welpen, sodass er an der Leine immer links von mir läuft. Er läuft ruhig und entspannt mit lockerer Leine. Nun will er aber bei meinem Lebensgefährten auch immer links laufen bzw. läuft kreuz und quer herum. Wird er es lernen, sich auf uns beide einzustellen? Hast du einen Tipp für uns?

  22. Hallöchen 🙂
    Wir haben seit 4 Wochen einen (noch) kleinen Berner Sennenhund (jetzt 13 Wochen alt). Die Leinenführigkeit haben wir mit ihm von Anfang an geübt (Baummethode :D) und haben damit auch keinerlei Probleme. Er hat von vornherein gelernt, dass sich das Ziehen nicht lohnt. Allerdings haben wir immer nur ein Geschirr benutzt, da er sich aus seinem Halsband leider sehr schnell rauswinden konnte. Seit etwa einer Woche sind wir auf’s Halsband umgestiegen. Dazu muss ich sagen, dass er das Halsband auch vorher schon in der Wohnung getragen hat, damit er sich daran gewöhnt, neu ist es also nicht für ihn. Nun zum Problem: dadurch, dass ihm die Leine bei der Nutzung des Halsbandes immer in Kopfnähe herumbaumelt, hat er diese als tolles Spielzeug für sich entdeckt und beißt & zerrt mit viel Freude daran. Die Methode mit dem Draufstellen habe ich bereits ausprobiert, allerdings macht er sofort weiter, wenn ich wieder weiterlaufen will. Wiederholtes draufstellen ändert nichts, er ist das sehr hartnäckig. Habe es ca. 15 Minuten lang gemacht, auf einer Strecke von 5 Metern, aber trotzdem ohne Erfolg. Mittlerweile will er die teilweise Leine auch ‚fressen‘, wenn sie am Geschirr hängt. In der Hundeschule wurde uns zu einer Sprühflasche geraten, davon halte ich aber nicht sehr viel. Gibt es noch weitere Methoden, ihm das abzugewöhnen? Möchte auch nicht das ‚Danke‘ dazu nutzen, weil er sonst evtl lernt, auf der Leine herumzukauen, um Leckerli zu bekommen, oder?

      • Er hat sich mit dem geschirr alle paar sekunden hingesetzt und gekratzt, auch nach 3 Wochen noch. Am Anfang ist dieses Kratzen ja nichts ungewöhnliches, weil das Geschirr neu für ihn ist und ihn ’stört‘. Da es sich jedoch nicht gelegt hat und er es mit dem Halsband, das er in der Wohnung trägt, nicht so macht, haben wir einfach mal versucht, auch mit Halsband nach draußen zu gehen. Das Laufen an sich klappt ja auch super, er zieht nie und läuft schon von vornherein beifuß, auch wenn wir das noch gar nicht mit ihm trainiert haben. Jetzt benutzen wir auch wieder das Geschirr, weil er da ja zuvor nie in die Leine gebissen hat, mittlerweile leider schon. Wäre auch nett, wenn Sie ein kleines Bisschen auf das eingehen könnten, was ich geschrieben habe, sonst hilft mir die Antwort nicht wirklich weiter..

  23. Hallo.
    Ich habe eine 5 Monate alte Hündin. Sie zerrt nicht extrem an der Leine aber manchmal ist sie sehr nervös an der Leine. Wenn Sie freil läuft kann sie ihre Energie loswerden, nicht aber an der Leine. Das Problem ist, wenn sie z.B. an der Straße gestresst ist, zieht sie in alle Richtungen, nach hinten, aber hauptsächlich zur Seite. Ist dann die Leine straff weil ich nicht mitgehe, bockt sie und versteift sich und möchte aus Halsband und Geschirr schlüpfen. Aber ich kann ihr ja nicht hinterher und sehen, dass die Leine locker bleibt?! Dann geht sie ja mit mir spazieren…
    Auch läuft sie dann während dem gehen zwischen die Beine und ich stolpere… Dann fühlt sie sich von mir auch gestresst und duckt sich als hätte sie vor mir auch noch Angst. Wie kann ich Ihr Sicherheit an der Leine geben? Ich möchte nicht dass ich falsch auf das versteifen reagiere und noch alles verstärke.
    VG Nadja

  24. Pingback: Geschirr oder Halsband? Was ist besser? - Welpenerziehung

  25. Hallooo..

    Und zwar haben wir folgendes Problem wir haben einen Welpen 7 Monate alt ( pitbull), und der hat bei sein vorbesitzern alles gedurft.. jetzt haben wir den Salat er hört nicht auf sein Namen oder sonst was das einzigste was er kann ist Sitz, wenn man dann mal Nein sagt weil er nicht hochspringen soll oder sonst was hat er gleich angst… beim gassi gehen ist der Horror..er ist an der leine und rennt wie ein 10 wochen alter welpe gleich los..und zieht nur..wir haben schon versucht stehen bleiben= legt er sich hin und versucht weiter zu robben.. ihn hinsetzen und das er bei mir bleibt= fängt er an zu grunzen wie ein welpe ( manchmal fängt er auch an zu knurren) , um drehen richtung wechseln= rennt er in die andere richtung und zieht, … was kann ich noch tun?.. Das spazieren mit Ihm geht nicht er hört garnicht nichmal auf sein Namen 🙁

    Freundliche Grüße Natalie

  26. Hallo,
    Ich finde deine tipps sehr hilfreich und lese immer mal wieder nach und versuche es dann umzusetzen, meist mit großem erfolg 🙂
    Mein 9 wochen alter welpe läuft durch diese methode schon sehr gut an der leine, aber leider hat sich jetzt etwas eingeschlichen wo ich im moment nicht wirklich weiß wie ich am besten reagieren soll.
    Sobald er merkt das es in richtung zuhause geht legt er sich mit vollem gewicht in die leine und zieht wie ein verrückter in die richtung. Bleibe ich dann stehen und ignoriere ihn und warte bis er wieder zu mir kommt ( wenn er das auch nur ansatzweise mit einem schritt machen würde, würde ich ihn ja direkt belohnen)
    Aber er jault dann und zieht mit ganzer kraft, bellt, und je länger ich warte jault und bellt er immer lauter ( was nach 5 min dann ja auch lästig für die anwohner wird wenn wir da direkt vor dem haus stehen) und zieht ununterbrochen.
    Was kannst du mir da raten? Ich weiß in diesem punkt grade wirklich nicht weiter

  27. Pingback:  Welpenerziehung - Die wichtigsten Grundlagen

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