Liebster Award 2017 – Ich mache mit

Die liebe Yvonne Bach von der Tierheilpraxis-Rheinau hat mich nominiert, am „Liebster Award 2017“ teilzunehmen. Herzlichen Dank dafür!

Liebster Award 2017 – Ich mach mit!

Ich mache gerne mit, denn so habe ich nicht nur die Chance, meinen BLOG bekannter zu machen, sondern außerdem die Möglichkeit, noch weitere Hundetrainerinnen und –trainer zu nominieren, die sich gewaltfreies Training auf die Fahne geschrieben habe.

Yvonne hat mir die folgenden Fragen gestellt:

1. Was ist Deine Leidenschaft?
Was für eine Frage. Wie nicht anders zu erwarten, sind es natürlich Hunde und da speziell das gewaltfreie und tierfreundliche Hundetraining. Ich bin nicht nur besessen davon, so viel wie möglich über Hundetraining zu lernen und selbst immer besser zu werden, sondern auch, dieses Wissen an so viele Hundehalter wie nur möglich weiter zu geben.
Ich selbst habe vor 20 Jahren auch so trainiert wie es leider heute noch eine Vielzahl von Trainern propagieren und zum Teil auch sehr schlüssig verkaufen. Zum Glück hatte ich dabei immer Bauchschmerzen und es war mir absolut zuwider, wenn ich Dinge mit meinem Hund machen sollte, die ihm offensichtlich nicht gefielen oder sogar weh taten. So entwickelte sich meine Leidenschaft im Laufe der Jahre und ist inzwischen eine Lebenseinstellung geworden.

2. Welcher Deiner Blog-Artikel liegt Dir ganz besonders am Herzen und warum?
Der Beitrag mit Julias Geschichte liegt mir besonders am Herzen. Unsere Hunde sind unglaublich gut zu uns. Sie ertragen fast alles, was mit ihnen gemacht wird. Ich wundere mich, dass nicht viel mehr Hunde sich so entwickeln wie Julias Hund – aber die Gefahr besteht immer, wenn ich so mit einem Lebewesen umgehe.

Leider endet das für die meisten Hunde nicht so gut wie in Julias Fall. Es ist mir ein Anliegen, auf die möglichen Nebenwirkungen von aversiven Methoden hinzuweisen.

3. Wie findest du neue Themen für Deinen Blog?
Oh, ich könnte jeden Tag mehrere Artikel schreiben, wenn ich die Zeit hätte. Es gibt noch so viele Themen, zu denen ich etwas sagen könnte. Eine Quelle sind natürlich die Menschen mit ihren Hunden, die zu mir kommen oder in meiner Facebook-Gruppe sind. Da merke ich immer, wie viele alte Glaubenssätze und Mythen noch unterwegs sind. Und wie wenig verbreitet Trainingstipps sind, die auf dem Prinzip der positiven Verstärkung beruhen. Daraus ergeben sich jede Menge Themen. Sowohl zum Hundewissen als auch für Trainingsanleitungen. Ich liebe es, mit meinem Hunden Spaß zu haben und den haben wir, wenn wir gemeinsam etwas tun und berichte auch darüber gerne oder mache Videos davon.

4. Welche Blogs liest Du selbst am liebsten?
Einer meiner Lieblingsblogs zum Thema Hund ist der Blog von Easy Dogs. Dort schreiben verschiedene Autoren zu ganz unterschiedlichen Themen und so bekomme ich auch immer wieder neue Impulse. Seit neuestem lese ich auch gerne den BLOG von Sarah Both von Bothshunde, weil sie sich einem Thema gewidmet hat, was mir auch sehr am Herzen liegt – der Entspannung von Hunden.

Kostenloser Welpenkurs

7 Tage - 7 Tipps - 7 Erfolge

Da ich ja auch Online-Kurse erstelle, lese ich außerdem sehr gerne BLOGs rund um das Thema Online-Training und alles was dazu gehört. Und da sind meine Lieblingsblogs die von Mario Schneider, Claudia Kauscheder, Katharina Lewald, Sandra Holze, Marit Alke, Gordon Schönwälder und David Goebel.

5. Gibt es etwas, dass Du schwierig findest bei Deiner Arbeit mit Mensch und Tier?
Ja, den Menschen. 😉  Es ist tatsächlich so, dass man als Hundetrainer eigentlich etwas total Unmögliches machen soll!

Denn Hundetrainer trainieren ja nicht Hunde. Stattdessen versuchen wir, einem Laien zu erklären, wie er einem anderen Anfänger etwas beibringen kann. Das ist oft gar nicht so einfach. Als Hundetrainer lernt man, wie man Hunde trainiert. Im wahren Leben macht man etwas ganz anderes.

In einer Fortbildung bei Katja Frey habe ich letztens einen Vergleich gehört, den ich ganz gut fand: Keiner käme auf die Idee, jemanden, der noch nicht reiten kann, auf ein nicht eingerittenes Pferd zu setzen. Und wenn, dann ginge das bestimmt nicht gut aus. Genau das tun wir Hundetrainer aber. Wir stehen quasi neben dem Neuling und sagen ihm, wie er das wilde Pferd einreiten soll, dabei kann er nicht mal reiten.

6. Was macht Dich traurig?

Gedankenlosigkeit!

Mich macht es extrem traurig, wenn ich merke, das sich jemand ein Lebewesen anschafft, ohne sich auch nur eine Minute über die Bedürfnisse und Eigenheiten des Lebewesens informiert zu haben. Und auch die Herkunft ist egal. Hauptsache billig. Dass damit häufig eine ganze Mafia unterstützt wird, die für jede Menge Elend sorgt, wird einfach ignoriert. Jeder Handy-Kauf wird besser geplant. Und wenn es dann nicht passt, wird das Lebewesen einfach abgegeben oder Schlimmeres.

Und es macht mich traurig, wenn gedankenlos JEDES Mittel eingesetzt wird – ohne Rücksicht auf ein anvertrautes Lebewesen -, damit es einfach nur schnell so „funktioniert“ wie Mensch es sich vorstellt.

7. Wie tankst Du zwischendurch Energie auf?
Immer, wenn ich mit meinen Hunden in der Natur bin. Ich finde, es gibt nichts Schöneres auf dieser Welt. Meine Lieblingsrunde ist unsere erste Runde am Morgen. Aber auch, wenn ich neue Ideen brauche, den Kopf frei bekommen möchte oder einfach mal durchatmen muss, schnappe ich mir meine Hunde und wir gehen raus.

8. Welche drei Dinge würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen?
1. Meine Hunde natürlich (laut Gesetz sind es Dinge, also darf ich die mitnehmen.)
2. Meinen iPod, damit ich Hörbücher und Podcasts hören kann.
3. Braucht man sonst noch was?

9. Wie würde ein perfekter Tag für Dich aussehen?
Ich finde, fast alle meine Tage sind perfekt. Ich stehe auf, wenn ich wach werde. Ich kann mit meinen Hunden rausgehen oder trainieren, wenn ich Lust dazu habe. Ich kann mir meine Zeit relativ frei einteilen. Ich tue die Dinge, die mir Spaß machen, denn ich habe meine Leidenschaft zu meinem Beruf gemacht. Was will man mehr?

10. Was bringt Dich so richtig zum lachen?
Ich mag etwas schrägen Humor und da kann ich auch bei Büchern oder Filmen richtig laut loslachen. Was mich auch zum Lachen bringt, sind Wortspielereien. Die mag ich total gerne. Und natürlich bringen mich meine Hunde zum Lachen. Besonders meine Meringa hat das drauf – sie kann ein echter Clown sein.

11. Welches persönliche oder berufliche Ziel verfolgst Du bis Juni 2018?
Ich möchte mein Online-Business noch weiter optimieren und die Routine-Aufgaben abgeben, damit ich noch mehr Zeit für Fortbildungen und Training mit meinen Hunden habe. Und ich bin dann hoffentlich zum letzten Mal umgezogen und wohne in meinem neuen altersgerechten und barrierefreien Haus.

Danke für die tollen Fragen! Ich möchte natürlich nur Blogs nominieren, wo Hunde gewaltfrei trainiert werden. Ich bin fündig geworden und nominiere hiermit:Papillon-Welpe Cleo

  1. Sabrina Neubauer-Reichel, VitaCanis
  2. Erik Hammer, Der Dog-Walker
  3. Susanne Bretschneider, Partner4Paws
  4. Tina Schwarz, CleverDogs-Cottbus

Hier meine Fragen für euch:

  1. Warum bist du HundetrainerIn geworden?
  2. Hast du einen Herzenshund und wenn ja, warum ist er das? Was ist das Besondere an ihm?
  3. Welche 3 Fähigkeiten sollte ein Hundetrainer unbedingt mitbringen?
  4. Was macht dir am meisten Spaß bei der Arbeit als HundetrainerIn?
  5. Worauf könntest du gut verzichten bei deiner Arbeit als HundetrainerIn?
  6. Welche 3 Dinge müsste DEIN eigener Hund unbedingt können, wenn er nur 3 Dinge lernen könnte?
  7. Gibt es etwas, wo du Mühe mit deiner eigenen Impulskontrolle hast?
  8. Fährst du auch mal ohne Hund in den Urlaub oder wäre ein Urlaub ohne Hund kein Urlaub für dich?
  9. Was ist dein Hobby, wenn du dich gerade mal nicht mit dem Thema Hund beschäftigst?
  10. Nenne 3 Dinge, die für dich eine Hundehaltung ausschließen.
  11. Was möchtest du wirklich jedem Hundehalter unbedingt mit auf den Weg geben?

Viel Spaß! Ich bin total gespannt auf eure Antworten.
Eure Claudia

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