Mein Welpe beißt

Was tun, wenn der Welpe beißt?

Ist es schlimm, wenn der Welpe beißt?

Welpe beisstErst mal cool bleiben! Es ist völlig normal, dass der Welpe beißt!  :mrgreen:

Die sogenannte Beißhemmung ist nämlich entgegen der viel verbreiteten Meinung NICHT ANGEBOREN. Und deshalb muss man sich nicht sorgen, aber man sollte die Beißhemmung bis zur 16. Woche geübt haben.

Wie lernt der Welpe die Beißhemmung?

Die Natur denkt sich ja immer praktische Sachen aus. Im Fall des Welpen hat sie ein paar nadelspitze Zähne verteilt. Dadurch tut es ganz schön weh, wenn der Welpe beißt – auch wenn er noch wenig Kraft im Kiefer hat.

Wer schon einmal Welpen beim Spiel untereinander beobachtet hat, hat bestimmt schon erlebt, dass ein Welpe plötzlich hell aufgeschrien und das Spiel für einige Sekunden unterbrochen hat. Der „Übeltäter“ hört in der Regel auch erschrocken auf. Er hat einfach im Eifer des Gefechts zu fest zugebissen.

Welpe beißt beim SpielDurch den Schrei und die Spielunterbrechung lernt er, dass Schluss mit dem Spaß ist, wenn er zu fest beißt und wird mit der Zeit immer vorsichtiger.

Der Mensch kann es genauso machen wie die Welpen untereinander. Beim Spiel mit dem Welpen schreit man hell auf und unterbricht das Spiel für mindestens zehn Sekunden, wenn der Welpe beißt.

Spiel unterbrechen heißt, dass der Mensch sich nicht mehr bewegt, den Welpen nicht anschaut und auch nicht anspricht. Nach dieser Auszeit wird das Spiel fortgesetzt als wäre nichts gewesen.

Der Welpe beißt weiter

Es gibt Welpen, die interessiert weder, wenn man aufschreit noch wenn man das Spiel unterbricht. Sie attackieren dann an Stelle der Hände eben die Füße oder Waden.  👿

In so einem Fall gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder der Mensch ist weg oder der Welpe ist weg. In der Praxis heißt das, man geht für einige Sekunden vor die Tür, kommt dann wieder und spielt weiter oder man setzt den kleinen Piranha für ein paar Sekunden vor die Tür. KLEINE AUSZEIT!

Ist das nicht möglich, kann man den Welpen auch anleinen und festbinden und entfernt sich so weit, dass der Welpe keine Menschenhaut oder -kleidung mehr erreichen kann. Man sollte dem Welpen nach einigen Sekunden immer wieder eine neue Chance geben. Er weiß es nicht besser und muss es erst mal lernen.

Der Welpe beißt trotzdem noch bei Aufregung

Situationen, in denen Hunde beißen, sind später in der Regel genau solche Situationen, in denen die Erregung des Hundes relativ hoch ist.

Welpe beißt hartnäckigWenn der Welpe beißt, wenn er zum Beispiel durch ein wildes Spiel gerade sehr aufgeregt ist und vergisst, wie empfindlich Menschen sind, muss man solche Situationen gezielt üben.

Meist haben solche Welpen genau dann viel Spaß, wenn es ziemlich wüst zugeht. Das nutzt man aus und spielt ein bisschen wilder, damit der Welpe etwas aufgeregter wird. Beißt er im Eifer des Gefechts zu, ist SOFORT Schluss mit dem Spaß wie oben beschrieben. Meist muss man bei solchen Kandidaten tatsächlich den Raum verlassen.

Und man muss sehr oft üben und hartnäckig dran bleiben. Ganz oft brauchen solche Welpen fünfzig oder auch hundert Wiederholungen, bis sie einsehen, dass sie damit nicht weiterkommen.

ACHTUNG! Das ist keine Aufgabe für Kinder!

Warum ist eine gute Beisshemmung so wichtig?

Auch der liebste Hund kann in eine Situation geraten, in der er mal zubeißt. Wenn man eine gute Beisshemmung trainiert hat, wird er normalerweise keine schweren Verletzungen hinterlassen, weil er gelernt hat, nicht fest zuzubeißen – also GEHEMMT zuzubeißen..

Der Kiefer des Hundes wird mit zunehmendem Alter immer kräftiger, deshalb ist es so wichtig, dass der Welpe die Beißhemmung bis zur 16. Woche gelernt hat. Er kommt dann in den Zahnwechsel und verliert die nadelspitzen Zähne.

Auch ein kleinrassiger Hund kann ziemlich schwere Verletzungen zufügen, wenn er das nicht gelernt hat. Man kann sich das leicht vorstellen, wenn man mal dabei zuschaut, wie ein Hund einen Knochen oder eine andere Leckerei klein bekommt oder einen Ast durchbeißt!

Hast du auch so einen hartnäckigen Kandidaten? Schreib deine Erfahrungen in das Kommentarfeld.
Claudia Hußmann

234 Replies to “Mein Welpe beißt”

    • Hallo,

      ich habe einen 12 Wochen alten Labradorwelpen. Er ist sehr artig und lernt auch schnell. Ich übe täglich mit ihm „Nein“ und im Ruhigen funktioniert es schon ganz gut.
      Aber dann kommt es vor, dass er seine „5 Minuten“ bekommt und wie wild zu mir raufspringt, nach mir schnappt, dann wie angestochen wegrennt und wieder „angreift“. Ich weiss, dass das nur ein Spiel ist, aber ich fühl mich dann so machtlos, weil ich nicht weiß wie ich beruhigen soll, da in dieser Situation das „NEIN“ nicht wirkt und es tut ziemlich weh wenn er einen erwischt.
      Für einen guten Rat wäre ich dankbar.

      • Hallo Eileen, wenn er dich derart attackiert, nutze die Auszeit, wie sie Ratgeber „Vom Piranha zum Lämmchen“ beschrieben wird. Das ist frech und unverschämt und geht nicht und es ist wichtig, dass du das Spiel nicht mitspielst.

        Viele Erfolg
        Claudia

        • Hi und Wau mein Hunde Baby beißt ist 3 Monate auch wenn ich weg gehen will komme erst gar nicht dazu Sie beißt weiter in den ich weg gehen will.Gibt es noch andere Möglichkeiten????

        • Hallo Claudia,

          Ich stehe auch vor einem ähnlichen Problem wie Eileen,
          Wo bekomme ich denn den Ratgeber „vom Piranha zum Lämmchen“ her?
          Danke!

          Lg Manuela

          • Einfach auf der Seite rechts deinen Namen und eMail-Adresse eintragen und der Rest funktioniert automatisch.

            Viel Spaß beim Training
            Claudia

      • Hallo wir haben seid 1 Woche einen 14 Wochen alten Dackel mix er ist schon aus 2 Hand und hat bis jetzt noch nichts gelernt bei jeder Kleinigkeit springt er hoch und beißt zu streicheln und spielen ist da so gut wie unmöglich sobald wir ihn ignorieren wird es noch schlimmer. Das ist unser erster welpe weshalb wir auch sehr unerfahren sind für ein paar Tipps wären wir sehr froh.

    • ja ich habe dieses proplem, mein welpe ist jetzt 9 wochen alt,
      hab es schon mit grellem schreien probiert, am anfang hat es
      geholfen, einen tag später hat er es schon wieder vergessen,
      aber ich versuch weiter, hab 3 kleine enkelkinder, da muß
      ich sehr aufpassen, und ihm das beißen abgewöhnen,
      maria!

      • Ähm – wie lange hast du für das kleine 1×1 gebraucht? Du hast ein BABY, das noch alles lernen muss. Und da reicht eine Wiederholung nicht und auch nicht ein Tag. Hab Geduld. Wer die nicht hat, sollte sich keinen Welpen – oder besser gar kein Tier – anschaffen.

        Ich wünsche dir Geduld und Einfühlungsvermögen
        Claudia

    • Hilfe !!!!
      Auch ich habe einen 12 Wochen alten Riesenschnauzer.
      Sein beißen in Hand ,Leine oder Klamotten = nicht mehr lustig ! Immerwieder NEIN , Alternative anbieten bzw. wie vom Tierarzt empfohlen Fang zuhalten nutzt nichts. Er macht weiter…..Ansonsten ist er ein gaaaanz lieber, folgt brav bereits auf 4 Kommandos und kommt auf Zuruf sofort zu mir.
      Gibt es nicht noch einen heißen Tip ???
      Ganz lieben Dank
      FRIEDA

        • Hallo Claudia………ich habe seit 5 Monaten einen kleinen Shiba Inu habe ihn mit 10 Wochen bekommen. Er ist sehr gelehrig hoert auch schon auf enige Anordnungen.Nur seine Beisserei und Zwickerei lässt er nicht sein er ist sehr dominant was er nicht will das macht er nicht oder aber etwas später. Mit 10 Wochen ist er schon griffig gewesen habe nur die angeblichen Elterntiere gesehen seine Geschwister habe ich nicht kennengelernt man hatte ihn von der Mutter genommen weil er angeblich bei ihr die Zitzen zerbissen hatte. Er lief nur alleine auf dem Hof herum er tat mir leid ich dachte nur mit viel Liebe kriege ich die Beisserei in den Griff.Hatte viel über diese Rasse gelesen wusste also was auf mich zu kam.10 Wochen Welpenkursus haben wir gemacht.Villeicht kann man mir ja einige Tipps geben.

        • Hi
          Meine Dame ist 12 Wochen alt.Ist ein Rhodesian Rifgeback.Sie kann so lieb sein…..aber mit ihrem beißen und Sachen zerren,stimmt sie mich traurig,da ich mir keinen Rat mehr weiß….nur bei mir ist es so……mein Mann sagt,Sie versucht es kurz,dann läßt sie es…..bei mir hört sie nicht auf….ich kann so oft Nein sagen…..kein aufhören in Sicht…habe das Gefühl,Sie macht extra weiter…..hat Gefallen daran….ich hoffe es findet sich eine Lösung…..ich bin so traurig…da ich diese Rasse schon immer wollte….

    • Bei uns ist es etwas anders, bei meinem Mann funktioniert das nämlich alles wunderbar. Unser Enno, 11 Wochen, beißt mit Begeisterung in die Beine von Frauchen und den Kindern ( 12 & 14 ). Daher denke ich nicht das ich die Kinder aus diesem Training rauslassen kann, außerdem sind sie ja nicht mehr klein. Es muss doch bei jedem funktionieren? Beneidenswert ist das schon welch gutes Team mein Mann und unser kleiner Enno in den 2 Wochen die er bei uns ist, geworden sind. Die Ratschläge werde ich alle beherzigen und hoffe es bringt uns weiter

    • Liebe Claudia. Ich habe mir die Tipps durchgelesen und sie gleich ausprobiert. Es hat ganz super funktioniert. Ja, immer am nächsten Tag müssen wir wieder neu üben aber dann klappt es immer schneller. Anfangs dachte ich schon wir haben eine besonders wilde, kleine Maus aber mit deinen Tipps zeigt sich wie toll sie lernen kann. Und es stimmt: Mit schimpfen und Hektik erreiche ich kaum etwas. Dagegen aber mit Konsequenz und Belohnung für erwünschtes Verhalten, alles. Vielen Dank sagen Pepper und Susa

    • Ich habe einen 14 Wochen alten mischlingswelpen und er hört auch sofort auf zu beissen wenn es nein heißt und draussen bleibe ich einfach stehen und er hört auf , aber er beginnt sich dann immer selbst zu beißen und findet auch dabei kein Ende und das jedesmal wenn er uns nicht beissen darf

  1. Hallo

    Ich habe auch ein Exemplar was immer mal wieder fester zu beissen möchte….grins…manchmal gelingt es mir ihn rechtzeitig wieder runterzu fahren, manchmal ist er aber auch gleich in voller Rage…schnappt dann ordentlich zu,ohne das ein Spiel vorrangegangen ist. Mein Welpe ist ein 13 Wochen alter Bernersenne. Für mich ergibt es sich aber auch manchmal, dass er das tut kurz bevor er sich eigentlich lösen muss, sprich Kotabsetzen will. Kann dies sein? Oder ein anderes Mal ist für mich erkennbar, dass er schnappt ,kurz bevor er einschläft…..dann gebe ich ihm etwas anderes in den Mund ( Tuch) und beruhige ihn , um kurz danach ihn dann in Ruhe zu lassen. So findet er wieder zur Ruhe.

    • Jede Aufregung kann dazu führen, dass der Welpe beißt. Bleib einfach dran und stell dich immer wieder furchtbar an, wenn es mal zu fest ist. Er muss lernen, vorsichtig zu sein, auch – oder besonders dann – wenn er aufgeregt ist. Das wird schon. 😉

  2. Hallo, folgendes Problem ich habe einen ca 10 Wochen alten chihuahua Jack Russel Mix rüde.. Haben ihn seit 2 Wochen .. Momentan wird es mit dem beißen schlimmer und aggressiver .. Ich war in den letzten 2 Wochen immer da ,da mein Freund kein Urlaub hatte.. Jetzt ist es seit paar Tagen schlimmer geworden sprich wenn ich mit ihm Gassi gehe beisst er mir dann in die Füße oder Beine und lässt nicht los erst wenn ich dein Mund aufmache aber dann kommt er zurück .. Hier klappt es leider nicht mit dem ignorieren oder weggehen / Tür zu da wir draußen sind … Habe gehört bzw dann auch paar mal versucht ihn dann auf die Seite zu legen und zu warten bis er ruhig wird dies klappt aber eher weniger und auf ein nein hört er dann in der Aufregung auch nicht.. Natürlich kommt das auch mal in der Wohnung vor aber da kann ich dann weggehen und ignorieren ! Hoffe sie können mir ein Tipps geben 🙂 LG Angelina

    • Hallo Angelina,

      du solltest auf jeden Fall den positiven Unterbrecher trainieren. Ein Welpe kennt nicht von Natur aus das Wort nein. Mit dem positiven Unterbrecher solltest du ihn aber davon abhalten können. Du musst es allerdings drinnen erst trainieren.
      Zur Not geht es so bis du den positiven Unterbrecher trainiert hast:
      Ich hoffe, du hast ein passendes Geschirr, aus dem er sich nicht herauswinden kann. Dann kannst du draußen folgendes machen. Du stellst dich auf die Leine – und zwar so kurz – dass er gerade noch die Leine locker hat, wenn er steht. Und dann wartest du einfach bis er sich beruhigt hat. Schau ihn nicht an, fass ihn nicht an, sprich ihn nicht an. Wenn er sich beruhigt hat, geht es weiter.
      Versuche wirklich, ganz ruhig zu bleiben. Atme tief durch und warte geduldig. Wo wohnst du denn? Vielleicht kenne ich in der Nähe eine gute Trainerin oder einen guten Trainer. Es macht bei solchen Problemen immer Sinn, mal jemanden direkt draufschauen zu lassen.
      Aber trainiere auch weiterhin die Beißhemmung wie im Artikel hier beschrieben. Und weitere gute Übungen sind solche, wo der Welpe warten muss, damit er lernt etwas „geduldiger“ zu werden.
      Schau mal hier:



      Wünsche dir viel Erfolg
      Claudia

      P.S.: Meld dich in der Facebook-Gruppe an. Dort gibt es auch immer gute Tipps

      • Danke 🙂 ich versuche das mal .. Gibt es sonst noch alternativen? Habe auch gehört man soll den eine zeit lang mal nur aus der Hand füttern ? Komme von ganz oben wohne in Cuxhaven 🙂 LG

        • Hallo Angelina,

          tut mir echt leid, aber da kenne ich überhaupt niemanden in der Gegend. Kann also weder warnen noch empfehlen in diesem Fall.
          Ich sage dir ganz ehrlich. Bei der Größe Hund würde ich das komplette Futter für das Training verwenden und aus der Hand geben. Aber eben nicht einfach so, sondern immer dann, wenn dein Welpe sich so benimmt, wie du es gerne hättest. 😉
          Aber warte nicht auf Fehler, sondern belohne viel und rechtzeitig, wenn er es (noch) gut macht.
          Viel Erfolg
          Claudia

  3. Pingback: Fragen zum Welpen und zur Welpenerziehung

    • Hallo Katja,

      Kinder in dem Alter werden vom Welpen noch nicht wirklich ernst genommen, sondern mehr als gleichberechtigte Spielkameraden angesehen. Da ist es deine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass der Welpe etwas anderes tut. Hast du dir bereits den Gratis-Ratgeber „Vom Piranha zum Lämmchen“ heruntergeladen. Dort gibt es Tipps, wie man damit umgehen kann. Wenn dazu noch Fragen sind, wende dich gerne an mich.

      Viele Grüße
      Claudia

  4. Hallo Claudia,
    ich finde deinen Blog wahnsinnig toll!

    Aber jetzt muss ich dich mal mit meinem Problem belästigen 🙂

    Ich habe einen Chihuahua der jetzt 12 Wochen alt ist.
    Kommt besuch fängt er an zu knurren und leicht zu bellen, ich unterbinde es immer mit nein, er kennt nein ja schon. Trotzdem versucht er es jedesmal, das ist das erste.

    Das zweite ist das er noch nicht so ganz Stubenrein ist und gerne auf Badteppiche macht oder in den Hundekorb. Obwohl ich eine Trainingsmatte habe und auch das Duftspray von trixie was man darauf macht, hat er direkt daneben seinen stinker hingemacht.

    In der Zwit wo das passiert kann ich ihn garnicht so schnell schnappen und raustragen. bis ich drausen wäre, wäre das ganze auf mir und im Flur verteilt. Was kann man da machen, das er mir zeigt er muss. Oder das er einfach nicht reinmacht, wir gehen ja 4 mal am Tag Gassi. Auch wenn er manchmal nicht will, wenn andere Hunde draußen vorbei kommen oder spät abends im dunkeln fußgänger, ist bei ihm meistens eh schluss, dann will er garnicht mehr und bleibt stur stehen und bewegt sich nicht mehr.

    • Hallo Marcel,

      Punkt 1: Hunde dürfen knurren. Und wenn dein Welpe knurrt, wenn Besuch kommt, hat er Angst. Knurren wird nicht unterbunden, weil Hunde sonst lernen, gleich zu beißen. Denn Knurren darf er ja nicht und das verstehen die Menschen nicht. Nun ist das bei einem Chihuahua nicht sehr gefährlich, aber es wäre ja trotzdem nett, wenn man ihn wie einen Hund behandelt. Lies dir mal das hier durch zum Thema knurren: http://www.welpenerziehung24.de/welpe-knurrt/
      Wie man mit der Angst umgeht und üben kann, dazu habe ich ein Webinar gemacht, von dem es eine Aufzeichnung gibt: http://www.edudip.com/webinar/Training-mit-%C3%A4ngstlichen-Hunden/57056
      Das zweite: Der Badteppich wird für die nächsten paar Wochen weggeräumt. Ich persönlich halte nix davon, eine Trainingsmatte zu benutzen. Woher bitte soll der Hund wissen: Auf die eine Matte soll ich, aber auf die andere nicht? Wenn er so nötig muss, wie du es oben beschreibst, warst du eindeutig zu spät. So ein kleiner Welpe muss – wenn er nicht gerade schläft – alle zwei bis drei Stunden, beim Spielen oft sogar noch früher. Und Gassigänge dienen zum Erkunden der Umwelt und nicht zum Geschäft erledigen. Also 4 Mal am Tag Gassi nutzt gar nix. 😉
      Also lies dir den Artikel zur Stubenreinheit nochmal genau durch und schau dir vielleicht auch noch das dort empfohlene Webinar an: http://www.welpenerziehung24.de/stubenrein/

      Viel Erfolg
      Claudia

  5. Meine kleine Chelsea freut sich bei jedem menschlichen Kontakt, egal ob fremd oder bekannt will sie die von ihr fixierte Person direkt anspringen und zum Spiel auffordern. Natürliche unterbinde ich diesen Versuch, gerade bei fremden direkt zu unterbinden. Der supergau ist aber wenn jemand sie streicheln möchte, das wird dann sofort als spielaufforderung gefasst und mit geöffneten Haifisch Maul beantwortet. Chelsea scheint ziemlich klug zu sein, lernt Sachen teilweise nach 1-2 Wiederholungen aber ihr impulsives Wesen im Eifer des Spiels lässt sie immer wieder alle Regeln vergessen. Vielen Dank für ihre Hilfe

    • Die kleine Chelsea tut, was sich für sie lohnt. So lange sich hochspringen lohnt, wird sie hochspringen. Wenn sich hochspringen nicht mehr lohnt, wird sie es nicht mehr tun. Also heißt die Aufgabe: Nicht hochspringen wird belohnt. Der Welpe wird schon belohnt, wenn er NOCH mit allen vier Pfoten auf der Erde ist. Am besten hat man selbst und entsprechend angewiesene Hilfspersonen bereits Futter in der Hand oder hocken sich hin und füttern oder streicheln den Welpen, wenn er kommt BEVOR er hochspringt. War der Mensch zu langsam und der Welpe ist hochgesprungen, dreht der Mensch sich weg und der Welpe bekommt keine Aufmerksamkeit. Nicht anfassen, nicht ansprechen, nicht anschauen.
      Viel Spaß beim Üben
      Claudia

      • Hallo claudia .. also ich und meine frau haben sich vor genau vor einer woche einen staffordshire terrier gekauft .. sie ist jetzt knapp 3monate jung und wenn sie zb ihr hundebett zerbeisst usw dann gebe ich ihr ein knopf in mund damit sie nicht draifbeisst aufs hundebett aber das nutzt nicht s und heute war es schlimm denn ich wollte sie dran hindern und sie ist total ausgeflippt und hat gebellt und wollte moch nir beissen also sie war wirklich agressiv wobei ich sagen muss wir haben zwei kleine kinder und ich will nicht das sie mal austickt denn staffordshire haben ja eine sehr hohe beisskraft also was kann ich da mavhen wenn sie mich anbellt und agressiv wird usw? Der zweite punkt ist ich geh mit ihr mindestens 10mal gassi aich jedes mal bevor sie muss und sie frisst nicht die leckerlis sondern wenn sie unten mavht gebe ich ihr eine wurst als belohnung naja aber sie mavht trotzdem sehr oft in die wohnung obwohl ich gerade unten war… naja was wäre hier die beste Lösung? Ich würde mich um eine schnelle Antwort freuen lg. Roland

        • Hallo Roland,
          ich habe den Eindruck, ihr habt noch gar keine Hunde- oder zumindest Welpenerfahrung. Gerade weil ihr zwei kleine Kinder habt, würde ich DRINGEND empfehlen, dass ihr euch professionelle Hilfe holt. Wenn du mir verrätst, in welcher Gegend du wohnst, kann ich dir vielleicht jemanden empfehlen.
          Denn da läuft aus meiner Sicht gerade alles ein bisschen schief. Ihr erwartet Dinge vom Welpen, die er noch nicht kann. Und wenn man da mit Gewalt rangeht, wird das nichts. Ich weiß nicht, wer dir das mit dem Knopf geraten hat, aber das ist keine Lösung.
          Ich drück euch die Daumen.
          Claudia

          • Hallo ich hab das gleiche Broblem mein chihauhau ist 3 Monat alt u beisst meine Kleider u Sofa rein dann springt er ganz hektisch herum u will auch mein Essen nehmen u trinkt auch aus mein Glass was kann ich machen bitte helft mir danke Jeannette

  6. Hallo Claudia,
    ich habe eine 16 Wochen alte Border Collie/DSH Hündin. Aufgewachsen ist sie in einem Garten mit wenig Alltagsgeräuschen. Beim spielen beisst sie immer wieder in Füße und Hände und springt uns an. Trotz energischem AUS und NEIN macht sie immer weiter. Wir sind auch schon wie oben beschrieben aufgestanden und weggegangen, aber sie hört einfach nicht auf. Was können wir noch tun damit sie das lässt?
    LG Nicole

    • Hallo Nicole,
      dann ist die Auszeit nicht lange genug gewesen. Das sollte sehr schnell gehen.
      Welpe beißt, Warnwort „Schluss“, hört sie nicht SOFORT auf, bist du weg. Nach 10 Sekunden kommst du wieder. Wenn sie allerdings hochspringt oder gleich wieder beißt, dreh dich kommentarlos um und du bist wieder weg. Dieses Mal dauert es 15 Sekunden bis du wieder kommst. Usw.
      Zusätzlich darauf achten, dass du nur dann wieder kommst, wenn sie gerade nicht jammert, bellt oder an der Tür kratzt. Und wenn du geschickt bist, kannst du auch ein Leckerli geben BEVOR sie hochspringt. Wenn alle das machen und andererseits weg sind, wenn sie sich „doof“ verhält, wird sie es sehr schnell lernen.
      Wenn sie weitermacht, ist das, was du da tust, für deinen Hund eine Belohnung. Also musst du etwas anders machen.
      Viel Erfolg
      Claudia

      • Hallo Claudia,
        heute hat es viel besser geklappt. Die Auszeit war wirklich zu kurz. Man muß halt immer am Ball bleiben bei einem kleinem Hund. Mit der Zeit wird Lilly schon lernen was sie darf und was nicht. Vielen Dank für deinen Rat und mach weiter so, mit deinen Tipps kannst du vielen Hundehaltern helfen nicht zu verzweifeln.
        LG Nicole

  7. Hallo Claudia,
    wir haben seit 2 Tagen eine 10 Wochen junge Labrador Hündin.
    Meine Frage, was können oder sollten meine Kinder fast 3 und 5 Jahre machen, wenn sie angesprungen und gezwickt werden? Ich habe Ihnen gesagt, dass sie aufstehen (wenn sie auf dem Boden sein sollten), aua sagen und ignorieren sollen. Wenn nun unser Labi weiter spielen möchte, soll ich sie dann raus bringen und nach ein paar Minuten wieder rein? Ich hab ein bisschen Sorge, dass meine Kids vl. Angst bekommen, wenn sie anfängt zu zwicken oder beissen.
    Gruß

    • Hallo Irene,
      Kinder und Hund niemals alleine lassen. Das ist ganz wichtig.
      Und ansonsten gilt: Vorbeugen! 😉 Übe mit dem Welpen wie beim Anspringen beschrieben, schon zu füttern BEVOR er hochspringt. Wenn das bei dir gut klappt, übst du gemeinsam mit den Kindern. Je nachdem wie mutig die Kinder sind, können sie das Leckerli in der flachen Hand halten (du kannst die ersten Male den Welpen auch zusätzlich an der Leine sichern) oder es vor sich auf den Boden werfen, wenn der Welpe im Anmarsch ist. Wichtig! Immer BEVOR er hochspringt. Solltest du mal zu langsam sein und der Welpe springt hoch, gibt es keine Belohnung – auch nicht, wenn er wieder unten ist.
      Ansonsten steht zu dem Thema auch eine Menge in dem Gratis-Ratgeber „Vom Piranha zum Lämmchen“, das du hier herunterladen kannst.

      Viel Erfolg
      Claudia

  8. Hallo Claudia,

    durch googlen bin ich auf deinen Blog gekommen 🙂 und schreibe dir direkt einmal.

    Mein Lebensgefährte und ich haben seit 2 Wochen eine kleine, mittlerweile 11 Wochen alte, Cocker Spaniel- Jack Russel Hündin: Frida. Die kleine Maus ist sehr verschmust und auf der anderen Seite SEHR wild und „ungehalten“. Wir trainieren eifrig mit den Angaben Des Buches „Welpenerziehung“ (dies ist mit Übungen je Woche gespickt) und haben bereits das Sitz und Schau erfolgreich gelernt.

    Mein „Problem“, weshalb ich um Rat bitte ist folgendes: Frida beißt beim Spiel sehr sehr schnell zu. D.h. sie beißt dann in alles was sie greifen/fassen kann und bekommt sich nicht mehr ein.
    Wir haben das Spiel unterbrochen, Sie einen Moment ignoriert usw usf. Diverse Bekannte und auch die Tierärztin raten zu der Hundebox. Jedoch meldet sich Frida nachts wenn sie „muss“ (sie schläft im Körbchen neben dem Bett im Schlafzimmer). Daher sehe ich so eine Box nicht als notwendig. Das einzige „Problem“ ist, dass wir nicht wissen wie wir mit der Beißerei umgehen soll?

    Ich freue mich auf Tipps :-)!

    Vielen Dank vorab,

    Jenny

    • Hallo Jenny,
      ich vermute mal, dass die Unterbrechung zu kurz ist. Wenn ihr das Spiel unterbrecht, muss das für MINDESTENS 10 Sekunden sein. Und in diesen 10 Sekunden gibt es überhaupt keine Aufmerksamkeit, d.h. den Hund nicht anschauen, nicht anfassen und nicht ansprechen. Und trainiere auch solche Dinge, wie diese Woche im Tipp der Woche beschrieben. Wenn das Unterbrechen nicht hilft, kannst du mit einer Auszeit arbeiten.
      Eine Hundebox ist zwar sehr sinnvoll, aber du brauchst sie nicht für das Training der Beißhemmung, da du auch anders eine Auszeit hinbekommst. Wie genau das geht, findest du in meinem GRATIS-eBook „Vom Piranha zum Lämmchen“, das du dir auf der Seite hier herunterladen kannst.
      Viel Erfolg
      Claudia

      • Hallo Claudia,

        vielen Dank für die schnelle Antwort! Ich werde mir das eBook mal herunter laden und ein Feedback geben, was wir erreichen konnten :-)! Ich habe mir überlegt, eventuell bald mal zu einer Welpenstunde zu gehen.

        Eine weitere Frage habe ich noch: unsere Nachbarn (Mehrparteien Haus – sie haben den direkten Gartenanschluss) haben einen fast 12 Monate alten Puggle, ein Rüde. Ich habe etwas „Angst“ die beiden jetzt schon spielen zu lassen, da Frida so zart gegen Ben ist. Ben ist ebenfalls seeeehr aktiv.

        Danke sehr 🙂

        • Hallo Jenny,

          meist klappt es ganz gut, so riesig ist ja ein Puggle auch nicht. Und oft passen sie sich ganz gut an. Du kannst deiner kleinen Schutz bieten, wenn sie anfangs unsicher ist und wirklich hinter ihr stehen oder hocken. Meist tauen sie nach ein paar Minuten auf, wenn sie merken, dass gar nichts Schlimmes passiert. Sollte Ben tatsächlich zu wüst sein, warte einfach noch ein paar Tage. Wenn du in eine Welpenschule gehst, lernt Frida ja wie das funktioniert mit den anderen Hunden und wird dann sicherer werden.
          Viel Spaß
          Claudia

  9. Huhu
    Wir haben seid 2 Wochen einen kleine 11 Wochen alte Labby Welpen.
    Es ist so das sie ziemlich oft beißt und zwar nur meine Kinder 7,10,13,14.
    Selbst wenn sie das Spiel unterbrechen und sie ignorieren hört sie nicht auf. Sie brauch nur die Kids zu sehen, dann springt sie auf die Couch, knurrt und beißt auch ins Gesicht. Wenn sie das bei mir macht sag ich etwas lauter Aus und ignoriere sie, da hört sie. Aber von meinen Kids bekomm ich sie fast gar nicht weg. Es tut mir schon richtig leid immer zu schimpfen, aber die Kids haben echt schon angst.

    • Hallo Tanja,
      hast du dir den GRATIS-Ratgeber hier auf der Seite „Vom Piranha zum Lämmchen“ heruntergeladen? Da ist ein ganzes Kapitel genau dem Thema gewidmet.Befolge die Ratschläge dort und es wird sehr schnell besser werden.

      Viel Erfolg
      Claudia

  10. Hallo Claudia,
    deine Artikel sind sehr schön geschieben. Toll, dass es so eine Seite gibt. Wir befolgen deine Tipps, aber es will einfach nicht klappen. Unser Welpe ist erst ein paar Tage da. Langsam taut sie auf und wird immer wilder und frecher. Beim Spielen oder Gassi gehen beißt sie oft in Hände, Füße oder andere Körperteile oder Kleidungsstücke, die sie grade zu fassen bekommt. Ein scharfes Nein stört sie überhaupt nicht (naja, wieso auch, sie versteht es sicher nicht) und anderes Spielzeug ist in dem Moment uninteressant. Spiel unterbrechen und ignorieren nützt auch nichts, sie kaut einfach weiter genüßlich an den Füßen oder Händen rum oder zieht an den Sachen. Weggehen funktioniert auch nicht, da sich die Füße ja dabei bewegen, also beißen wir noch fester und wilder rein. Was können wir noch tun?

    • Hallo Susann,
      das ist ziemlich normal. Der Welpe muss es zunächst lernen. Wenn du dich hier auf der Seite einträgst, bekommst du den Ratgeber „Vom Piranha zum Lämmchen“. Dort findest du auf 18 Seiten Tipps zum Thema. Wenn du danach noch Fragen hast, melde dich einfach nochmal.

      Viel Erfolg
      Claudia

  11. Hallo Claudia,
    Erst mal toller Blog!
    Ich habe einen kleinen Australian Shepherd. Jetzt 16 Wochen alt! Sie lernt schnell allerdings tut sie alles für Leckerchen. Wenn Sie in Hände oder Füße beißt geh ich sofort aus dem Spiel. Das funktioniert sehr gut. Ich arbeite mit kindern wo ich sie sooft es geht mitnehme und sie findet es toll. Allerdings habe ich folgendes Problem. Ich kümmere mich um meinen Vater der nicht mehr laufen kann. Wenn die kleine mich oder meine Mutter zwickt reicht aufstehen und ignorieren, was mein Vater allerdings nicht kann. Sie fordert ihn zum spielen auf Aber er versteht es nicht und sie fängt an zu bellen und zu zwicken. Ich nehm sie dann raus aber sie macht es immer wieder. Ich habe meinem Vater gesagt er soll sie ignorieren aber er macht es einfach nicht. Ich muss dazu sagen er ist im anfangsstadium der Demenz.
    Gibt es irgendetwas dass ich tun kann?
    Danke schon jetzt für eine Antwort!

    • Hallo Nicole,
      ja, es ist immer schwierig zu üben, wenn eine Person nicht mitspielt. Da hilft nur ein bisschen Management und ein Alternativ-Verhalten zu üben. Also du könntest sie z.B. belohnen, wenn sie zu deinem Vater geht und sich hinsetzt. Anfangs an der Leine, später ohne Leine und unkontrolliertes Hingehen zunächst mal vermeiden.
      Mit dem Sitz war jetzt nur ein Beispiel. Es könnte auch so etwas sein wie ihm ein Spielzeug bringen und geben, wenn das machbar ist oder oder oder. Da ich weder deinen Hund kenne noch weiß, was dein Vater noch schafft, kann ich jetzt nicht sagen, welches Verhalten am besten ist. Es sollte etwas sein, was der Hund schon gut kann und gerne macht. Es kann etwas sein, wo dein Vater eben gar nicht mit einbezogen wird, oder wenn er das schafft, eben doch. Es könnte auch sein, dass sie ihr Kinn auf sein Bein legt oder so etwas.
      Ich hoffe, ich konnte dir eine Idee geben, wie du daran arbeiten kannst. Ansonsten frag einfach nochmal nach.
      Claudia

  12. Hallo,

    ich bin auf Eure Seite gestoßen, durch Google. Und zwar habe ich folgendes Problem. Mein Hund ist 6 Monate alt, den ich aus dem Tierheim vor fast 3 Wochen geholt habe. Eigentlich ist es ein lieber Kerl. Ich habe nur folgendes Problem mit ihm und zwar wenn ich draußen bin und er mit anderen Hunden spielen darf mache ich die Leine ab, soweit so gut. Sobald ich ihn aber wieder an die Leine nehmen will rennt er weg und lässt sich nicht anfassen, mit Leckereien lässt er sich auch nicht einfangen. Wenn dann mal die Gelegenheit kommt und ich ihn gegriffen habe am Geschirr hackt und beißt er ununterbrochen. Wenn ich mit ihm alleine unterwegs bin und die Leine noch am Geschirr lasse die die ganze Zeit auf dem Boden schleift und er freilaufen kann und ich ihn rufe dann kommt er. Meine Frage ist wieso tickt mein Hund aus sobald ich die Leine draußen abmache? Gibt es dort eine Lösung..

    Danke im Voraus

    Doreen

    • Hallo Doreen,
      lass zunächst mal die Leine dran und erspare ihm den Stress des Einfangens. Eine Schleppleine ohne Haken und Ösen kannst du auch beim Spielen dranlassen. Du bist ja dabei und passt auf, falls sich etwas verkutzeln sollte. Bei Biothane-Leinen passiert das aber nie.
      Dann übst du ERSTENS den Rückruf – schau mal HIER – und ZWEITENS das Greifen und Festhalten. Das übst du zuerst mal Zuhause. Hand schnell hin, Lob und Leckerli. Hand hin, kurz festhalten, Lob und Leckerli und so weiter, bis du ihn problemlos am Geschirr packen kannst und er sich wohlfühlt dabei. Dann draußen üben. Lass ihn anfangs dabei an der Leine. Eventuell musst du die Schritte dort von vorne machen.
      Viel Erfolg
      Claudia

  13. Hallo Claudia,

    endlich habe ich eine Seite gefunden, wo ich Antworten auf meine Fragen finde. Echt super.

    Wir haben eine 13 Wochen alten Shiba Inu Hündin, die seit der 9. Woche bei uns ist. Sie lernt schnell, wir machen jeden Tag die Übungen, die uns die Hundetrainerin aufträgt. Auch gehen wir mit ihr zur Welpengruppe.

    Alles wäre in Ordnung, wenn sie nicht ab und zu “ unwirsch“ werden würde.

    Es sind Situationen, wo ihr etwas nicht passt. z.B. wenn wir sie auf dem Arm haben, ihr dies aber gerade nicht passt, oder sie die Liege ankaut und wir nein sagen und sie bei Seite schieben.
    Wenn die Situation auf dem Boden stattfindet, dann geht sie auf mich los und „fletscht“ mich an, sage ich dann Nein, macht sie es wieder. Auch wenn ich sie unterwerfe, was ich nur 2x gemacht habe und jetzt nicht mehr mache, springt sie auf (wenn sie ruhig ist) und kommt wieder auf mich zu und fletscht mich an.

    Ich weiß mir hier nicht mehr zu helfen. Wäre super, wenn ich ein paar Tipps bekommen könnte.

    Vielen Dank.

    Corinna

    • Tja, mit den Neins kommt man oft nicht so weit – zumal ein Welpe das nicht vollautomatisch versteht.
      Was machst du denn, wenn sie „unwirsch“ wird? Wenn du sie z.B. auf dem Arm hast?
      Ich würde sie dann ganz ruhig und gelassen festhalten und warten. OHNE Ton. OHNE Schimpfen. OHNE Aufregen.
      Wenn sie sich entschließt, dass sie mit Zappeln und Beißen oder was sonst sie macht, aufhört und sich ruhig verhält, zähle ich im Geiste bis 5 und wenn sie dann immer noch ruhig ist, setze ich sie auf den Boden als wäre nichts gewesen.
      Und „unterworfen“ wird bei mir niemand. Gewalt erzeugt Gegengewalt. Vertrauen aufzubauen macht mehr Sinn. Oben rechts kannst du auch suchen. Da findest du zu vielen Themen hilfreiche Artikel.

      Viel Erfolg
      Claudia

  14. Hallo Claudia,

    vielen Dank für deine Antwort. Ich konnte mich leider nicht eher melden, da habe ich die Seite hier nicht wieder gefunden habe.

    Auf dem Arm will sie mich knappen, natürlich schrecke ich dann zurück, woraufhin sie wieder nach vorne geht und mich erneut beißen will.
    Am Boden ist es so, dass sie mich ebenso knappen möchte, ich sie dann mit dem Arm (Abwehrhaltung) von mir weg stoße. Auch hier schellt sie schnell wieder in meine Richtung und versucht mich wieder zu beißen. Das geht so lange, bis ich es irgendwie schaffe sie von mir zu halten.
    Meistens bleibt mir nur die Möglichkeit sie zu nehmen und sie kurz in die Toilette zu sperren, aber nur unter leichten Verletzungen, da sie ja weiterhin versucht mich zu beißen. Ich habe auch schon versucht sie zu kneifen oder mit dem Fuß aufzustampfen, hilft auch nicht. Sie mit etwas abzulenken scheitert daran, dass ich so schnell nichts zur Hand habe. Es muss eine Aktion von mir sein, die sie ablenkt. So habe ich auch schon versucht sie Sitz oder Dreh dich machen zu lassen, was beim ersten Mal geklappt hat, aber dann auch nicht mehr.
    Echt schwierig.
    Vielleicht fällt dir ja noch etwas ein.

    Vielen Dank.

    Viele Grüße

    Corinna

    • Hallo Corinna, wenn du ein Geschirr verwendest, kannst du sie gut festhalten. Zur Not ziehst du auch noch Handschuhe an.
      Nimm sie auf den Arm – ich hoffe, du weißt, wie man einen Hund hochnimmt? – dann klemmst du einen Daumen vorne unter das Geschirr und mit dem anderen Arm hast du sie ja vom Hochheben. So kannst du sie auf deinem Arm halten und warten, bis sie Ruhe hält. Übe das jeden Tag und sie wird immer weniger zappeln.
      Auf der Erde kniest du dich am besten, setzt sie mit dem Hinterteil zu dir zwischen deine Beine und hältst sie einfach sanft vor der Brust fest. Du kannst wieder einen Daumen im Geschirr einhaken. Warte, bis sie nicht mehr zappelt, bellt, jault, beißt, sondern sich ruhig verhält. Zähle bis 5. Verhält sie sich immer noch ruhig, lobe sie im ruhigen Ton und lass sie laufen. Sollte sie sich umdrehen und dich attackieren, halte sie wieder fest.
      Es ist günstig, sie nach dem loslassen schon zu loben und zu belohnen, solange sie sich noch nett verhält.

      Viel Erfolg Claudia

  15. Hallo Claudia,

    das ging ja wirklich schnell mit der Antwort.

    Das Problem ist, dass die „Attacken“ unvorhergesehen kommen. So ca. 1-3 mal am Tag.
    Ich kann sie auf dem Arm nehmen und mich zu ihr setzen oder sie hinlegen und streicheln. Nur, wenn sie gerade keine Lust darauf hat, was ich im Vorfeld nicht erkenne, dann passiert es das sie nach mir schnappt. Dies schaukelt sich dann hoch, da ich mich aus Selbstschutz vor den Angriffen wehre, indem ich sie von meinem Gesicht weghalte oder wenn es auf dem Boden passiert, sie wegschiebe. Wenn ich mich auf den Boden lege, um event. mit ihr zu schmusen, reagiert sie sofort mit Angriff. Sie würde mir dann in den Kopf beißen. Das habe ich jetzt 2x probiert und musste jedesmal schnell aufstehen, damit ich keine Blessuren abbekomme.

    Viele Grüße

    Corinna

    • Halte sie nicht weg, sondern sanft fest wie ich es beschrieben habe. Was wiegst du und was wiegt dein Welpe? Das schaffst du. Sie kann dich gar nicht beißen, wenn du sie wie beschrieben festhältst. Sie kann sich nämlich gar nicht bewegen und an deinen Kopf kommt sie schon gar nicht.
      Ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass du zu sehr versuchst, mit ihr zu schmusen und zu machen und zu tun. Dann leg dich halt nicht auf den Boden. Warum machst du das?
      Claudia

  16. Hallo Claudia,

    ich werde deine Tipps ausprobieren.

    Ich wollte mit ihr schmusen, deshalb habe ich mich auf den Boden gelegt. Der Dackel meiner Schwester legt sich auch immer zu ihr. Klappt aber bei unserer wohl nicht.

    Vielen Dank.

    Corinna

    • Wenn sie gelernt hat, sich zu benehmen, kannst du auch wieder mit ihr schmusen. Aber es sind nicht alle Hunde gleich und manche stehen halt nicht so da drauf. Das muss man dann auch akzeptieren.
      Claudia

  17. Hallo Claudia. ……erst einmal. ..tolle Seite die du da hast. …mit vielen wertvollen tips 🙂 ……hoffe du kannst mir und meinem 13 Wochen alten schweizer sennenwelpen sky auch einen Rat oder tip geben 🙂

    Bei uns beiden gibt es kaum Probleme. .er hört gut auf seinen Namen. ..ist schon stubenrein und wir haben auch schon eine gute bindung zueinander. ..macht sitz und platz…und das leinen und autofahrtraining macht auch Fortschritte 😉 wenn er mir gegenüber doch einmal zu „frech“ wird. ..also versucht zu schnappen oder mich anbellt…sage ich Nein. ..in einem bestimmten ton…und geh….macht er Blödsinn fordere ich auch schon mal „meinen Raum“ für mich ein…er merkt schnell das er was falsch gemacht hat und beruhigt sich….wie gesagt. ..das beißen in meine Hände oder Klamotten passiert ganz selten 🙂 und wird sofort unterbunden. ……aber wehe es kommt besuch….oder Nachbarn. ……..dann wird gebellt…oder geschnappt oder beides…… 🙁 muss ich das unterbinden. ….???…oder die jeweiligen „betroffenen“…???…wie soll mein Besuch dann reagieren. ..bzw ich…???

    Lg Andrea und Sky 🙂

    • Hallo Andrea, das Problem bei Verboten ist, dass der Hund kein anderes – besseres – Verhalten lernt. Anstatt ihn also mit NEIN und Bedrohung bei dir davon abzuhalten, kannst du besser trainieren, dass er etwas anderes tut. Also anstatt zu „unterbinden“ überlege dir, was er statt dessen tun soll und das trainierst du dann. Zuerst ohne Ablenkung, dann mit bekannten Personen, dann auch mit Besuchern und Fremden.

      Viel Spaß beim Training
      Claudia

  18. Hallo Claudia,
    erstmal ein Riesen Lob an Dich für die vielen tollen tipps.
    Wir haben seit 4,5 Wochen einen Labrador Ridgeback Welpen (weiblich), sie ist jetzt knapp 13 Wochen alt.
    Am Anfang war soweit alles gut, sie hörte auf sitz und platz. seit etwa 1 woche attakiert sie mich ohne grund. zum Beispiel heute morgen um 4.30 uhr – aufgestanden, kaffee gemacht, auf die couch setzten und wie aus dem nichts kam sie angerannt und biss sofort in die Hand ohne loszulassen. Da ist es nicht einfach vor schmerzen ruhig zu bleiben, da hilft auch kein Aus oder nein…einfach nichts. Welpengriff interessiert sie auch nicht, das macht sie her noch mehr agro. Ich denke spielaufforderung ist es nicht. Oder?
    Bei meinem Partner macht sie nichts, vom Tag her ist er nur ca.3 std da.
    Teilweise bin ich echt kurz davor sie abzugeben, da ich einfach nicht mehr weiter weiß. Können Sie mir da weiter helfen? Ich dreh sonst noch am rad.

    Lg

    • Hallo Jasmin,
      vielen Dank. Freut mich, wenn dir meine Tipps helfen.
      Hast du dir den GRATIS-Ratgeber „Vom Piranha zum Lämmchen“ heruntergeladen und auch durchgelesen und die Tipps dort befolgt?
      Wenn nicht, mach das am besten gleich! 🙂
      Ich weiß nicht, was du unter Welpengriff verstehst. Ich glaube aber, ich will es auch gar nicht wissen. Es hört sich für mich nicht besonders freundlich an. Und wenn du nicht nett zu deinem Hund bist, warum sollte er dann nett zu dir sein.
      Hunde verstehen unsere Wörter nicht vollautomatisch. Kein Mensch käme auf die Idee, dass ein halbjähriges Menschenkind uns versteht, aber bei einem Hundebaby, das noch dazu einer anderen Spezies angehört, wird das erwartet. Trainiere den positiven Unterbrecher, dann hast du eine freundliche Möglichkeit, deinen Hund von Unerwünschtem abzuhalten. Dein Hauptziel sollte aber immer sein, erwünschtes Verhalten zu trainieren und zu belohnen.
      Viel Erfolg
      Claudia

      • Hallo Claudia,
        da wo wir den hund herhaben, der sagte uns es mit dem Welpengriff. Im Nacken packen und unterwerfen.
        Die pdf datei habe ich jetzt , werd die mir mal durchlesen solange sie schläft.
        Wir üben derzeit auch mit dem clicker jeden Tag für ein paar minuten. Das klappt ganz gut.
        Bisher hatten wir es immer so gemacht oder ich, wenn sie zubeißt, aufschreien…..und den raum verlassen, das hat eher dazu gebracht weiter zu machen und oder zu bellen.
        Ich lese es mir jetzt erstmal in ruhe durch und teste.
        Danke schön schonmal

        • Hallo Jasmin, eine Hundemutter würde das NIEMALS tun – außer mit einem Beutetier. Um es zu töten. Du versetzt deinen armen kleinen Welpen damit also in Todesangst und es ist nicht mehr als normal, wenn er versucht, sich zu wehren. Traurig genug, wenn ein „Züchter“ so wenig Ahnung hat. 🙁
          Wenn du deinen Hund mit positiver Verstärkung erziehen möchtest und Clickertraining machen möchtest, machst du dir mit solchen Aktionen das Vertrauen deines Hundes kaputt.
          Bei dieser Art des Trainings darf der Hund ausprobieren. Er soll aktiv sein. Er soll GERNE mitmachen. Das funktioniert aber nur dann, wenn man ihn das auch tun lässt. Wenn es die ganze Zeit nur Neins, Pfui und Aus gibt und der Hund dann auch noch massiv angegriffen wird, wird es auf Dauer nicht klappen. Ich hoffe, du kannst dich für den Weg über positive Verstärkung entscheiden, denn es gibt nichts Schöneres als einen schwanzwedelnden, freudig mitarbeitenden Hund.
          Claudia

  19. Mein Kleiner Border Collie Mix ist jetzt 8 Monate alt und beim spielen ist er echt vorsichtig geworden, aber er zwickt andere weil er Angst hat, das entwickelt sich zu nem Problemchen, denn wenn Besuch kommt, den er nicht kennt, darf der sitzen aber nicht laufen weder im Garten och daheim dann zwickt er oder würde sogar beissen glaub ich :(. Wir machen ihn zu Beginn an die Leine wenn alle sitzen darf er laufen und auch spielen, aber das ist ja kein Zustand. Hab jetzt auch schon n Maulkörbchen gekauft, denn mir ist das zu unsicher, kann ich da was machen?

    Ganz ganz lieben Dank

    • Bitte kontaktiere eine/n gute/n Hundetrainer/in vor Ort, damit das nicht zu einem ernsten Problem führt.
      Gerne kannst du mich anschreiben, wo du wohnst, dann schaue ich, ob ich dir jemanden empfehlen kann.

      Viele Grüße
      Claudia

  20. Hallo Claudia,

    ich habe leider auch ein Problem mit unserem 11 Wochen alten Aussiemix. Soweit klappt alles ganz gut, aber er frisst ständig beim Gassi gehen allerlei Kot den er findet. Egal ob von anderen Hunden, Katzen, Igel, Pferd oder Marder. Ich kann ihn dann nicht mehr abrufen, lasse ich ihn an der langen Leine und versuche dann an ihn ran zu gehen, wird er richtig aggressiv und knurrt ganz tief von unten raus, fletscht die Zähne und schnappt auch voll nach mir oder meinem Mann. Das ist eine absolut blöde Situation und ich weiss nicht wie wir damit umgehen sollen. Ich kann an seinen Fressnapf ohne Probleme hinfassen, da bleibt er lieb, schlingt aber sein Futter wie verrückt hinunter. Heute bekam er ein Stück Schweineohr und legte sich neben mich zum fressen. Als ich mich bewegt habe wurde er wieder so aggressiv, dann hab ich ihm das Stück weg, weil unsere Kleine Tochter (2) auch mit im Hof war und ich nicht wollte dass sie in Gefahr gerät. Warum ist er da so schlimm, ich kann es nicht verstehen.

    Ich hoffe Du weisst Rat.

    Liebe Grüße Petra

    • Hallo Petra, wenn das mit 11 Wochen schon so ist, würde ich dir auf jeden Fall dringend eine gute (!!!) Hundeschule vor Ort empfehlen.
      Auf jeden Fall musst du trainieren, dass es toll ist, wenn sich jemand ihm nähert, wenn er etwas Fressbares hat. Wie das geht, findest du HIER. Und zum Fressen unterwegs lies mal DAS HIER.
      Ach ja, lies dir auch das zum Thema Knurren durch.
      Wenn du mir verrätst, wo du wohnst, kann ich dir vielleicht jemanden empfehlen.

      Viele Grüße
      Claudia

  21. hallo

    ich hab auch ein problem mit meiner welpin sie ist ein lapradormix 13 wochen alt und sie beißt mich immer wenn ich sie streicheln möchte. wenn ich mit ihr spiele ist es klar und mit dem raus gehen mach ich auch schon aber wie bekomm ich es hin das sie mich nicht mehr beißt wenn ich ich sie einfach nur streicheln möchte?
    lg

    • Hast du dir den Ratgeber „Vom Piranha zum Lämmchen“ heruntergeladen und bist danach vorgegangen?
      Es kann auch sein, dass ihr deine Streicheleinheiten einfach zuviel sind und sie mal ihre Ruhe haben möchte. Ohne das zu sehen, kann ich es schlecht beurteilen. Aber auch, wenn sie es als Spiel auffasst – Lass sie sofort links liegen, wenn sie beißt und ignoriere sie mindestens 10 Sekunden.

      Viel Erfolg
      Claudia

  22. hallo,
    Wir haben einen ca. neun Wochen alten mischlingswelpen, der uns echt vor eine Herausforderung stellt. Bei jedem Gassi gehen,wenn wir draussen sind und wir aus oder nein sagen, wird er richtig wütend und beisst uns, egal ob in die Hände, in die Beine, die Klamotten oder in die Leine. Wir haben sehr viel rechechiert, aber nichts hilft, diese Phasen dauern 3-10 Minuten an, und können immer seltener durch Leckerlis oder andere Ablenkungsmanöver beendet werden. Weiss jemand einen effektiven Rat?

    • Hallo Mandy,

      wenn du dir den Ratgeber schon heruntergeladen hast, schau dir die Tipps dort an. Wenn nicht, lade ihn dir runter.
      Wenn dein Welpe draußen einen Beißanfall bekommt, stell dich einfach so kurz auf die Leine, dass er gerade stehen kann und tu nichts. Sprich ihn nicht an, fass ihn nicht an und guck ihn nicht an. Warte, bis er aufgibt und brav ist. Dann zähle noch leise bis 5 und dann gehst du weiter und belohnst ihn SOFORT, BEVOR er etwa tut, was du nicht möchtest.

      Viel Erfolg
      Claudia

  23. Danke für die Tipps, wir haben ein 11 Wochen altes labi Mädchen, wenn Vroni ihre damischen 5 Minuten hat beißt Sie in die Hand und in Hosenbeine Sie lässt auch nicht los wenn man Nein sagt. Ich mache mit ihr auch das “ nein spiel “ dann hat sie das ganz schnell begriffen ich versuche jetzt mal Sie zu ignorieren und ich hole mir den Artikel

  24. Hallo
    wir haben ein kleinen labrador silber der ist 13 wochen alt wir haben in mit 6 wochen bekommen weil die mutter bei der geburt gestorben ist die geschwistern sind auch direkt weg gekommen. jetzt habe ich das problem das mein hund gerne beissen tuht wir haben eigentlich alles ausprobiert z.B. für paar sekunden raus gegangen an der leine fest gebunden in für paar skunden raus gebracht und vielles mehr mich kreift er nicht so schlimm an wie jetzt meine geschwistern und mein freund was kann ich machen bitte hilf mir

    • Hallo Nadine,
      hast du dir den Gratis-Ratgeber „Vom Piranha zum Lämmchen“ heruntergeladen. Dort findest du eine Menge Tipps.
      Und ein bisschen Geduld und viele Wiederholungen braucht es natürlich auch. Gerade, wenn dein Welpe so früh von seinen Geschwistern getrennt wurde, hat er dort die erste Lektion in Sachen Beißhemmung verpasst.

      Viel Erfolg
      Claudia

  25. Hallo zusammen, habe einen jacky Dackel Rüden!!! Wenn er mit unsere Hündin am spielen ist und ich die beiden unterbreche beist der kleine mir in den Arm oder will mir ins Gesicht springen!! Wenn er zuschnappt hilft es nicht aufzuschreien das muntert ihn nur noch mehr auf mich zu beißen!! Was kann ich tun??? Hab zwar gehört das rüden schwerer zu erziehen sind und ich habe wirklich Geduld und mach das auch alles mit Ruhe ( kenne das ja schon von meiner Hündin 3 Jahre) aber er ist echt ein harter Kerl!!

    • Hallo Sarah,

      das Lernen der Beißhemmung hat nichts mit Rüde oder Hündin zu tun. 🙂
      Bei den einen geht es einfacher, bei den anderen braucht es etwas länger und ein paar zusätzliche Maßnahmen. Hast du dir den Ratgeber „Vom Piranha zum Lämmchen“ schon heruntergeladen?
      Und wenn du merkst, dass dein Welpe erst so richtig aufdreht, verwende eine Hausleine und mache kurze Auszeiten mit ihm.

      Viel Erfolg
      Claudia

  26. Hallo ich habe einen Labrador Welpen er kommt jetzt in der 13 Woche.. Dass Problem ist habe schon vieles probiert und er hört eifach nicht auf mit dem beissen. Im Gegenteil er wird dann noch mehr wütend und fängt an hinauf zu springen beissen an Beine Arm und Hände. Die Übungen die ich probiert habe wegen dieses Problem. Habe im Internet recherchiert und probiert aber ohne Erfolge denn er ist ein richtiger sturkopf… Weiß nicht mehr weiter und was kann ich noch tun????

      • Hallo Claudia, ich habe vor 3 Wochen einen Junghund von ca 5-6 Monaten aus Rumänien adoptiert. Ich bin auch nicht ganz unerfahren, da ich bereits 2 Rüden hatte, die leider verstorben sind. Diese kleine Hündin macht mir etwas Sorgen, weil sie manchmal total austickt. Anfangs dachte ich, dass sie vielleicht zu wenig Schlaf hat, denn sie kam kaum zur Ruhe, was ja auch verständlich ist. Alles in ihrem neuen zu Hause war neu. Sie kannte nichts. Sie ist eine tolle Hündin, sie lernt sehr schnell, ist bereits stubenrein und auch sehr lieb. Sie genießt die Zuwendung die sie bekommt in vollen Zügen. Dann, von einer Sekunde auf die Andere rennt sie wie wild durchs Zimmer, springt mich an und beißt nach mir. Sie ist ein völlig veränderter Hund. Wenn sie dann wieder runtergekommen ist, ist sie wieder lieb und nicht mit der vorherigen Situation zu vergleichen. Ich kenne solche Situationen von meinen beiden anderen Hunden gar nicht und weiß eigentlich nicht, wie ich mich richtig verhalten soll. Ich möchte natürlich nicht, dass mein eigener Hund nach mir oder auch anderen Menschen beißt. Die Hundetrainerin hat auch gesagt, dass man sie im Genick packen soll, aber jetzt habe ich hier bereits gelesen, dass das nicht richtig ist. Bitte geben sie mir einen Rat, wie ich solche Beissattacken verhindern kann. L. G. Steffi

  27. Hey,
    Ich finde deine Seite echt toll und habe mir viele Kommentare durchgelesen. Trotzdem ein Problem.
    Ich bin 15,wir haben seit knapp 2 Wochen einen jetzt 9 Wochen alten Goldendoodle.

    Ich spiele echt gerne mit ihm,aber es kam schon öfters vor,das er auf mich losgeht.
    Vorhin waren wir alleine in der Stube,da der neue Kühlschrank in Ruhe hingestellt werden musst.
    Erst haben wir normal spielen können,aber er biss immer fester zu,und irgendwann ist er nur noch an mir hochgesprungen und wollte beißen.
    Es tat immer mehr weh,weggehen ging in dem Moment nicht wegen Kühlschrank unso,hab auch hell aufgeschrien und ihn weg geschoben,ignorieren funktionierte nicht.
    Mama kam dann irgendwann rein und fand mich weinen auf dem Boden.
    Meine arme und Hände sind zerkratzt,mein shirt hat 2 Löcher und wir wissen echt nicht mehr was zu tun.
    Welpenstunde fängt erst wieder nächstes Jahr an…

    Hoffe du hast einen Tipp für uns.

    • Ich habe das gleiche Problem mit dem gleichen Hund:) nur zwölf Wochen alt. Bei mir hört sie schon ganz gut auf ein NEIN, aber bei den Kindern leider gar nicht. Wenn Du eine Lösung hast, gib bitte Bescheid, Danke. Denn es geht nicht darum, dass man gerade keine Zeit hat, sondern, dass sie halt einfach bellt und beißt:(

  28. Hallo,
    ich habe einen 12 Wochen alten Mischlingswelpen. Sehr clever, relativ stubenrein und bei den meistenn Dingen sehr entspannt (Telefon, andere Hunde, Menschen, unterschiedliche Situationen). Leider hat er einen Dickkopf und will immer seinen Willen durch setze. Sobald man etwas verbietet oder nicht das tut, was er will (z.B. hoch nehmen zum kuscheln, ich telefoniere und er will Aufmerksamkeit o.ä.) tickt er aus, wird agressiv, wirbelt alles mögliche durch die Wohnung, tut alles was verboten ist und vor allen Dingen schnappt er nach mir und meinen Eltern. Zwei Mal hat er uns auch böse angeknurrt. Manchmal schnappt er auch, wenn man ihn streicheln will oder natürlich auch, wenn man ihm etwas weg nehmen will, weil er es nicht kaputt machen soll. Ich habe es am Anfang probiert mit Schnauze zu halten (habe dann aber gelesen, dass man das nicht tun soll und mache es nicht mehr), dann mit Aua sagen, unterbrechen und weg gehen. Dann wird er entweder noch böser oder ist total beleidigt. Habe schon Angst, dass er wirklich mal richtig zubeißt in seiner Wut. Vorhin bin ich dann etwas lauter geworden, da hat er sich dann unter den Tisch verkrochen. Aber das möchte ich natürlich auch nicht. Für Tipps wäre ich wirlich sehr dankbar. Dies ist mein erster Hund und ich fühle mich langsam völlig hilflos. Mit freundlichen Grüßen, Martina

    • Hallo Martina,
      sorry, aber da läuft leider alles schief. Das wäre jetzt hier zuviel. Du kannst mir gerne eine eMail schreiben, vielleicht kenne ich einen guten Trainer in deiner Nähe, denn den solltest du so schnell wie möglich zu Rate ziehen.

      Viele Grüße
      Claudia

  29. Hallo liebe Claudia,
    wir haben seit einer Woche eine 11 Wochen alte französische Bulldogge. Hugo hat vor nichts Angst, freut sich tierisch, wenn besuch kommt und ist sehr aufgeweckt. Das mit der Stubenreinheit klappt immer besser. Allerdings schleppt er alles, was er zu fassen bekommt in sein Körbchen oder trägt es durch das Haus. Sein Spielzeug wird einfach uninteressant, es macht viel mehr Spaß an einem Schuh zu nagen. Dazu kommt noch, dass er wie wild alles anknabbert. Und ich meine wirklich alles. Kabel, Heizungsrohre und uns. Er beißt immer wieder in die Hände oder die Klamotten, verbeißt sich richtig darin. Ab und an greift er auch richtig an und springt mit voller Wucht auf einen drauf, wenn man mit ihm auf dem Boden sitzt und spielt. „Nein“ gibt es in seinem Wortschatz nicht, mit „aus“ und „pfui“ hat man da schon mal mehr Glück. Aber eigentlich interessiert ihn das dann weniger. Ich sage im forschen Ton „aus“ und irgnoriere ihn dann komplett. Wenn es dann gut ist, fängt er schon wieder damit an. Ich möchte mich nicht falsch verhalten und will nicht, dass er später mal, wenn er kräftig ist, diese Angriffe startet. Sein Geschirr und seine Leine findet er noch doof, aber wir üben jeden Tag. Nächste Woche soll es auch zur Welpenschule gehen, vielleicht powert er sich dann da mit anderen Hunden noch aus. Was mache ich falsch? Wie kann ich ihm beibringen dass er das nicht mehr machen soll? Liebe Grüße und deine Seite hier ist wirklich toll und sehr informativ! Miriam

    • Hallo Miriam,

      ich glaube, du machst viel zu viel und er ist völlig überdreht. Besorg dir eine Hundebox oder einen Welpenauslauf und bette ihn zur Ruhe, wenn er so überdreht. Wie du das trainieren kannst, findest du HIER.

      LG Claudia

  30. Hallo, mein Bruder und seine Freundin haben sich letztes Jahr einen Boxer geholt. Von Anfang an wurde er durch lautes aufschreien etc weiter angestachelt, auch aussperren hat immer nur kurz geholfen. Mittlerweile ist er 8 Monate alt und es wird nicht besser. Auch wenn man ihn ignoriert fängt er an zu beißen, ich habe schon des öfteren blaue Flecken davongetragen. Angst habe ich trotzdem nicht vor ihm, nur ist es nicht normal und es muss sich endlich bessern 🙁
    Es wäre toll wenn Sie noch Tipps hätten.. Übrigens verhält er sich gegenüber Hunden korrekt, nur bei Menschen kann er sich nicht beherrschen.
    LG Anne

      • Wenn ich mit ihm alleine bin, ist das auch nicht so.
        Aber sobald seine Herrchen anwesend sind und Besuch kommt, dreht der durch, selbst beim Essen am Tisch, fängt er an in die Füße des Besuchs zu beißen.
        Ich denke die beiden lassen ihm zuviel durchgehen, bzw. zuviele Entscheidungen selbst treffen (zb. wann gespielt wird). Wäre das ein Grund?
        Tut mir leid, dass ich schonwieder schreibe, aber ich bin auch kein Hundeanfänger, habe so ein Verhalten aber noch nicht erlebt.
        Vielen Dank für Ihre Antwort, auch wenn Sie aus der Ferne logischerweise nicht viel zu sagen können.. Aber ich musste mir das einfach mal von der Seele schreiben.
        LG Anne

        • Hallo Anne,
          das bedeutet, dass er völlig überdreht ist und dringend eine Ruhepause braucht, wie ein übermüdetes Kind auch. Das quengelt auch nur rum. Ich empfehle einen ruhigen Rückzugsort wie die Hundebox oder den Welpenauslauf und da kommt der Hund dann hin.

          Alternativ kann man mit ihm üben, auf seiner Decke zu bleiben.

          Viel Erfolg
          Claudia

  31. Cooler blog sehr intressant und man lernt viel
    Jedoch habe ich ein problem

    Ich habe einen 11 wochen alten amstaff welpe alles klappt sehr gut doch etwas geht gar nicht

    Wenn sie beisst funktionieren deine tipps sehr gut ich setzte sie für kurze zeit in ihre box und sie beruhigt sich sofort

    Doch manchmal kriecht sie unter das sofa um dort am holz ungestört knabbern zu können und dass darf sie auf keinen fall bei meinem neuen ledersofa
    Wenn ich sie rufe geht sie nur noch tiefer rein und wenn ich sie rausziehen will beisst sie nicht wie beim spielen sondern richtig hart zu sie hat meiner freundin zwei tiefe verletzungen im gesicht gezaubert und mit mehrfach ihre spitzen zähne in di hand gerammt
    Ich merke jedoch dass sie das nicht mehr aus spass macht sondern dass sie es ernst meint aber ich will mich nicht von ihr etwas vorschreiben lassen
    Meistens knurrt sie auch manchmal beisst sie direkt

    Ich lasse mich einfach beissen und ziehe sie trotzdem raus meine freundin hat mittlerweile angst um sie rauszuholen

    Was mache ich falsch oder was kann ich dagegen tun denn wenn sie grösser ist kann ich mich nicht mehr so gut wehren

    • Mach eine Hausleine an den Hund, dann braucht man ihn nicht anzufassen. Und trainiere mit ihm das rauskommen, also sag z.B. komm raus da, hilf anfangs notfalls ein bisschen mit der Leine nach und sobald er draußen ist, gibt es Lob und Leckerli. So lange üben, bis du keine Leine mehr brauchst.

      Und ansonsten kann ich nur wärmstens eine Hundebox oder einen Welpenauslauf empfehlen. Dann sind die Möbel in Sicherheit, wenn man mal nicht auf seinen Welpen achten kann.

  32. Ich hab auch einen 9 wochen alten Malinois welpen ..und er ist rotzfrech:)
    Kommt aus einer leistungslinie.

    Er hackt auch in alles die beißer hinein hände Füße waden klamotten selbst auch mal im gesicht
    Er reagiert zwar auf nein aber nach mehrmaligem ermahnen wirder richtig bös und fletscht schon die kleinen Milchzähnchen und bellt mich an.
    Ignoriere ihn dann erstmal und führe dann spiele weiter wo er aich ins spielzeug reinebeissen kann .
    weil er auch im IPO ausgebildet werden soll.
    Ist das richtig so oder sollte ich das anders händeln ?
    Lg

    • Hallo Jenny,

      ich habe ehrlich gesagt nicht verstanden, was du da machst. So beschreibe zumindest ich das nirgends.
      Und richtig scheint es ja auch nicht zu sein, wenn dein Welpe knurrt und böse wird. Vielleicht lässt du dir das mal vor Ort von einem guten Trainer zeigen. Auf meinen Seiten geht es darum, so mit dem Welpen zu agieren, dass er gerne mit einem arbeitet ohne zu überdrehen.

  33. Hallo Claudia! Vielen Dank für die wertvollen Tipps. „Der kleine Piranha!“ – lach.. sehr witzig geschrieben. Aber wenn man einen solchen hat, ist es halt nicht mehr so lustig.

    Eine schöne Seite! Kompliment!

  34. Hallo Claudia,
    Unser labrador-australian shepherd mix ist auch ein geborener piranha !
    Man muss garnicht wirklich was mit ihm gemacht haben und schon hat man seine Zähne im bein. Durch das beißen steigert er sich weiter hinein und es wird eine echte Tortur ihn wegzubringen. Entweder versuchen wir ihn durch ein kommando abzulenken oder den raum zu verlassen (oder ihn aus dem raum zu bringen). wenn er dann zur ruhe gekommen ist holeb wir ihn wieder zu uns. Dies wiederholt sich recht häufig. Das priblem ist nur das er seit zwei tagen dieses verhalten auh auf der Straße ausübt. Dann hört er garnicht und wenn man versucht ihn mit der leine wegzuhalten sucht er sich wege dann doch irgendwo reinzubeissen. Er ist nun schon 13 wochen alt und wir dachten vielleicht das ihm eine welpenschule gut tun würde? Dann könnte er sich mit den anderen welpen auspowern.. ?
    Meine beine sind voll mit blauen flecken und es geht langsam echt auf die psyche.. ich bitte um tipps. Liebe grüße joleen

    • Eine Welpenschule schadet sicher nicht, es sei denn, dort wird die Welpengruppe nicht vernünftig geleitet.
      Aber das eine hat mit dem anderen nix zu tun. 😉
      Wenn er das draußen macht, stell dich so kurz auf die Leine, dass er nichts mehr machen kann und warte geduldig, bis der Anfall vorbei ist. Dann geht es weiter und du belohnst ihn, solange er noch nicht beißt.

  35. Hallo Claudia!
    Das ist eine echt tolle Seite mit super Tipps! Beim Durchlesen versteht man sehr schnell das Prinzip und kann es auch auf andere Situation übertragen! Vielen Dank!

  36. Hallo Claudia,
    bitte um das kostenlose Buch vom Piranha zum Lämmchen. Haben einen 10 Wochen alten Havaneser und 3 Kinder…

  37. Hallo , ich habe auch mal eine Frage , wahrscheinlich steht das schon irgendwo aber leider hab ich es noch nicht gefunden . Wir haben einen kleinen Beagle Australien shepard mix und der kleine ist jetzt 10 Wochen alt und seit 1,5 Wochen bei uns . Er macht sich im allgemein super , außer das er mit Knurren und Anlauf an unsere Kinder 9,4 springt und dann die Anziehsachen kaputt zwickt . Nicht wegen den Sachen aber die Kinder bekommen dann Angst und dann geht der Hund nochmal dran und lässt nicht los ! Ich Versuchen ihn dann mit einem aus langsam von den Kindern los zu bekommen aber das ist sehr schwer ! Was kann ich tun ?

    • Ui, so ganz gut macht er sich wohl doch nicht. Ich empfehle dir dringend und schnellstens einen guten Trainer vor Ort zu suchen, da sich das Verhalten bei dieser Rassekombi sehr schnell zum massiven Problem entwickeln kann. Achte darauf, dass nett mit dem Hund gearbeitet wird und ihm nicht das Knurren verboten wird.

      Viel Erfolg
      Claudia

  38. Hallo Claudia,

    erstmal vielen Dank für diese Seite 🙂
    Ich habe leider auch Probleme 🙂 Obwohl ich 8Jahre lang eine sehr wohlerzogene amerikanische Bulldogge hatte schafft es mein 11 Wochen alter franz. bulldogg Welpe mich „fertigzumachen“ 😉
    Toni beißt gerne, das üben wir schon und ich werde mir deine Artikel dazu durchlesen. Es gibt aber leider noch andere Schwierigkeiten.
    Er hasst es Gassi zu gehen. Er geht höchstens 1 Meter und bleibt dann sitzen. Ich habe ihn belohnt sobald er mal sein Geschäft gemacht hat, habe ihn zu verschiedenen Orten getragen/gefahren aber er macht einfach so gut wie nie sein Geschäft wenn er draußen ist. Abends im Dunkeln ist es noch schlimmer da läuft er keinen Schritt und sitzt nur zitternd vor meinen Füßen. Sobald er wieder Zuhause ist macht er sein Geschäft in der Wohnung :/ was kann ich da machen?
    Im Garten bei meinen Eltern hat er keine Probleme, da rennt und tobt er und macht sein Geschäft auf einem dafür vorgesehenem Stück.
    Das nächste Problem: er arbeitet 24 Stunden daran mir körperlich immer nah zu sein. nachts muss er in seiner Hundebox schlafen weil er sonst gar nicht zur Ruhe kommt. Leider wacht er alle 2 Stunden auf und jault und kratzt etc.an etwas Schlaf ist für uns auch nach 2Wochen nicht zu denken.seinen Welpenlaufstall hasst er leider total, er rastet richtig aus und versucht die Netze etc.zu zerbeissen, kratzt wie irre und wird den Laufstall auch demnächst kaputt machen wenn er so weiter macht.
    Wenn wir essen setze ich ihn auch in die Box damit ernicht ständig versucht auf den Schoß genommen zu werden.
    Sobald ich mal aus dem Zimmer gehe schreit er wie am Spieß und da wir leider eine sehr unangenehme Nachbarin haben muss das dringend aufhören.
    Ich wollte ihn ab morgen eigentlich mit ins Büro nehmen aber sein Verhalten macht das fast unmöglich denn wenn er dort auch so viel „Quatsch“ macht wird mein Chef die Genehmigung zurücknehmen und dann kann ich ihn nur noch sehr schwierig behalten. Das Gleiche gilt für die Genehmigung des Vermieters.
    Können Sie mir ein paar Tips geben bitte 🙂 vielen Dank!

    Liebe Grüße

    • Dazu gibt es wirklich nur einen guten Tipp: Such dir eine kompetente Hundeschule, nimm ein paar Einzelstunden und lass dir zeigen, wie du das in den Griff bekommst.
      Gute Hundeschulen findest du HIER oder HIER.

      Viel Erfolg
      Claudia

  39. Hallo Claudia!
    Einfach tolle Tipps – und so schade, dass wir so weit weg wohnen, sonst würde ich gleich mal ein paar Stunden bei Dir buchen. Aber das kommende Welpenbuch… das wird natürlich gekauft, bei so vielen kostenlosen Tipps, die Du gibst, sollte das Ehrensache sein.

    Meine Frage: Unser 8 Wochen alter Labrador-Retriever-Irish-Setter-Mix ist seit drei Tagen bei uns. Als „Überraschungs-Einzelwelpe“ wurde er von einer Mutter geboren, die gerade sechs Wochen zuvor als Notfallhund aus Ungarn in unsere Nachbarschaft gekommen war.

    Jetzt ist er zu uns gekommen, sieht aber, da diese auf dem Nachbargrundstück wohnt, die Mutter auch weiterhin. Da wir den Hund seit seiner ersten Lebenswoche kennen, war es ein schockloser Wechsel, der Kleine hatte schon tagsüber viel Zeit bei uns verbracht – freiwillig und gern. Mutter und Sohn vermissen sich nicht wirklich, freuen sich aber, wenn sie sich sehen. Die Mutter geht mit unserem putzigen jungen Mann dann aber stets sehr ruppig um, schmeisst ihn zumeist gleich auf den Rücken. Das macht sie schon seit seiner 5. Lebenswoche so, da hat sie ihn auch konsequent abgestillt. Ist das Verhalten der Mutter, wenn wir ihn jetzt mit ihr zusammentreffen lassen, gut und normal? Oder sollten wir den Kontakt erstmal aussetzen?

    Übrigens machen Deine Tipps richtig Lust auf positive Übungseinheiten mit dem Junior auf vier Pfoten. Und dass Gassigehen primär nicht zum Lösen sondern zum Erkunden da ist, hab ich heute auch erst richtig beim Lesen kapiert – mein letzter Welpe ist 26 Jahre her, da gerät viel in Vergessenheit.

    Gruß aus der Region Hannover

    • Ohne es zu sehen, beurteile ich so etwas immer sehr ungerne. Meist ist es okay, wenn man den vermeintlich stärkeren mal festhält und schaut, ob der Unterlegene wieder hingeht. Ist das der Fall, sieht es meist schlimmer aus als es ist.
      Ist der Unterlegene froh, sollte man die Begegnungen lieber meiden.

      LG Claudia

  40. Liebe Claudia,

    ich habe Ihre Seite mit viel Interesse gelesen und mich über die tollen Tipps gefreut.
    Eine Frage beschäftigt mich aber (als frischgebackener Welpenbesitzer eines kleinen Schäferhundes):
    Einerseits möchte ich meinem Welpen zeigen, dass es mit niemandem so toll ist, wie mit mir. Die schönsten Spiele sind die mit Frauchen!
    Andererseits soll man auf die meisten Welpenspiele lieber verzichten – wenn ich die Literatur richtig verstehe… Bällchen kann neurotisch machen und das Jagen fördern; Zergeln kann das „Beißen“ verschlimmern und schadet Gebiss und Genick, mit dem Spielzeug weglaufen lassen und hinterher rennen, macht später das Apportieren schwierig…
    „Denk- und Lernspiele“ sind natürlich super, aber manchmal möchte mein Kleiner auch einfach mal toben.
    Welche Spiele sind denn empfehlenswert?

    Über einen Tipp würde ich mich sehr freuen. Viele Grüße, Katrin

    • Hallo Katrin,

      man kann so viel Spaß haben ohne stupide Wurf- und Zerrspiele. Man kann diese nämlich auch sinnvoll einsetzen, wie du z.B. HIER und HIER erfährst.
      Und was glaubst du, was für eine tolle Beziehung ihr bekommt, wenn ihr einfach nur ruhig zusammen liegt, der Hund lernt, überall angefasst zu werden und mit seinem Frauchen zu entspannen.
      Und keiner sagt etwas dagegen, wenn mal gerannt oder getobt oder balanciert wird. Alles in vernünftigem Maß und alles ist gut.

      Viel Spaß dabei
      Claudia

  41. Mein Welpe is 9 Wochen alt geworden er
    Er folgt nicht
    Er bindet sich nicht man kann ihn draußen alleine lassen er würde abhauen und nicht mir nach jaulen er kurz beißt und faucht mich an er will mich dominieren
    Und er hört damit nicht mehr auf und beist einen mit absicht ins bein wen ihm was nicht passt dreht er ab
    Verzweiflung *
    Weiß nicht weiter er is nicht wie normale Welpen die einen menschen oder dem Rudel hinterher gehen sollen und ängstlich sind er macht was er will
    Er dominiert ältere Hunde schon und das mit 9 Wochen er is unberechenbar
    Was kann man tun

    • Sorry Angie,
      da machst DU etwas grundlegend falsch. Ein 9 Wochen alter Welpe dominiert niemanden. Das tut überhaupt kein Hund.
      Gib den Hund ab, solange du so abstruse Ideen hast oder suche dir einen Hundetrainer vor Ort, der mit positiver Verstärkung arbeitet und dir zeigt, wie du eine vertrauensvolle Bindung aufbauen und deinem Hund auf nette Art sagen kannst, was du von ihm möchtest.
      Ich habe nicht das Gefühl, dass du auf meiner Seite irgendeinen Beitrag wirklich gelesen hast. Schade.
      Claudia

  42. Hallo,

    ich möchte an dieser Stelle auch eine Frage loswerden. Habe ein bisschen gescrollt und bereits viele Tipps zum beißen in Hände und Füße gelesen. Mir geht es um folgendes
    Wenn unser 10 Wochen alter weißer schäferhund morgens sein Frühstück bekommt ist er immer total aus dem Häuschen wenn das Futter klappert und fiept und dreht durch das bekomme ich ganz gut hin indem ich die Ruhe bewahre und drauf warte das er sich wieder

    entspannt bevor er es bekommt, is das die richtige Weise?

  43. Hm konnte nicht mehr weiterschreiben auf meinem Handy also hier weiter in einem 2. Kommentar. So ‚ ist das die richtige Weise?‘ weil er ja nun nach dem schlafen kohldampf hat und es lautstark einfordert da kann es auch eine Weile dauern bis er sich eingekriegt, macht es hier auch Sinn ihn aus der Küche zu schicken mit Tür zu sonst springt er an den schränken hoch und sowas.

    Weiterhin is er entgegen meiner Annahme nach dem fressen nicht ruhig oder legt sich wieder hin sondern auch total aufgeregt rennt rum beißt alles was nicht niet und nagelfest ist wenn es nicht die Hände und Füße sind dann Schuhe Teppich alles wie verhindere ich das? Wenn ich es ihm wegnehme ist meine Hand dran, wenn ich dann weggehe meine Füße, er findet immer was um seinen drall auszulassen und ansprechen egal wie oder mit was ist nutzlos. Ich merke selbst das is dann frustriert werde bringe mich aber mit tiefem durchatmen zur Ruhe

    • Du hast irgendwas noch nicht begriffen! 😉
      Es geht hier auf diesen Seiten nicht darum, dem Hund etwas abzugewöhnen, SONDERN sich zu überlegen, was man haben möchte und das zu trainieren.

      WAS soll dein Hund tun, während du sein Essen fertig machst? Wie sieht das aus, wenn du es ihm hinstellst? Ein 10 Wochen alter Welpe fordert lautstark sein Futter?

      Dann trainierst und belohnst du nicht genug.

      Lies dir bitte nochmal das hier durch.

      Und wenn dein Hund schreit und ungeduldig ist, bekommt er ganz sicher nicht das, was er haben möchte. Es sei denn, du möchtest, dass er sich in Zukunft immer so aufführt.

      Dann viel Spaß
      Claudia

  44. Sorry für die Stückelung aufm Handy ist es nicht optimal. So noch ein letztes wie gesagt er ist außer Rand und Band. Nachm fressen alles wird gebissen und eben auch ich und wenn ich ihn zurücklasse von meinen Füßen fernhalten konnte sucht er sich irgendwas anderes, gut dann könnte man anleinen aber in dem Zustand das Geschirr um, aua meine Hände und das Geschirr selbst is auch nich sicher man kann ihn nicht anfassen ohne was abzukriegen und die Leine, wenn sie denn drum ist, wird dann eben auch angeknabbert, ich glaube hier liegt das Problem was ich habe, ich möchte ihn davon abhalten alles anzubeißen und wenn ihn ihn dann anfasse bzw. Ihm die Sachen kommentarlos wegnehme weil er auf ansprechen nich hört, kriege ich es ab. Vielen dank für die Zeit, sich mein Anliegen durchzulesen.

  45. Hallo Claudia,

    wir haben seit eh und je Hunde, schon immer zwei Welpen und es hat alles immer super funktioniert. Dieses Mal ist es anderst..der Rüde ist seit 1,5 Wochen (10 Wo alt) die Schäferhündin (9Wochen) ist erst seit 2 Tagen da. Sie ist erst gekommen, keine Frage es ist alles neu, sie kennt keine Kinder, muss sich einleben, ist ein Welpe.

    Trotzdem habe ich so etwas bei einem Welpen noch nie gesehen. Wenn der Rüde mit ihr spielen will, kann es sein, dass sie aufeinmal extrem angespannt wird (Rute gestellt, kein Schwanzwedeln mehr) und beißt ihn wenn sie die Möglichkeit in den Hals (unten) und lässt nicht mehr los.
    Da gehe ich dann dazwischen, schnappe sie und trage sie in einen anderen Raum, damit sie wieder ruhiger wird.
    Heute morgen kam der Rüde zu uns ins Zimmer und sie ist sofort wieder so angespannt geworden und wollte auf ihn los.

    Unsere Sorge ist, dass wir zusätzlich noch ein einjähriges Kind im Haus haben und trotz der Erfahrung, bin ich mir zwar sicher dass man das aberziehen kann, aber nicht sicher ob sie später nicht ab und zu mal „austicken“ wird oder sehr nervös wird.

    Würde gerne deine Meinung hören…?

    Vielen Dank im Voraus

  46. Ich habe einen 3 Monate alten Dalmatiner Welpen und er beißt einfach alles was er sieht! Auch beim spielen beißt er mir in die Finger und wenn ich ihn dann ignoriere springt er mich trotzdem an, fängt an zu knurren oder bellen und versucht weiter zu beißen, also verlasse ich den Raum. Ich muss dabei aber immer die Tür schließen denn sonst rennt er mir nach springt hoch und will wieder zubeißen. Auch beim spazieren gehen springt er oft hoch. Musste schon viele Hosen wegschmeißen weil er dort Löcher rein gemacht hat.

  47. Hallo Claudia,
    trotz dem dass ich wie ein Artgenosse aufjaule macht mein Welpe weiter mit dem beißen. Ganz im Gegenteil er beißt sogar noch fester und aggressiver zu. Wenn ich dann aufstehe und in einen anderen Raum gehen möchte rennt er mir hinterher und beißt mir in die Waden.
    Ich weiß langsam nicht mehr was ich mit meinem kleinen Racker machen soll, denn wenn er weiterhin so fest zubeißt dann habe ich bald nicht nur mehr rote Striche sondern ernsthaftere Verletzungen.
    Hast du einen Tipp wie ich meinen Hund beruhigen könnte? Denn ich vermute dass es am Schlafmangel liegt. Er hat einen leichten Schlaf und wacht sofort auf wenn jemand den Raum betritt oder ich ihn auf leisen Sohlen verlasse (das Verlassen meide ich deswegen, da ich nicht möchte dass er wieder übermüdet und aggressiv wird) und im Anschluss schläft er nur schwer wieder ein, selbst wenn ich mich neben ihn setze (dadurch schläft er einfacher ein).
    Er läuft dann im ganzen Raum herum und fängt an Dinge anzuknabbern. Damit er das nicht macht biete ich ihm sein Kauspielzeug/-knochen an, was darin resultiert dass er nur noch aufgeweckter wird. Kennst du hierzu vielleicht ein Spiel / eine Übung mit der er wieder runter kommt?
    Das „ruhig / müde / lalelu“ Kommando welches du auf deiner Website beschreibst versuche ich bereits ihm beizubringen indem ich es ihm sage wenn er richtig schön entspannt ist und bereits am einschlafen, aber bis dieses Kommando auch wirklich funktionieren wird dauerts wohl noch einige Zeit.
    Ich freue mich bereits auf deine Antwort.
    LG Veronika

  48. Hallo zusammen,
    mein Mann und ich haben uns vor 2 Wochen einen kleinen Welpen angeschafft. Er war bei der Abgabe 9 Wochen alt. Es ist ein Boxer/Appenzeller/Sharpei Mix. Generell ist er ein wirklich toller, ausgeglichener und gelehriger Welpe. Außer (!) wir gehen spazieren. Er hat meistens keine Lust das Haus zu verlassen. Wir animieren ihn dann und „locken“ ihn mit belohnungen. Er geht dann immer ein paar meter und setzt sich wieder hin. Wir sind da sehr geduldig und ruhig. Aber ihm wird das irgendwann zuviel. Er fängt zuerst an in die Leine zu beissen. Wenn er diese dann wieder loslässt kommt er auf unsere Beine zu und beisst und lässt nicht mehr los. Wir haben schon mehrere Methoden versucht. U.a. das ignorieren. Das klappt kurz, wenn man dann aber weiter gehen möchte geht es wieder los. Mein Mann handhabt es so, dass er ihn mit der Leine vom Körper weghält. Dieses weghalten braucht auch paar mal bis er es verstanden hat. Danach ist dann wieder gut. Das selbe verhalten hat er beim spielen. Anfangs dachten wir das ist spielen. Mittlerweile haben wir da zweifel. Wenn wir spielen und dann irgendwann aufstehen wollen oder so dann kommt er sofort an und beisst uns überall hin. Ich weiss nicht wie ich das deuten soll. Ist es spielen oder tats. schon aggression? Wir sind sehr geduldig mit ihm und verbringen viel Zeit mit ihm. Wir gehen 5x am Tag mit ihm je 15 Minuten spazieren, mit Pause auf einer Hundewiese wo er dann rumlaufen kann…Seit Sonntag besuchen wir eine Welpenschule, wo man mir gesagt hat, dass das normal sei… Ich habe den Rat bekommen, wenn er beisst, die Faust nachzuschieben ins Maul oder ihm einen Klaps auf die Nase zu geben.
    Ich habe dabei aber überhaupt kein gutes Gefühl.
    Haben Sie einen Tipp für mich, wie man den kleinen am besten beruhigen kann? Und denken Sie, dass dies „Trotz“ Aggressionen sind?
    Vielen Dank.

  49. Hallo,

    Wir haben seit 3 Wochen einen Akita-Welpen (jetzt 12 Wochen alt). Leider haben wir das Problem, dass sie neuerdings zubeißt, wenn wir ihr das Geschirr anlegen wollen oder wenn sie im Garten gräbt und wir sie dort wegnehmen wollen.
    Außerdem habe ich das Problem, dass sie mich – im Gegensatz zu meinen Eltern – wohl nur als Spielkameradin sieht und nicht hört.
    Hast du ein paar Tipps für uns?

    Danke!

    • Ja, sucht euch eine wirklich gute Hundeschule vor Ort und lasst euch ganz schnell zeigen, wie ihr damit umgeht.
      Du kannst mir gerne schreiben, woher ihr kommt, vielleicht kann ich dir jemanden empfehlen.

      Claudia

  50. Hallo,
    unser Welpe beißt beim spielen. Er reagiert zwar auf NEIN hört dann kurz auf und macht dann weiter als wenn nix gewesen ist. Ich unterbreche dann die Action, aber interessieren tut es ihn nicht wirklich .

    Lg Annett

    • Wie lange hast du gebraucht, um das 1×1 zu lernen? Wusstest du es nach 3 Wiederholungen?
      Unsere Hunde sind wirklich fantastisch und lernen unglaublich schnell, aber ein paar Wiederholungen muss man ihnen schon gönnen.

      Claudia

  51. Hallo,
    die letzten Wochen konnte ich viele Tipps von Ihrer Internetseite bei unserem Welpen anwenden. Vieles klappt super, aber bei einer Sache bin ich absolut ratlos. Unser kleiner ist jetzt 14 Wochen alt. Er flippt teilweise beim gassigehen völlig aus. Manchmal hat er keine Lust gassi zu gehen. Da macht er genau vor unserer Türe Pipi und möchte dann wieder rein. Wenn ich dann aber weiter gehen will dann fängt er an in die Leine zu beißen. Ein scharfes Nein hilft da meistens. Jedoch nur für den ersten Moment. Wenn wir dann ein paar Meter gehen fängt es wieder an und dann schaukelt er sich hoch. Er beißt in die Leine und knurrt dabei. Dabei nimmt er die Leine immer und ist direkt an meinen Füßen. Wenn ich zB die Leine los lasse kommt er mit der Leine in der Schnauze angelaufen und knurrt wieder. Wenn ich ihn ignoriere springt er an mir hoch und beißt alles was er zu packen kriegt. Dieses Verhalten zeigt er auch wenn zB ein Fahrrad an uns vorbei fährt und ich mich mit ihm an den Rand Stelle und von ihm verlange dass er sitzt macht und ruhig bleibt. Dann springt er Richtung Fahrrad, was ich ihm natürlich unterbinde. Das passt ihm aber dann garnicht. Dann fängt er an in die Leine zu beißen und dreht und wendet sich und beißt dann meistens mich in die Hände. Ich war paar mal wirklich ratlos und habe ihn hoch genommen um ihn nachhause zu tragen. Da hat er dann immer weiter meine Hände attackiert und geknurrt. Hat sich auch schon schnell rumgedreht und mich im Gesicht gepitscht… Ich habe das Gefühl dass die Methoden „ich bin ein Baum“ etc… bei ihm nichts bringen. Dieses Knurren verunsichert mich total.
    In der welpenschule machte man mir bisschen Angst weil da nur gesagt wurde, dass ich ihm das ganz schnell abgewöhnen müsse … Aber konkrete Tipps konnte man mir nicht geben. Zuhause klappt alles ganz gut mit unserem kleinen.
    Gibt es da noch einen Tipp? Oder ist das jetzt schon ein Anzeichen für aggressives Verhalten und ich sollte besser einen Hundetrainer befragen? Das E-Book von Ihnen habe ich schon gelesen.
    Lieb Grüße, S.G.

      • Danke für die Antwort. Ich wollte nur kurz mitteilen, was sich seit meiner Frage getan hat.
        Ich habe von einer hundetrainerin den Tipp bekommen ihn bei so einem Verhalten abzulenken. ZB wenn man unvermittelt losläuft. Dies habe ich dann bei unserem versucht. Es hat circa 2-3 Tage gedauert da hat dieses Leinebeissen und Hosenbeine beissen komplett aufgehört. Da er nach paar Tagen komplett auf mich fixiert war, weil er drauf gewartet hat dass ich loslaufe habe ich dies zum Anlass genommen um mit ihm die leineführigkeit zu üben. Es gab bei jedem Blick zu mir ein Leckerlie. Und das klappt super! Wenn er beim spazieren gehen nicht ‚bei mir ist‘ dann mache ich etwas was er super toll findet. Er liebt es wenn ich ihn zu mir rufe und sage „Du bleibst“ und dann ein Leckerlie im Feld verstecke und er es dann suchen darf. So habe ich es die letzten Wochen geschafft sein Verhalten komplett zu ändern und seine Aufmerksamkeit zu bekommen. Liebe Grüße S.G.

  52. Hallo Claudia,

    ich habe ein großes Problem mit meinem nun fünf Monate alten Chihuahua. Er ist ein eher ängstlicher Hund und als wir ihn übernommen haben, hatte er noch nicht viel von der Welt mitbekommen.
    Nun ist es so, dass er bei jedem Spaziergang bzw. Gang zur Wiese direkt sehr schnell sehr überdreht ist und auf alle Reize (fliegende Blätter, Schatten, Autos, Dinge, die sich bewegen) sehr stark reagiert. Im Verlauf beginnt er dann immer, an uns hochzuspringen und in die Beine zu schnappen bzw. zu beißen, er verbeißt sich dann regelrecht ins Hosenbein. Das passiert immer sehr unvermittelt, immer draußen und belastet uns sehr. „Nein!“ wirkt nicht, wir haben schon auf die Leine getreten und ihn ignoriert ode ihn angebunden und sind etwas weggegangen, schwierig ist das allerdings, wenn man alleine unterwegs ist, wie macht man das dann mit dem Abstand? Eine Bekannte meinte, das sei Maßregelung von ihm, weil ihm etwas nicht passen würde. Kann das sein? Er beruhigt sich nur schwer und oft, wenn man weiter geht, geht es wieder los, manchmal bellt und keucht er dann auch. Wie reagieren wir am besten, vor allem, wenn man alleine mit ihm draußen spazieren geht? Wenn man ihn anbindet und etwas weggeht und ignoriert, soll man dann, wenn er ruhig ist, ein Leckerchen geben oder gar nicht? Oder soll man beim Festbeißen „Au!“ schreien? Wir sind dankbar für einen Tipp, vielen Dank!!!

    • Ohne das zu sehen, kann ich dir keine Tipps geben. Hunde tun grundsätzlich das, was sich für sie lohnt. Verhalte du dich anders und auch dein Hund wird sich anders verhalten. Und NEIN, im Gegensatz zu Menschen maßregeln Hunde uns nicht. Das ist absoluter Quatsch.
      Vielleicht findest du einen guten Trainer vor Ort, der mit positiver Verstärkung arbeitet.

  53. Unser etwa 12 Wochen alter Welpe beißt Zuhause zwar nur noch sehr wenig, allerdings kommt es bei jedem Spaziergang dazu, dass er sich an die Beine hängt und uns damit belästigt bei jedem weiteren Schritt den wir machen immer wieder in der Hose zu hängen. Er steigert sich regelrecht rein.
    Ich habe es mit stehenbleiben und ignorieren versucht, doch sobald ich den nächsten Schritt mache geht es wieder los. Zumal er sich immer direkt in den Weg stellt.
    Wenn ich es mit Richtungswechseln während des Laufens versuche, verbeißt sie sich erst recht in die Hosenbeine.
    Ablenken und weitergehen führt ebenfalls nur zu weiteren Attacken.
    Wir versuchen ihr das seit nunmehr vier Wochen abzugewöhnen und langsam verzweifle ich, denn je älter sie wird, desto mehr befürchte ich, dass sie dieses Verhalten nicht nur beibehält sondern irgendwann auch auch bei Fremden zeigt, was derzeit noch belustigt aufgenommen wird weil es ein niedlicher Welpe ist.

    • Wie lange geht ihr Gassi? Weniger ist mehr. Auf die kurze Leine stellen und warten, bis er sich beruhigt hat. Dann schon den ersten Schritt beim Losgehen belohnen BEVOR er das unerwünschte Verhalten zeigt. Du musst schneller sein als dein Hund.

      • Danke, inzwischen haben wir dieses Problem in den Griff bekommen, dafür habe ich unten schon wieder einen neuen Kommentar posten müssen.
        Ich kenne vieles noch von unserer ersten Hündin, die bis zu einem Alter von 1,5 Jahren so manches ausprobiert hat und uns fast in den Wahnsinn trieb, aber am Ende war sie auch ein sehr guter Hund.
        Wahrscheinlich wieder nur Kinderzipperlein, an denen wir halt ständig weiter arbeiten müssen.

  54. Hallo 🙂
    Ich hab ein 11 Wochen alten Wolfsspitz und er beißt eig immer. Ich hab das Gefühl er sieht es als Spiel an. Wenn ich mich nicht mehr bewege, anschaue und anspreche, bellt er mich an und dreht richtig auf. Streicheln ist bei ihm so gut wie nie möglich, weil er immer knabbern will. Je aufgeregter er ist desto fester beißt er zu . Würde mich über eine Antwort sehr freuen.
    Liebe Grüße

  55. Hallo,

    ich habe folgende Frage. Wir haben seid einer Woche einen 12 Wochen alten Golden Retriever Welpen. Ich habe ihn von einer Familie, die ihn mit 9 Wochen gekauft hat, und überhaupt nicht klar kam. Dann musste der Welpe leider weg und ist jetzt zum Glück bei uns. Jetzt ist es aber so, dass die kleine Maus schon ziemlich frech ist und ihren Kopf durchsetzen möchte. Wenn sie etwas nicht möchte, knurrt uns schnappt sie nach uns. Z.b. wenn sie bei Gassi gehen irgendwas findet und ich es Ihr abnhemen will. Oder auch wenn ich sie hochnehme um sie z.B. die Treppen zu tragen. Futter und Knochen möchte sie sich auch nicht wegnehmen lassen. Die Sache mit dem Tauschgeschäft funktioniert dann schon ganz gut, aber sie knurrt und beisst z.B. auch wenn sie auf meinem Schoss liegt und ich sie dann runter nehme. Wie soll ich in solchen Situationen am Besten reagieren? Hat mir schon ganz schön in die Nase gebissen 🙁

    Vielen Dank im Voraus, Sabrina

  56. Hallo Claudia,

    unser Hovawart-Welpe wird morgen 16 Wochen alt. Wir gehen mit ihm seit der neunten Woche zur Welpenspielstunde wir und er haben schon viel gelernt. Zwei Dinge nerven allerdings sehr, er frisst Kot (jeden!) und nach dem Füttern (er bekommt noch vier Mal 60 g Juniorfutter aus der Hand beim Üben) fängt er an an unseren Klamotten zu zerren. Wir haben alles probiert, stehen wie ein Baum, ist ihm doch egal. Wenn wir dann weggehen, hängt er in unseren Hosen und wir müssen aufpassen nicht zu fallen. Sowie wieder Futter im Spiel ist haben wir den tollsten Hund. Uns ist klar, daß unser Welpe nur Hunger hat, aber er soll nicht mehr zunehmen als 900 g die Woche und das geht nur mit der geringen Menge Trockenfutter.
    Unser Hund hat unglaublich viel Energie und würde sicher den ganzen Tag toben und rangeln, schmusen ist nicht so seins. Wir gehen mit ihm drei Mal täglich ca.10 Minuten (seit der 12. Woche) außerhalb des Grundstücks teilweise an der landen Leine und auch frei. Sonst ist er auf dem Grundstück zum Lösen. Im Haus größtenteil in der Hundebox, weil er hier wirklich ruht, wenn er sich frei im Haus bewegt tobt er nur wie irre herum und beisst in alles hinein. In die Hundebox geht er freiwillig (dann kommt der Keks).
    Ich hoffe, Sie können uns helfen.

    Liebe Grüße
    Margit Fitzner

  57. Hallo erst mal… Hab hier schon einige hilfreich tipps erlesen. Doch immet nur teilweise die auf uns bzw unseren Welpen passen bzw funktionieren.da wir nichts falsch machen wollen möchte ich mein Anliegen mal beschreiben… Wir haben eine Labrador -cane corso Hündin eine im grunde sehr gelehrige Hündin die für einen Welpen sehr gut an der leine geht, sich von alleine hinsetzt wenn man stehen bleibt. Sitz macht sie auch auf Kommando. Nun zu unserem kleinen Problem sie ist beim beißen übermütig und wild. Klar ist es im spiel was aber durch die spitzen Zähnchen recht weh tut… Was duch eine Auszeit relativ (üben noch) heruntergefahren werden kann doch es gibt Momente hauptsächlich bei Schuhen die man an hat die schnüren haben es ihr angetan und Hosenbeine bzw stoffe die sie dann aber auch nicht mehr los lässt .man schafft es kaum sie zu lösen um zb eine auszeit durchzuführen… Einmal kam es vor das sie sogar knurrte als sie das Hosenbein hatte ich sie lösen wollte… Woran könnte das liegen bzw was können wir tun? Sie hat für Ihre 10wochen ein recht festen griff im Kiefer…wie gesagt wollen nichts falsch machen… Sie hat auch ein total liebes Wesen was wir nicht Umdrehen wollen… Dankr im vorraus

  58. Hallo!
    Wir haben einen 13. Wochen alten Old englisch Mastiff. Der kleine beißt sehr häufig, wenn man an ihm vorbei läuft, in die Füße, Beine, wenn man ihn streicheln möchte in die Hände usw. Meinen Sohn (7) respektiert er null. Der wird angebellt und auch versucht zu beißen. Mit meiner Tochter (13 Monate) geht er da schon „sanfter“ um. Da wird „nur“ an den Socken gezogen oder an den Hausschuhen gekaut. Ich weiß langsam nicht mehr weiter. Im Bösen Ton nein oder aus sagen bringt nichts, ich habe meinem Sohn gesagt er soll ihn in den Nacken packen und nein sagen, das bringt aber null. Vielleicht haben sie ja einen Rat für uns
    Liebe Grüße, Dominique

    • NIEMALS, wirklich absolut NIEMALS wird der Hund im Nacken gepackt. Und schon gar nicht von einem Kind.
      Da darf man sich dann nicht wundern, wenn ein Hund in Todesangst zubeißt.

      Sorry, bitte hole dir einen Trainer, der mit positiver Verstärkung arbeitet zu dir nach Hause.

  59. Hallo Claudia,
    wir haben einen knapp 10Wochen alten Havaneserwelpen, der im Spiel auch immer sehr übermütig wird und beißt…das Spiel abbrechen hat bis jetzt noch keinen Erfolg gebracht, deswegen wollte ich es mit der Auszeit probieren. Wie lange sollte diese sein und soll ich anschließend einfach weiterspielen?
    Wo kann ich denn den Ratgeber runterladen?
    Liebe Grüße, Madeleine

  60. Hallo,

    Bella (11 Wochen junge Boxerhündin)
    ……erst Piranha, …… jetzt ruhig und gelassen wie ein Lämmchen. Schon beim ersten „jetzt ist Schluss“ beruhigt Sie sich mittlerweile.

    Haben alles ausprobiert
    1. aufschreien weggehen, ignorieren ect. Pp

    Leider nichts gebracht, wenn Sie denn mal ihre 5 Minuten bekam.

    Da wir zwei Kinder haben (2 und 6) und wir die beishemmung/ anspringen neben der guten Sozialisierung als das aller wichtigste empfinden haben wir den kostenlosen Ratgeber geladen (vielen Dank dafür)

    die Auszeit funktioniert wunderbar.
    Von Auszeit zur Auszeit wird es erheblich besser.
    10-15 Sekunden Badezimmer reichen absolut aus um unseren Piranha zum Lämmchen zu kriegen.

    Tolle Seite !! Weiter so!!

  61. Hallo zusammen,

    wir haben seit 2 Wochen erneut einen 10,5 Wochen alten Neufundländer Welpen. Ich lebe seit 40 Jahren mit Hunden zusammen und dieses Mal haben wir es wohl mit einem besonders „beißwilligen Rüden“ zu tun. Ich kann machen was ich will, aber der kleine beißt eigentlich nur. Ein scharfes AUS, ein NEIN, wegdrehen (er rennt hinterher und beißt in die Waden), Spiel beenden etc. bringt absolut nichts, aber auch gar nichts. Das einzige was in dem Moment hilft ist, wenn ich z.B. in einen anderen Raum gehe (nachdem ich mich aus seinen Fängen freigeschaufelt habe) und für ein paar Sekunden die Tür schließe. Sperre ich auf, so werde ich schon bereitwillig zur nächsten Attacke erwartet.

    Ich gebe mir wirklich sehr viel Mühe und habe auch die nötige Geduld, aber ich finde, dass es mit jedem Tag nur noch schlimmer wird. Man kann ihn fast gar nicht anfassen, ohne das er binnen Sekunden anfängt alles an mir anzuknabbern, inklusive meiner Gliedmaßen. Ich erwarte von meinem Welpen natürlich nicht, dass er dies komplett unterbindet, aber ich erwarte mir, dass er lernt und es damit verbindet, dass es mir weh tut. Und genau da sehe ich jeden Tag Rückschritte. Ihr müsstet mich mal sehen wie ich mich auf dem Boden wälze und „jaule und jammer“ um ihm zu zeigen, dass es mir weh tut. Das stachelt ihn aber mMn. noch deutlich mehr an und er setzt zu weiteren Attacken an und wird immer wilder.

    Ich habe in der letzten Woche eigentlich nur gelesen, was das Thema Welpen Erziehung angeht. Nun bin ich ja nicht gerade unerfahren, was das Thema Hunde angeht und bisher haben wir alle in den Griff bekommen. Bei ihm laufe ich allerdings permanent mit zig Fragezeichen über dem Kopf rum

    Zur Zucht: Der Welpe wuchs mit seiner Mutter (2 Jahre) und einer weiteren Neufi Dame (ebenfalls 2 Jahre auf). Die Züchterin hat ein riesen Haus und einen ebenso großen Garten, wo die Hunde sich frei bewegen konnten und sich meistens draußen aufhielten (oder im Welpenhaus, was sehr liebevoll eingerichtet war).

    Es ist wirklich sehr einfach gesagt „Spiel unterbrechen…“, „scharfes NEIN sagen…“ (…)
    Wenn der Welpe einem quasi in den Klamotten hängt und nicht mehr los lässt, so bleibt mir nichts anderes übrig als ihn förmlich losreissen zu müssen, ihn weg zu schubsen oder ihn härter (wie z.B. seine Mutter) zu Maßregeln. Davon möchte ich aber absolut keinen Gebrauch machen, da ich all meine Hunde mehr oder weniger mit Gesten erzogen habe, was bisher absolut TOP funktioniert hat und ich jegliche Form von Gewalt (auch sanfter) ablehne. Mit unseren anderen Hunden konnten wir in der Regel ohne Sprache kommunizieren. Daran ist momentan absolut nicht zu denken.

    Wer hat noch wertvolle Tipps außerhalb den „üblichen Dingen“, welche man immer wieder im Netz lesen kann?

    Vielen Dank

  62. Kleiner Nachtrag: Ich habe mich etwas blöd ausgedrückt als ich sagte: „Ich erwarte von meinem Welpen natürlich nicht, dass er dies komplett unterbindet, aber ich erwarte mir, dass er lernt und es damit verbindet, dass es mir weh tut.“

    Natürlich erwarte ich, dass er mich -NICHT- beißt. Ich meinte damit, dass ich nicht erwarte, dass er mit seinen gerade knapp 11 Wochen gar nicht mehr knabbert oder im Spiel beißen möchte.

  63. hallo claudia, ich habe mit interesse vieles gelesen, dennoch habe ich eine frage, ich habe einen kleinen mischlingswelpen von 4.5 monate,sie komt aus den griechischen tierschutz und ist seid ein monat bei mir, sie ist ein schlaues madchen und lernt gerne und schnell.sie ist offen und spielt gerne,auch mit spielzeug(keine quetschdinge oder plastic oder so)aber am liebsten mit mir, und dann vor allem meine hande, meine fusen, dabei knabbert sie gerne und ist sehr vorsicchtig, meine frage ist nun, ob der beishemmung heist das sie vorsichtig und bewust mit ihrer zahnen /kiefer umgeht, oder soll richtig spielen heissen, mit den zahnen gar nicht mehr hande oder fuse an zu beissen/knabbern? danke fur einen antwort!
    grüße, miriam

  64. Hallo claudia
    Icb habe da ein sehr großes problem.
    Ich habe fünf monate alten fila Mix.
    Ich habe sie jetzt einen monat und unser start war sehr schwer weil sie sehr krank war als ich sie bekam aber ihr geht es wieder prima und sie ist auch ein toller hund lernt schnell hört aufs wort und ich darf machen was ich will mit ihr aber hier kommt das problem ich und kein anderer.
    Ich habe einen kleinen sohn er ist 8 und er wurde schon öfter von ihr gebissen. aber das war nicht beim spielen sondern weil er in die Nähe ihres Körbchen gegangen ist oder er auf dem Sofa war und ihr das nicht gepasst hat. Ich kann meinem sohn mit dem hund nicht alleine lassen wenn sie nicht angebunden ist. Er darf unser Wohnzimmer nicht betreten ohne das sie am knurren ist und am liebsten auf ihn losgehen möchte.
    Und wenn sie dann einen Knochen hat oder was zu fressen ist es noch schlimmer da macht sie auch bei meiner mutter nicht halt obwohl sie sie sehr gut kennt weil wir wohnen im gleichen haus. Und wir haben jetzt schon probiert das sie ihr fressen nur noch von meinem sohn bekommt und auch ihre knochen nur von meinem sohn aber das bringt nichts es wird immer schlimmer. Er hat jetzt schon zweimal geblutet. Er hat schon richtig angst vor ihr. Aber draußen klappt alles prima da ist sie ganz anders zu ihm spielt mit ihm wenn er ruft kommt sie direkt zu ihm hingerannt und so aber im Wohnzimmer ist dann alles vorbei aber halt nur wenn ich nicht dabei bin. Habe es schon beobachtet als ich hinter der Tür stand.
    Ich weiß einfach nicht was ich machen soll ich bin leicht überfordert ich habe angst das wir das nicht in dem griff bekommen. Villt haben sie ja noch einen tipp für mich oder kennen einen guten hundetrainer in der nähe von lünen liegt bei Dortmund

  65. Hallo Claudia,

    wir haben unsere Hündin mit 6-8 Wochen von der Straße in Bosnien weg adoptiert. Sie ist ein absoluter Feger und hat die Beißhemmung recht gut entwickelt bis zu einem Alter von etwa 18 Wochen, doch nun ist sie ca. 7 Monate alt und beginnt aufs Neue mit Schnappen und Hände und Füsse kauen. Manchmal wirkt es wie Abwehrverhalten, also gar nicht so sehr wie spielen. Wir üben derzeit wieder vermehrt das Anfassen sämtlicher Körperregionen um ihr dieses Verhalten abzugewöhnen. Wenn es zu doll wird halten wir uns an die Regel: das Spiel wird unterbrochen.
    Woran kann es liegen, dass sie in diesem Alter wieder beginnt?

  66. Mein golden Retriever Schäferhund Rüde ist jetzt 12,5 Wochen alt. So ist er wirklich süß aber er hat immer wieder seine dollen Minuten. Er schnappt nach Händen Füßen Beinen egal. Selbst wenn er ganz ruhig mit seinem Spielzeug neben einem liegt und darauf rumkaut kommt es vor, dass er von jetzt auf gleich lieber in die Hand beißt.
    Wenn man ihn ignoriert bellt er ununterbrochen. Wenn man den Raum verlässt rennt er hinterher. Das schnappen bzw. beißen ist das einzige Manko ansonsten lernt er ziemlich gut. Wenn Sie mir diesbezüglich einen Tipp geben können wäre ich Ihnen sehr dankbar.

  67. Hallo, auch ich habe eine kleine Yorkshire – Dame, Namens Maggy.
    Sie ist 12 Wochen alt.
    Mein Problem ist das ich sie z.B streicheln möchte und sie scheinbar meint es sei ein spiel, sodass sie anfängt an den Händen und Fingern zu knabbern.
    manchmal stärker, manchmal schwächer, ein „nein“ hilft leider nicht lange, dann fängt sie wieder an. was würdest du mir am besten raten?
    Bis jetzt haben wir ihr dann immer den Spielzeug Knochen hingehalten.

  68. Hallo, diese Seite ist einfach spitze!
    Endlich bekommt man auch mal eine wirkliche Antwort auf eine Frage.
    Wir haben seit 5 Tagen einen Labrador Welpen (8 1/2 Wochen). In den ersten Tagen dachten wir was für ein Prachtkerl, der kann ja schon alles und ist so brav. Jetzt wo er sich eingewöhnt hat, schnappt er viel in Beine, Arme, Anziehsachen… Die Tipps, wie wir das wegbekommen, versuchen wir jetzt und es klappt schon ganz gut.
    Einige Fragen habe ich trotzdem noch. Wie bringe ich ihm „nein/aus“ bei? Er nimmt alles in den Mund. Da ich nicht möchte, dass er vergiftet wird, wäre das eine große Hilfe.
    Vllt kannst du uns auch eine gute welpenschule in Berlin- Spandau oder Umgebung empfehlen. Was gutes zu finden ist sehr schwer.

    Liebe Grüße
    Domi & Jens

  69. Hallo Claudia, ich habe einen 12 Wochen alten Malteser Welpen. Der beißt ziemlich oft zu ! Ich weiß das er nur spielen möchte und das du Zähne Jucken usw. Ich habe es auch oft mit „Nein“ und ignorieren versucht aber der findet dann immer etwas anderes zum beißen. Der tut das wirklich die ganze Zeit und macht fast nichts anderes . Wenn ich bei anderen Sachen „nein“ sage dann hört er eigentlich. Das ist mein erster Welpe und ich weiß leider nicht weiter. Bitte um Hilfe 🙂

  70. Hallo unser beagle Jack ist 13 Wochen alt und beißt im Spiel am liebsten unsere Kinder .die schreien und lachen und rennen weg . Der älteste ist 12 und bei ihm macht es ihm besonderen Spaß .in deinem Bericht steht
    Keine Aufgabe für kinder.aber ist es sinnvoll wenn mein mann oder ich eingreifen ihn raus bringen oder in die Box schicken ? Jack ist ein sehr wilder Kandidat LG Nancy

  71. Hey ich habe da ein arge problem, mein welpe ist jetzt 4 Monate und er ist auch lieb nur mein Problem heute war, wir holen meine 3,5 jährige Tochter ab, er freut sich so arg das er trotz Leine und halti meine kleine ins Bein gebissen hat. Es ist nix passiert also ehr der Schreck doch ich akzeptiere es nicht!…er macht richtig Alarm wenn ich mit ihm und den kids spazieren gehen möchte!…was soll ich machen? Er geht auch zur hundeschule

  72. Hallo Claudia,
    vielen Dank für deine wertvollen Tipps. Habe als ‚Hundeanfänger‘ viele Welpenbücher gelesen und alles verschlungen was ich zu dem Thema finden kann, aber bzgl. der Beißhemmung stand nirgends was drin, so dass ich ziemlich ratlos war als es bei meiner Hündin anfing.
    Unsere Havaneser-Hündin ist 12 Wochen alt. Sie beißt halt auch in alles und jeden gern rein und ich versuche mit deinen Tipps ihr das abzugewöhnen.
    Gleichzeitig übe ich aber auch das Alleinsein und gehe dafür natürlich immer mal vor die Tür.
    Meine Sorge ist nun, dass die Hündin beide Übungen ‚vermischt‘ und dann gar nicht weiß, warum ich einmal vor die Tür gehe wenn sie eigentlich nichts gemacht hat zum alleinsein Üben und einmal vor die Tür gehe weil ich nicht möchte, dass sie mir in die Wade beißt (mich nur umzudrehen oder au zu rufen und sie zu ignorieren hilft in dem Fall bei ihr nichts). Gibt es hier Tipps, damit sie es nicht vermischt oder ist es ggf. auch egal?
    Vielen Dank schon mal im voraus für deine Ratschläge. VG, Astrid

  73. Hey claudia

    Unsere 10 jahre alte Labrador Hündin Luna, spielt sehr gerne und meist auch sehr wild. Dabei fängt sie natürlich auch mal in die socken oder hände etc zu beißen. Ich habe es momentan so geregelt sie kräftig weg zuschubsen oder ihre Schnauze leicht festzuhalten und Nein zu rufen… Ist das in Ordnung wenn ich dies so weiter führe oder soll ich da etwas umstellen ? Weil diese methode nach meiner ansicht am besten klappt.
    Lg Tim

  74. Hallo Claudia,
    mein Welpe ist jetzt über 16 Wochen und hat die Beißhemmung leider noch nicht gelernt. Sie fängt gerade an ihre Milchzähne zu verlieren und beißt gerne in Hosenbeine und Waden, dies macht sie aber nur wenn wir vom spazieren gehen kommen. Ich habe sie dann immer konsequent vor die Türe gesetzt und sie pinkelt dann ebenso konsequent in den Flur, obwohl sie schon stubenrein ist. Wenn ich sie hochhebe und vor die Türe setzen will, dann beißt sie mich in die Hand, dies ist tlw. sehr schmerzhaft und auch schon einmal blutig. Was kann ich denn noch tun?
    Viele Grüße
    Sonja

    • Lies dir nochmal alle Tipps genau durch – auch die in dem kostenlosen Ratgeber.
      An erster Stelle sollte immer ein vernünftiges Zeigen, was man möchte, stehen.
      Das wird leider allzu oft vergessen.

  75. Sehr geehrte Frau Hußmann,

    mein Welpe und ich haben ein großes Problem. Sie ist ein 13 Wochen alter Havaneser. Sie ist sehr clever und gelehrig und viel was auf Ihrer Seite steht haben wir schon erfolgreich geübt. ABER vor 1 woche mussten wir zum Tierarzt weil sie Milben im Ohr hatte. Als die Tierärztin sich ihrem Ohr näherte knurrte sie und schnappte dann. So bekam sie einen Maulkorb an. Heute musste sie zur Kontrolle. Zur Vorsicht bekam sie gleich einen Maulkorb an, sie war ganz lieb, doch dann verrutschte der Maulkorb und Emma knurrte und biss wie wild um sich.
    Auch beim spielen beißt sie trotz der Beißhemmungsübungen manchmal einfach in die Hand statts in ihr Spielzeug.

    Was soll ich tun? Sollte ich mit ihr doch lieber in eine Hundeschule gehen?

    Liebe Grüße

  76. Hallo Claudia, mit Freude und Hoffnung habe ich deine Seite gefunden. Wir haben ein ganz großes Problem. Wir haben eine Malteserhündin fast 10 Jahre, eine Yorkimixdame 2,5 Jahre und einen Mopswelpen ( weiblich) 16 Wochen. Bis jetzt hat sich unser Welpe immer gut imit dem Yorkimixdame vertragen. Mit der Malteserhündin war es von Anfang an schwierig, da diese lieber ihre Ruhe möchte. Doch jetzt geht unser kleiner Welpe mit einem Mal auf beide großen Hündinnen los. Alles was ich versuche dies zu unterbinden schlägt fehl. Ich gebe Ihr Auszeit, ich schimpfe, ich ignoriere und ich sage immer wieder Aus. Doch nichts hält sie davon ab. Immer wieder beißt sie die anderen beiden. Auch besuchen wir regelmäßig die Welpenstunde. Dort ist sie ganz lieb und macht gar nichts. Nur zuhause dreht sie voll auf. Ich kann die drei nicht eine Minute alleine lassen. Denn jetzt fangen die großen an sich zu wehren und beißen zurück. Was kann ich tun?
    Liebe Grüße Dany

    • Kann ich aus der Ferne nicht beurteilen. Da müsste ich ein Video sehen um zu entscheiden, ob ich die einfach lassen würde oder nicht. Aber ich sage – wenn überhaupt – max. einmal nein und dann ist auch nein.
      Es gibt da so praktische Dinger namens Leine.

  77. Hallo,ich habe ein Chihuahuarüden,er heißt Balou und ist 13 Wochen alt.Er ist sehr schlau und lernt unwahrscheinlich schnell.Das was mich stört und schockiert ist,das er aufeinmal knurrt und beißt.Also wenn er auf den Schoß liegt und runter will,knurrt und schnappt er sofort.Das Hundegeschirr was er sich prima anziehen lässt ist beim ausziehen eine Katastrophe.Er wehrt sich als ginge es um sein leben.Es wird immer mehr,wo er meint sich mit knurren und beißen zu wehren.Was sollen wir tun?
    LG Sabine

  78. Hallo ihr lieben. Ich habe einen 8 Wochen alten Welpen. Er ist ein Jack Russel-Spitz.
    Jedes mal wenn er anfängt zu spielen beißt er mir in die Füße und er spielt nicht einfach so er beißt sich richtig in meine Füße fest. Ich habe schon versucht mit ihn zu schimpfen, ihn vor die Tür zu setzen aber dann dreht er total durch und beißt alles kaputt. Ihn an die Leine zu nehmen bringt nichts da er sie dann versucht durch zu beißen oder so lange daran zieht bis er so doll anfängt zu husten. Ihn weg schubsen bringt auch nichts da er es als extra Spielaufforderung sieht.
    Ich würde gerne zu einer Hundeschule gehen aber ich weiß nicht wie teuer es ist da es auch nirgendwo steht.

    Ich brauch unbedingt eure Hilfe. Das geht nicht so weiter.

  79. Hallo Claudia,
    Wir haben seit 2 Wochen einen Labrador Welpen namens Maya. Sie ist jetzt 10 Wochen alt.
    Da wir eine 16 Monate alte Tochter haben ist es uns sehr wichtig gewesen, von Anfang an das beißen zu unterbinden.
    Die erste drei Tage war Maya ein Engel, noch sehr schüchtern und respektvoll. Die reagierte auf alle Korrekturen. Als sie langsam aufblühte und sich anfing wohl zu fühlen wurde sie immer wilder. Wir blieben hartnäckig und versuchten jeden „Biss“ mit einem „tsst“ oder einer kurzen Berührung am Hals zu unterbinden. Doch nach einer Woche reagierte sie gar nicht mehr. Bei unser Tochter ist sie noch relativ vorsichtig. Aber wenn wir ihr etwas wegnehmen wollen, dann beißt sie richtig in unsere Hand und knurrt auch. Auch wenn sie aufs Sofa springen will und wir sie mit der Hand zurückweisen schnappt sie danach. Genauso wenn sie beim gassi gehen die Leine im Mund hat (was ich ihr gar nicht erst angewöhnen will) ist es sehr schwer diese wieder raus zu bekommen. Und dann ist auch die ganze konzentrazion vom vernünftigen an der Leine gehen vorüber. Da wir in 1,5 Monaten umziehen, wollten wir erst danach in die welpenschule gehen.. Doch wir wollen auf gar keinen Fall, dass es so weiter geht. Hast du einen Tipp für uns?
    Danke im Voraus 🙂

  80. Ich habe ein großes Problem mit meinem Welpen (3 Monate alte Labradorhündin, Arbeitslinie). Ich habe sie mit 8 Wochen von einem Züchter übernommen. Beim Lernen von Aufgaben ist sie eine brave und aufmerksame Hündin, aber wenn ich Mal beim Tisch sitze und z.B. Essen möchte oder ein Buch lesen möchte, kommt unweigerlich der Moment wo sie mich in den Fuß beißt. Wenn ich „Aus“ sage und sie auf einen Platz gebe, kommt sie zurück und wird sie noch respektloser schnappt in die Luft, bellt, knurrt mich an und beißt mich erneut. Wenn andere am Tisch sitzen, ergeht es mir oder den anderen nicht besser. Bei ignorieren – beißen. Ich verlasse immer wieder Mal den Raum um sie sich selbst zu überlassen, aber oft beginnt sie beim Zurückkommen wieder mich zu beißen. Ich versuche ihr Beißen auf Hundespielsachen zu lenken, gelingt nur ganz selten. Sie beißt lieber die Menschen. Der Welpe scheint überhaupt keinen Respekt zu haben, aber ich weiß nicht wie ich ihn mir bei dieser Hündin verschaffen kann. Was soll ich tun um ihr dieses unerwünschte Verhalten abzugewöhnen?

  81. Hallo Claudia, ich finde deinen Seite richtig toll und ich hab schon viele andere Seiten durchstöbert 🙂
    Mein Anliegen: Ich habe seit 2 Wochen eine kleine 3 Monate alte Amstaff-Hündin zuhause. Sie ist sehr brav und lernt m.E. nach schnell. In der Hundeschule für Welpen hat mir die Trainerin auch gesagt, dass ich es sehr gut mit ihr mache, sie ist mein kleiner Schatz. Also ich bin sehr liebevoll zu ihr und eben die Hundetrainerin meinte dass ich bei der Rasse nur mit liebevoll sein nicht weit komme. Ich finde ich kann ruhig liebevoll sein, wenn ich immer gleich handle, konsequent bin, richtig oder?
    2. Frage: Sie liebt alle Menschen und Tiere, was ich gut finde, denn ich möchte sie später ohne Bedenken überall mitnehmen können. Ich merke aber, dass wenn sie zb. einen Menschen anbellt und der dann ja zu ihr sagt sie das sofort als Bestätitung aufnimmt und den nächsten auch anbellt. Und wenn ich mit ihr an einem Ort war, wo die Leute sie gestreichelt haben, dann will sie immer da hin und geht nur mit sehr viel Zusprechen weiter. Also ich habe den Eindruck dass die Passanten großen Einfluss auf sie haben. Wie kann ich das machen? Ich habe auch schon zu anderen gesagt, sie sollen sie nicht streicheln wenn sie bellt aber da wird man von den meisten als zu ’strenger Erzieher‘ nur ausgelacht.
    Für deine Antworten wär ich sehr froh, danke! Komme aus Tirol in Österreich, kannst du da vielleicht einen Trainer empfehlen…
    Liebe Grüße Anita

    • Hast du keine Leine?
      Wie können andere Menschen Einfluss auf deinen Welpen haben. Das liegt doch in deiner Hand.
      Tun die Leute nicht das, was du möchtest, geh einfach. 🙂

      Es ist dein Hund. In Österreich kenne ich mich nicht so aus mit Trainern.

  82. Hallo Claudia,
    Deine Tipps sind sehr hilfreich, ich habe einen 16 Wochen alten Bernersennen Welpen (Rüde) und ein 18 Monate altes Bernersennen Mädchen.
    Das beißen hab ich dank deiner Tipps gut im Griff.
    Das Problem ist: Er beißt ständig mein Bernersennen Mädchen in die Beine oder schnappt an den Hals.
    Sie ist sehr gutmütig, wehrt sich mehr oder weniger nicht, merke aber das sie in meine Richtung schaut und Hilfe von mir erwartet.
    Problematisch ist es auch wenn ich zum Welpen sage Nein oder Lass dass, meine große dann die Ohren einzieht weil sie denkt ich meine sie.
    Obwohl ich jeweils den Namen dazu sage.

  83. Liebe Claudia

    Erst mal ein riesen Kompliment und herzlichen Dank für deine super Seite! Ich lese gespannt diverse deiner Artikel (viele auch immer wieder 😉 ) und probiere, es möglichst auch so „auszuführen“.

    Nun zu meiner Frage. Unser Welpe ist seit Freitag bei uns und 10 Wochen alt. Natürlich beisst sie immer noch herzlich gern zu im Spiel (oder wenn sie ihre „5 Minuten“ hat). Wir haben 4 noch eher kleinere Kinder und üben daher einige Male am Tag (ohne Kinder) mit extra „provozierten“ Zerrspielen wie du sie in deinem tollen Gratis-Büchlein vorschlägst. Dann spiele ich also den sterbenden Schwan, sie hört auch meist sofort auf. Aaaaaber, während ich sie irgnoriere zerrt sie plötzlich an meiner Kleidung und lässt nicht los. Was kann ich da machen? Warten bis sie loslässt – was doch noch recht lange gehen kann? (wir üben auch schon fleissig das „Danke“ nur nützt es momentan bzw. gerade in dieser Situation nicht wirklich was) Wenn ich ihr jetzt als Ersatz „Leckerli“ gebe, wird sie dann nicht extra an der Kleidung zerren um Leckerli zu bekommen?

    Das gleiche Problem mit dem Zerren haben wir teilweise auch bei den Kindern. Sie möchte am liebsten mit den Kleinen „rammeln“ und meist packt sie dann in das Kleid/die Hose oder was auch immer und bleibt einfach darin „hängen“. (und wir sind meist zu langsam, es geht dann einfach zack und schon „spinnt“ sie). Wenns bei den Kindern so wild wird und sie endlich loslässt gibst eine Auszeit mit „Schluss“. Weil meist ist sie dann sowieso total überdreht auch wegen der Kinder die dann – leider- panikvoll rumkreischen..

    Hast du hier vielleicht noch einen Tipp für uns? Irgendwie habe ich einfach Angst, alles „falsch“ zu machen und letztendlich auf ewig einen kleinen Pirannia zu Hause zu haben. (auch wenn ich weiss, dass dies wohl nicht der Fall sein wird…)

  84. Hallo Claudia..
    Erst einmal ein großes Lob an die tolle Homepage…
    Die Tipps sind klasse und es ist alles wunderbar geschrieben..
    Auch ich habe eine Frage und würde mich über eine Antwort sehr freuen…
    Unser kleiner Rüde ist ein ganz lieber, aufgeweckter Kerl… viele deiner Tipps funktionieren schon super…
    Auf das Wort „Danke“ reagiert er wunderbar… Er gibt mir sein Spielzeug und auch sein Kaninchenohr anstandslos…
    Allerdings habe ich auch das Problem das er mir öfter mal am Hosenbein hängt…
    Natürlich nicht böswillig…
    Es ist für ihn eben ein Spiel..
    Gerade wenn ich ihn sein fressen zubereite oder ihm einfach langweilig ist..☺️
    Ich bin mir nun unsicher, wie ich mich richtig verhalte..
    Denn um die Situation zu verlassen, müsste er erst einmal loslassen und dann muss ich sagen er ist wirklich aufgeweckt und wir sind ein vier Personenhaushalt..
    Also schnappt er sich dann eben die nächste Hose..
    Könntest du mir einen Tipp geben?
    Ich möchte es so perfekt wie möglich machen…
    Ganz liebe Grüße und vielen Dank im Vorraus..
    Mach weiter so..
    Sabrina und Cooper…

  85. Hallo 🙂
    Uch habe eine fast 12 wochen junge Rottidame daheim, sie is super lieb und brav und eigentlich folgt sie auch sehr gut. Dennoch hat sie jeden morgen ihre „5 minuten“ wo sie völlig aufgedreht ist und mir ins Bein oda in die Hose beißt. Am anfang hab ich sie geschimpft und laut Aus oder Nein gesagt aber das half nichts .. im gegenteil, um so lauter ich wurde, desto aufgedrehter wurde sie. Ich hab versucht sie zu ignorieren aber auch da hörte sie nicht auf. Bin jz dabei ruhig zu bleiben und ein härteres „Aus“ zu versuchen. Hab auch versucht ihr ein spielzeug zu zeigen wenn sie mir in die Beine beißt, aber belohne ich sie nicht dann? Wäre sehr dankbar für jedeb Tipp
    LG Nadja 🙂

      • Werde ich sofort anwenden sie vor die Tür zu setzen. Wie lange sollte ich sie vor die Tür setzen? 10-15 sekunden?
        Kann es sein das sie mich als gleichberechtigte sieht? Denn bei meinem Freund folgt sie um einiges besser als bei mir.
        LG Nadja

  86. Hallo
    Ich habe eine 10 Wochen alte Chihuahua Hündin. Ich habe das Gefühl, für sie ist das Beißen spielen. Immer wenn wir spielen ist sie nur am beißen. Aufschreien klappt auch nicht. Ich habe etwas angst das ich ihr das nicht abgewöhnt bekomme.

  87. Hi Claudia,

    ich finde Deine Ratschläge sehr informativ und amüsant 🙂

    Ich habe seit einer Woche einen 5 Monate alten Welpen aus dem Auslandstierschutz. Er ist grundsätzlich sehr entspannt und lieb, auch ganz clever so weit. Man merkt, dass er der „normalen“ Entwicklung eines Welpen ca. 2 Monate nachhängt aufgrund der Umstände und grundsätzlich ziemlich unbeeindruckt ist von ersten Korrekturversuchen.
    Da der Zahnwechsel schon gestartet hat, ist sein Bedürfnis nach „sehr viel in alles und dazu noch fest“- Zubeißen relativ hoch 🙂

    Was wäre Deine Empfehlung, ihn davon abzuhalten, sogar in eine Basalt-Treppe zu beißen bzw. zu lernen, dass er mich beim Spiel nicht fest beißen darf? Normales Kauspielzeug findet er total langweilig – nur Schweineöhrchen werden bis jetzt als Alternative zur Wohnungseinrichtung akzeptiert.

    Danke Dir! LG, Petra

  88. Hallo Claudia,

    nur durch das Lesen deiner Ratschläge haben wir schon die Lösung für unser Problem gefunden, danke! Durch einfaches Ignorieren haben wir unserem acht Wochen alten Großpudel abgewöhnt, Hosenbeine zum Fressen gern zu haben. DANKE!
    Gut, dass es diese HP gibt….

    Herzliche Grüße von Heike

  89. Hallo !
    Ich habe sie und ihre Seite vor zwei Wochen entdeckt und bin völlig begeistert. Freue mich schon, wenn wir in 3 Wochen unsren Welpen haben und ich all die nützlichen Tipps und Tricks „anwenden“ kann 🙂
    Gerne würde ich „Vom Piranha zum Lämmchen“ runterladen. Was muss ich tun?
    Herzliche Grüße!
    Julia aus dem Westerwald!

  90. Hallo,

    ich habe einen fast 10 Wochen alten Chihuahua x Dackel x Terrier Welpen, er ist seit ca. 1. Woche bei mir, wenn wir spielen fängt er immer an in meine Hände zu beißen und an den Sachen zuziehen, aufschreien und weggehen hat bis jetzt nicht geholfen, nein oder aus sagen und ihn böse anschauen auch nicht, er macht dann einfach weiter und lässt sich davon nicht beeindrucken. Ich finde es wird eher noch schlimmer.
    Seit heute fängt er beim spielen auch noch an, mit knurren und mich anzubellen, ich weiß gerade nicht was ich machen soll.

    Genauso ist der Teppich und die Bezüge des Sofas nicht vor ihm sicher, nein und weg schupsen hilft da leider nicht.

    Viele Grüße
    Falk

  91. Pingback: Mein lieber Hund Podcast -Epi 46 - Mein Welpe beißt - was soll ich tun?

  92. Hallo liebe Claudia,
    Habe schon des öfteren Deine Artikel gelesen.Finde ich sehr gut.
    Ich habe genau das gleiche Problem mit meinem Shiba Welpen Rüde er ist jetzt im 9. Monat habe ihn mit 10 Wochen bekommen er hat da schon um sich gebissen ich wusste wie die Rasse ist habe mich schlau gelesen. Es klappte vor ein paar Wochen schon ganz gut mit dem Hören ich ließ ihn bei uns auf der Hundewiese mit allen Hunden spielen ich rief ihn mit seinem Namen und er kam zurück er verträgt sich mit jedem ob große oder kleine Hunde.Den kleinen Hunden beisst er in die Ohren was nicht so pralle ist auch zu Hause will er immer nach mir schnappen. In der letzten Zeit klappt es mit dem Hören nicht mehr so gut manchmal denke ich er will das aus testen wer bei uns das sagen hat.Er kann auch sehr lieb sein nur dieses Schnappen stört mich sehr
    L G Marlis

  93. Hallo, wie schön zu lesen dass wir nicht alleine das Problem mit dem Beissen haben. Ich freue mich über die zahlreichen Tips und werde sie bei den nächsten „5 Minuten“ unseres 12 Wochen alten Labrador-Oeb-Mix anwenden.

    Lg an alle Welpen „Eltern“

  94. Hallo!
    Wir haben seit ein paar tagen eine gerade 8 wochen alte labrador-boxer/dogge welpin.
    Sie ist unser erster hund, habe also keine praktische erfahrung. Seit ein paar jahren lese ich aber über das thema, das ja doch sehr unterschiedlich angegangen wird. Habe mich deshalb sehr über deine seite gefreut, ich finde den umgang mit dem tier sehr schön.
    Theorie und praxis sind aber zwei paar schuhe……und ich grad sehr verunsichert.
    Innerhalb dieser paar tage hat sie angefangen in alles zu beissen, was ihr vor die nase kommt. a. oviel kann man gar nicht wegräumen…. wird versucht in die dielen zu beissen oder was sonst grad da ist. Ich hab versucht, diese ersten tage noch sehr ruhig zu gestalten, zum ankommen und kennenlernen und die abläufe gleich zu halten: ausser fressen, aufs-klo-gehen ein bischen spielen und „komm“ üben machen wir nicht viel. Aber ich habe den eindruck, dass das vielleicht schon zuviel ist. Kann das sein? Sie braucht sehr lange um zur ruhe zu kommen und steigert sich in die beisserei rein. Schafft es dann meistens auch nur, wenn sie körperkontakt hat. Sie geht nicht von allein ins bett und kontrolliert auch hin und wieder, ob man noch da ist und ist sehr geräuschempfindlich.
    Andererseits macht sie aber dann den eindruck sich zu langweilen, wenn man sich mal grad nicht mit ihr beschäftigt und fängt an zu fiepen und alles anzukauen. Habe im moment noch keine box oä. Wieviel selbst beschäftigen ist in dem alter ok? Und widersprechen sich langeweile und überforderung?
    So wie sich gerade verhält, hab ich das gefühl alles falsch zu machen……zumal ja nicht nur wir – auch sie ist offensichtlich unzufrieden.
    Lg kathrin

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