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Zuckerbrot und Peitsche

Zuckerbrot und Peitsche„Wenn du das nicht machst, gibt es Hausarrest. Bist du brav, gibt es ein Eis.“

Kennst du das?

In meiner Kindheit war das jedenfalls ganz „normal“.  Und ich befürchte, dass es auch heute oft noch genauso läuft.

Also eine Mischung aus Drohung und die Aussicht auf etwas Gutes.

Auf Hundeplätzen sehe ich das im übertragenen Sinne auch noch ganz oft.

Zerrt der Hund an der Leine, gibt es einen Ruck. Ist er dann an Ort und Stelle, kommt Lob und eventuell Leckerli.

So bitte nicht!

Ganz krass fand ich es auf einem Workshop, den ich vor einigen Jahren besucht habe. Da wurde mit Clicker gearbeitet.

Das sah dann so aus.

„Sitz!“  – Hund bleibt stehen.

„SITZ!!!“ – Hund bleibt stehen.

Ein ordentlicher Ruck mit der Leine. – Hund sitzt. Click und Leckerli.

Welpe hat AngstLeute, das ist KEIN Clickertraining. Das ist einfach nur unfair dem Hund gegenüber, der offenbar nicht weiß, was das Wort bedeutet.

Ich beobachtete die Hunde bei diesem Workshop, die teilweise sehr gut gehorchten. Sie gehorchten nicht wegen dem Click und dem Keks. Den hätten sich die Menschen auch sparen können.

Die Körpersprache der Hunde war eindeutig. Und einige haben auch sofort das Weite gesucht, wenn sie von der Leine gelassen wurden.

Kein Vertrauen

So sieht eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Mensch und Hund nicht aus.

Vor allem, wenn der Hund nie weiß, was kommt als nächstes. Strafe oder Belohnung?

Das Gleiche gilt, wenn du verschiedene Hundeschulen, Hundetrainer oder Kurse besuchst.

Ich habe immer wieder Teilnehmer beim Traumhund-Generator, die parallel in eine Hundeschule gehen.

Das ist total super. Allerdings nicht, wenn die Hundeschule komplett anders unterwegs ist. Gerade junge Hunde müssen lernen, ihrem Menschen zu vertrauen. Sie müssen lernen, dass sie sich auf ihren Menschen verlassen können.

Wenn dann an einem Tag Belohnung angesagt ist, am nächsten Tag werden sie auf den Rücken gedreht, mit Wasser besprüht, im Nacken gepackt und andere unangenehme Dinge passieren, wird der Hund immer unsicherer.

Kein Recht ein Lebewesen so zu behandeln

Viele Hunde machen das – zum Glück oder leider? – relativ klaglos mit. Sie fügen sich mehr oder weniger in ihr Schicksal.

Trotzdem gibt es uns Menschen nicht das Recht, ein Tier so zu behandeln.

Meine Meinung.

Ich weiß, wie ich mich fühle, wenn ich nicht weiß, wo ich dran bin. Und ganz ehrlich. Das ist ein Scheißgefühl.

Keine antiautoritäre Erziehung

Den Hund nett zu erziehen heißt ja nicht, dass er tun und lassen kann, was er will. Das wäre fatal für ihn selbst und seine Umwelt.

Aber wenn ich mir überlege, was der Hund tun soll in den vielen Situationen, denen ich ihn aussetze und das mit ihm übe, werde ich einen Hund bekommen, der mir vertraut und sich so benimmt, dass niemand gefährdet oder belästigt wird.

Dazu braucht es weder Strafen noch Drohungen.

Starte jetzt durch

Glücklicher WelpeAm besten startest du natürlich gleich mit dem Welpen durch. So lernt er, dir von Anfang an zu vertrauen und ihr werdet ganz schnell ein Dream-Team.

Du hast keine Ahnung, wie du deinem Welpen all das auf nette Art beibringen sollst, was er können muss?

Dann beginne mit meinem 7-Tage-Welpenkurs.

Dort bekommst du ganz wichtige Infos zur Ruhe, zur Stubenreinheit, zum Alleinbleiben und zum Füttern. Du erhältst ein paar tolle Übungen, die dir sofort helfen und eine gute Basis für das weitere Leben mit deinem Welpen sind. Die sollte jeder Hund kennen und können.

Wenn du dich in meinen Nasenletter einträgst, bekommst du diesen tollen Kurs als kleines Dankeschön sogar von mir geschenkt.

Du lernst dort auch mich und meinen Umgang mit Hunden schon ein bisschen kennen. Dann weißt du, ob das für dich passt oder nicht.

Für jeden Hund – nicht für jeden Mensch

Mein Weg ist absolut für jeden Hund geeignet. Egal, ob groß oder klein. Jung oder alt.

Allerdings ist er nicht für jeden Menschen geeignet. Wenn du fest an die Rudeltheorie glaubst, wirst du mit meinen Tipps nicht glücklich. Auch wenn es dir zuwider ist, deinen Hund zu belohnen, wird das nix werden mit meinen Ratschlägen.

Aber vielleicht bist du noch unsicher. Vielleicht bist du schon verwirrt von den vielen unterschiedlichen – oft gegensätzlichen – Ratschlägen. Dann schau es dir auf jeden Fall an. Probiere es einfach mal aus. Du hast nichts zu verlieren, kannst aber alles gewinnen.

Claudia

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