Hund beibringen auf seinem Platz zu bleiben

Auf dem Platz bleiben beibringenHäufig höre ich, dass der Welpe nicht auf seinem Platz bleibt und immer wieder aufsteht. Vielleicht geht er auch gar nicht erst auf seinen Platz. Jedenfalls nicht dann, wenn Mensch sich das vorstellt. 😉 Deshalb möchte ich dir heute zeigen, wie du deinem Hund beibringen kannst, auf seinen Platz zu gehen und auch dort zu bleiben.

Bringe ihm zunächst bei, auf den Platz zu gehen

Bevor du deinen Hund auf seinen Platz schicken kannst, muss er erst mal lernen, was es überhaupt bedeutet, wenn du sagst: „Geh in dein Körbchen“ oder so etwas. Das geht ganz schnell und einfach so:

  1. Benutze am Anfang eine Decke extra für dieses Training, die du am Ende der Trainingseinheit wegräumst. Du kannst die Decke bereits auf den endgültigen Platz legen oder woanders üben. Locke den Welpen auf die Decke und füttere ihn dort. Locke ihn mit einer freundlichen Geste wieder von der Decke runter und sage dabei dein „Freizeichen“, z.B. „lauf“ oder „ok“, was ihm mitteilt, dass er von der Decke runter darf. Üben, bis der Hund gleich wieder auf die Decke läuft.
  2. Welpe auf der Decke herunter ins Platz locken und erst dann belohnen. Ungefähr 10 Mal wiederholen.
  3. Warte 5 Sekunden, ob der Welpe sich von alleine hinlegt auf der Decke. Wenn er es macht, super, Belohnung! Wenn nicht, hilf ihm nochmal. Wiederholen, bis der Welpe auf die Decke läuft und sich sofort hinlegt.
  4. Bleib zwei Schritte von der Decke weg stehen und warten, ob der Welpe ohne zu locken zur Decke läuft und sich hinlegt. Wenn es noch nicht klappt, geh einen Schritt auf die Decke zu. Üben, bis er von alleine hinläuft, ohne, dass du mitlaufen musst.
  5. Signal hinzufügen. Sage jetzt z.B. immer „Decke“, wenn der Welpe auf die Decke geht. Ab sofort wird der Welpe nur noch belohnt, wenn du zuvor „Decke“ gesagt hast. Belohnt wird auf der Decke. Sage IMMER dein „lauf“ im Anschluss an die Belohnung. Das ist die Erlaubnis zum Aufstehen.
  6. Übe aus verschiedenen Richtungen auf die Decke zu gehen. Belohne auf der Decke. Denk an das „lauf“.
  7. Übe aus unterschiedlicher Entfernung auf die Decke zu gehen. Belohne auf der Decke. Denk an das „lauf“.

Jetzt hast du deinem Hund beigebracht, auf seinen Platz bzw. eine Decke zu gehen. Wenn du willst, dass er genau immer an eine bestimmte Stelle im Haus geht, solltest du jetzt die Decke zum Training immer dort hinlegen.

Du könntest aber auch trainieren, dass er immer auf DIESE DECKE geht – egal, wo sie liegt. Das ist für unterwegs ganz praktisch.

Schau dir das Training hier an. Es geht ganz schnell, wenn man es geschickt anstellt.

Jetzt musst du deinem Hund noch beibringen, dass er auf seinem Platz bleibt. Wie das funktioniert, erkläre ich dir jetzt.

Hund beibringen, auf dem Platz zu bleiben

Voraussetzung ist, dass dein Hund auf ein Signal deíner Wahl, z.B. „Decke“, auf seinen Platz oder seine Decke läuft und sich dort hinlegt.

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  1. Wenn dein Hund sicher auf die Decke läuft, zögerst du die Belohnung immer weiter heraus. Warte ZWEI SEKUNDEN, bevor er die Belohnung auf der Decke bekommt und du „lauf“ sagst. Wiederhole das, bis dein Hund keine Anstalten macht, aufzustehen. Steht er doch mal auf, schick ihn wieder auf die Decke – aber es gibt keine Belohnung. Steht er wieder auf, nimm die Decke weg und beende das Training für mindestens eine Minute.
  2. Erhöhe nun die Dauer im Durchschitt immer mehr. Also nicht 2, 3, 4, 5, 6, 7 – sondern 2, 2, 2, 3, 2, 3, 4, 3, 4, 4, 3, 5, 5, 4, 6, 5, 8, 4 – Pause. Dein erstes Ziel sollte sein, dass dein Hund 60 Sekunden liegen bleibt ohne aufzustehen und ohne in dieser Zeit belohnt zu werden.
  3. Dann kommt Action dazu. Du bewegst  dich, du klatscht in die Hände, du drehst dich im Kreis, du läufst um den Hund, du kullerst ein Leckerli, du quietscht mit einem Spieli, du lässt die Kinder vorbeirennen, usw.
    Sicher ist dir klar, dass du anfangs SOFORT belohnen muss, wenn eine Ablenkung kommt. Am besten, BEVOR dein Hund überhaupt drüber nachdenkt, aufzustehen. Erst nach und nach wird die Ablenkung immer schwieriger. Steht der Hund ohne dein „lauf“ auf, schick ihn wieder auf die Decke – es gibt KEINE BELOHNUNG. Steht er nochmal auf, ist die Decke und die Chance auf Belohnung weg. .
  4. Tja, und jetzt heißt es üben, üben, üben. Längere Zeit, mit mehr Ablenkung, du gehst außer Sichtweite, es kommt Besuch, …..

Hinweis: Wenn dein Hund andauernd aufsteht, bist du zu schnell zum nächsten Schritt gegangen. Wenn dein Training gut ist, macht dein Hund (fast) keinen Fehler.

Dauert das nicht sehr lange?

Das kommt hauptsächlich auf dein Timing an und wie oft du übst. Wenn du dir vornimmst, mal eine Woche konsequent zu üben, hast du schon fast gewonnen. Den ersten Teil trainiere ich oft in einer einzigen Trainingseinheit.

Schau dir das auf dem ungeschnittenen Video an. Meringa lernt diesen ersten Part in nicht mal 10 Minuten. Entschuldige die Qualität, aber das Video hatte ich eigentlich nur für mich selbst aufgenommen. 😉

Ein hungriger Hund, sein Frühstück oder Abendessen und dann kann es losgehen. 😉

Der zweite Teil dauert natürlich ein bisschen länger. Alleine schon, weil die Zeit ja immer länger wird, die dein Hund liegen bleibt. Aber du kannst ja dann auch sehr schnell anfangen, dich mit irgendetwas zu beschäftigen. Am Anfang hast du ein Auge auf den Hund, aber mit der Zeit kannst du immer mehr den Dingen nachgehen, die du erledigen möchtest.

Anwendung im Alltag

Wenn du z.B. am Anfang beim Bügeln übst, ist das einfacher als beim Putzen, weil du dabei relativ statisch an einer Stelle stehst. Du siehst schon, du kannst die Übung ziemlich schnell in deinen Alltag integrieren. Dann lernt dein Welpe auch von Anfang an, dass es keine Rolle spielt, was du machst, sondern er bis zu deinem „lauf“ liegen bleiben muss.

Und wenn er nach dem „lauf“ liegen bleibt, ist das auch okay. Denn er hat ja jetzt „frei“ und kann sich auch dafür entscheiden, auf seinem Platz zu bleiben.

Hier noch ein Video vom Training mit vielen Hunden, wo jeder auf seiner Decke wartet. Das ist natürlich schon eine große Ablenkung und wird zunächst in kleinsten Schritten geübt.

Claudia Hußmann

P.S.: Im Traumhund-Generator bekommst du noch detaillierte Anleitungen, Videos und Trainingspläne zum Download. Außerdem bekommst du meine persönliche eMail-Unterstützung und es gibt jede Woche ein LIVE-Webinar. Mehr Infos gibt es HIER.

28 Replies to “Hund beibringen auf seinem Platz zu bleiben”

  1. Pingback: Decke-Training | Rebecca Hundeschule Berlin: Ihre individuelle Hundetrainerin für Neukölln, Kreuzberg, Schöneberg, Treptow und ganz Berlin!

  2. Hey, wir haben mit unserem welpen ein schwerwiegendes Problem was wirklich an den Nerven zerrt. Wir haben einen 9wochen alten shiba inu seit 5tagen und soweit klappt alles eigentlich super, da wir uns auch viele Tipps von hier holen.
    Wir haben das jetzt in den ersten 3Nächten so gehandhabt das sie in ihrer stoffbox direkt neben unserem bett geschlafen hat und nun haben wir sie gegenüber das Bett auf die andere Seite gestellt da wir sie langsam daran gewöhnen wollen das wir die Nacht nicht unmittelbar bei ihr sind, da wir eigentlich geplant hatten sie in ein paar tagen in unserem 3.zimmer / Haushaltszimmer mit ihrer Box zutun. Wir möchten nämlich nicht in Zukunft das sie im Schlafzimmer schläft.
    So nun zum Problem, leider wird sie wenn es zum schlafen ins Schlafzimmer geht und sie in ihrem Körbchen liegen soll und in der Nacht unmittelbar nach dem man mit ihr draußen zum lösen war (nach dem sie sich schön bemerkbar gemacht hat) total aufgedreht und fängt mit spielen, wilden flitzen und rumkauen an. Tagsüber schläft sie noch relativ viel, nach dem wir unsere kleine gassi bzw Erkundungsrunde gemacht haben, nach dem fressen, spielen usw. Wie können wir das unterbinden oder kann es daran liegen das wir abend eventuell noch zu spät mit ihr spielen? Das geht definitiv so nicht weiter da es echt nervt und sie manchmal dann eine dreiviertel Stunde noch Terror macht. Auch wenn wir sie dann ins 3.zimmer tun wie.soll das funktionieren das sie dann auf ihrem Platz schläft und nicht nur zu uns läuft?? Um einen guten Rat wäre ich echt dankbar!
    LG Rebecca Koch

    • Hallo Rebecca!!!!
      Ich bin etwas entsetzt. Du hast ein BABY. Es ist 9 Wochen alt. Was erwartest du?
      Wenn man sich einen Welpen holt, sollte man sich darüber im Klaren sein, was da auf einen zukommt. Dazu gehören unter anderem auch schlaflose Nächte und einiges an Erziehungsarbeit.
      Überleg mal, wie lange du nachts wach geworden bist, gefüttert werden wolltest und in die Hose gemacht hast. Wenn der Welpe nachts durchschläft, kannst du darüber nachdenken, die Box woanders hinzustellen.
      Und zu dem Aufdrehen. Da kannst du durch Veränderung der Fütterungszeiten / Gassizeiten etwas dran ändern.
      Und wenn sie nach 10 Minuten nicht zur Ruhe kommt abends, geht es in die Box.
      Viel Erfolg
      Claudia

  3. Hallo Claudia,

    Deine Seite ist super! Wir haben seit einer Woche unsere kleine Cleo (knapp 10 Wochen alt) bei uns. Momentan übe ich das auf die Decke gehen mit ihr und hab dazu eine Frage: ich locke Cleo mit einem Leckerli auf die Decke, das frisst sie dann und legt sich im Anschluss (oder schon während des Fressens) ohne Aufforderung hin. Ich versuche sie immer wieder herunter zu locken, aber sie bleibt einfach liegen und schaut mich an. Manchmal schaffe ich ein, zwei Versuche wo sie wieder runter geht, aber spätestens beim dritten Mal liegt sie da und macht es sich gemütlich. Wie könnte ich sie besser motivieren? Lernt der Hund das Freizeichen nur wenn ich es sage während er z.b. die Decke verlässt? Oder soll ich trotzdem immer das Freizeichen sagen, auch wenn sie liegen bleibt?

    Danke für Deine Hilfe und viele Grüße! Katrin

  4. Hallo Claudia,

    wir haben vor ein paar Tagen eine 11 Wochen junge Hundedame als neues Familienmitglied begrüßen dürfen.

    Die Nächte laufen auch schon sehr gut, sie schläft meißt ab ca. 22 Uhr bis ca. 6 Uhr morgens durch. Zwemal wurde sie bisher wach, musste vor die Tür und hat dann auch weitergeschlafen. Nun haben wir folgende Herausforderung:

    Wir hatten eigentlich vor, dass sie nachts in ihrem Körbchen im Flur, vor dem Schlafzimmer schläft.

    Die erste Nacht hat sie auf Anziehsachen neben dem Bett geschlafen. Habe sie nach dem nächtlichen Pipi machen in ihr Körbchen neben dem bett gelegt und sie hat weitergeschlafen.

    Die zweite Nacht habe ich das Körbchen auf die andere Bettseite gestellt, näher zur Tür. Auch dort hat sie geschlafen, mal im Körbchen, mal davor.

    Die dritte Nacht habe ich das Körbchen direkt neben die Tür gestellt. Die ganze Nacht im Körbchen geschlafen.

    Nächste Nacht versuchte ich es mit dem Körbchen auf der anderen Seite der Tür, nämlich im Flur; dort, wo es auch stehen soll.
    Anfangs konnte ich sie auch dazu bewegen ins Körbchen zu gehen. Sie hat sich auch hineingelegt. Sobald ich jedoch ins Schlafzimmer gehe dauert es nicht lange und sie kommt hinterher und legt sich neben das Bett. Daraufhin habe ich das Körbchen wieder neben die Tür im Schlafzimmer gestellt und sie hat geschlafen.

    Ich habe es auch schon mit einem T-Shirt im Körbchen versucht. Hat leider auch nichts gebracht, außer dass sie etwas später neben das Bett kam.

    Machen wir etwas verkehrt, sind wir zu ungeduldig? Kannst Du uns Tipps geben, wie wir sie an die Schlafstelle im Flur gewöhnen können?

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven

  5. Hallo Claudia,

    super Arbeit die du leistest. Du glaubst gar nicht, wievielen du damit hilfst .

    Ich habe eine 12 Wochen alte Labrador Hündin, die gerade mal eine Woche hier ist. An sich klappt alles ganz gut. Dass sie sich ab und zu nochmal in der Wohnung löst, ist normal. Nur leider macht sie sich absolut nicht bemerkbar wenn sie muss :/. Manchmal löst sie sich sogar, wenn ich mich gerade anziehe damit wir nach draußen können und ich ihr bereits schon das Halsband angelegt habe.
    Hättest du vielleicht ein paar Tipps, wie ich merken kann wann sie raus muss? Im Schnitt gehe ich alle 1,5 – 2 std. mit ihr raus.

    Und was ich absolut nicht verstehe, sie löst sich in ihr Körbchen. Hunde machen sowas doch gewöhnlich nicht oder?

    Danke im Voraus!
    Liebe Grüße
    Noelle

    • Wenn der Welpe ins Körbchen macht, hat er das entweder beim Züchter gelernt oder er hat eine Blasenentzündung. Letzteres bitte beim Tierarzt abklären lassen. Wenn sie keine Blasenentzündung hat, würde ich mal den Untergrund verändern, also eine Decke aus einem anderen Stoff.

      Hier findest du alles über Stubenreinheit.

  6. Hallo Claudia ,
    ich habe ein echtes Problem mit meiner Labrador Hündin 🙁 Wenn wir spazieren sind, und ich sie von der Leine ab mache und sie andere Hunde sieht rennt sie sofort hin.Sie lässt sich nicht davon abhalten dazu kommt noch das sie jeden anspringt an dem wir vorbei laufen

  7. Hallo Claudia,
    wir haben seid ein paar Tagen ein 6 Monate alten Labrador, wir gehen regelmäßig mit ihm Gassi, versuchen es nicht länger als 30-40 min. Da wir in einer Fußgängerzone Wohnen mit Geschäften ist meist auch viel los. Da fühlt er sich sehr unsicher, will nicht raus gehen, und lässt sich von alles und jedem ablenken. Bleibt dann einfach auf der stelle stehen und ist den Menschen am hinterher gucken. Dadurch denken wir ist er sehr aufgeregt und selbst auf der Wiese die relativ ruhig gelegen ist, macht er kein Geschäft, und wenn eher ganz selten Pipi aber kein Großes Geschäft, das erledigt er dann meist wenn wir wieder nach Hause kommen und ihn kurz aus den Augen lassen. Wir schimpfen dann auch nicht sonder machen das Malheur einfach weg.
    Nachts ist er sauber, und wenn wir morgen zwischen 5 oder 6 Uhr Gassi gehen macht er auch relativ schnell Pipi, mehr aber auch nicht.
    Wie bekommen wir die Unsicherheit beim Gassi gehen aus ihm raus? damit er sein Geschäft draussen machen kann ohne Angst oder ähnliches zu haben?
    Grüße
    Vicky & Sven

  8. Hallo liebe claudia,
    vor genau einer woche kam in das Leben von mir und meinem Partner eine 6 monate alte Mischlingshündin (Tierasyl Malta, aaamalta). Sie ist soweit stubenrein, nur ab und zu kommt es mal vor ( bissher 2 mal ) , dass sie ausversehen etwas macht, da sie es vergisst. Dann reagieren wir aber so,wie man es soll.
    Sie weicht mir nicht von der Seite egal was ich tu.
    Meine Frage ist, wie ich es schaffe, dass sie im Wohnzimmer schläft. Alleine. Zur zeit liegt sie in ihrem Korb neben unserem Bett.. wir können uns kaum regen ohne dass sie gleich aufwacht und schaut was los ist.
    Gestern Abend haben wir versucht sie etwas weiter vom Bett schlafen zulassen. Haben ihr Körbchen ( was sie super angenommen hat und als ihr Bett bezeichnet ) etwas weiter weg geschoben. Das ging etwa 2 h gut.. mitten in der Nacht ist sie ins Bett gesprungen. Ich habe sie wieder zurück in ihr Bett gebracht und nach hin und her pinkelte sie in die Ecke obwohl wir kurz voher draussen waren. Ich sehe dass als Trotzreaktion. Wie soll cih weiter fortfahren?

    Liebe grüße
    Caro

  9. Hallo…
    Wir haben einen 13 Wochen alten Mix Hund…
    Unser Problem ist das er ständig in die Decke beißt und sie verrupft…
    Daher erst gar nicht die Moglichkeit haben das mit ihm zu üben..
    Bin am verzweifeln und über jeden Rat dankbar..

  10. Pingback: MLH Podcast -Epi 29 - Wieviel ist eigentlich zuviel für den Hund?

  11. Hallo,
    unser Schnauzerwelpe ist nun 18 Wochen alt hat schon sehr viel gelernt, geht zur Hundeschule etc. Er ist ein pfiffiges Kerlchen lernt oft sehr schnell, hat jedoch die Angewohnheit mich auf Schritt und Tritt zu verfolgen. Somit habe ich mit der Decke Übung begonnen.Doch bei der Übung bleibt er häufig sitzen statt sich zu legen. Ich habe schon unzählige male korrigiert dennoch kommt er nicht auf die Idee sich eigenständig auf die Decke zu legen. hast du noch einen Ratschlag für mich?

  12. Hallo Claudia,
    ich habe einen 17 Wochen alten Labrador. Ab wann kann ich die Decke liegen lassen, dass sie auch von alleine wenn sie möchte auf die Decke gehen kann? Soll ich sie dann auch belohnen, obwohl ich ihr kein Kommando dazu gegeben habe?

    • Nimm doch für das Training ein Extradecke, die kannst du immer wegnehmen. Kann ja eine ganz leichte sein.
      Du kannst sie auch belohnen, wenn sie so auf die Decke geht, aber dein Signal „Decke“ ist dann sinnlos

  13. Liebe Claudia,

    ich danke dir für diese tolle Website und die vielen Tipps, von denen ich mit vielen schon so einiges erreichen konnte bei meinem kleinen Racker. Eine Problematik ergibt sich jedoch momentan: Er ist ein echter Hibbelhund, ständig auf Achse und möchte man liebsten den ganzen Tag alles erkunden. Deshalb gewöhne ich ihn seit dem zweiten Tag, den er bei uns ist. Er hat ihn auch schnell angenommen, schläft nachts und des Öfteren tagsüber darin und wird nur dort gefüttert.
    Tagsüber gibt es aber das Problem, dass er nie selbst hineingehen würde, auch wenn den ganzen Tag die Tür offensteht. Lieber streunt er herum und schaut, was er in der Wohnung zerstören könnte. Wenn ich ihn aber hineinlege, damit er zur Ruhe kommt und die Tür schließe, schläft er sehr rasch darin ein. Sobald die Tür aber aufgeht, kommt er wieder raus. Muss ich ganz von vorne mit der Boxgewöhnung beginnen?

    Danke und liebe Grüße, Eva

  14. Hallo Claudia,

    ich habe eine 11 Monate alte Chihuahua Hündin, die seit dem 8. Monat bei mir lebt. Bis dahin hat sie sehr viel durchgemacht und ich bin schon die dritte Besitzerin.
    Da sie als sie zu mir kam, weder stubenrein noch ansatzweise erzogen war, wusste ich natürlich, dass ich viel Arbeit vor mir habe.
    Ich hatte gelesen, damit sie nachts zur Ruhe kommt und auch stubenrein wird, soll man den Hund in seine Schlafbox legen und die Türe schließen. Das habe ich auch so gemacht und das hat Prima funktioniert, anfangs neben meinem Bett und später im Wohnzimmer vor der Schlafzimmertüre.
    Für 2 Monate gar kein Problem. Seit einer Woche ist sie dadrin aber total unzufrieden, jault nur und gibt keine Ruhe und sobald ich sie rauslasse dreht sie völlig auf. Auch im Wohnzimmer frei laufen lassen und die Schlafzimmertüre schließen funktioniert gar nicht, da sie dann jault und an der Türe kratzt, egal wie sehr ich mich in Geduld übe.

    Was kann ich ändern bzw. was habe ich bisher falsch gemacht?
    Ich möchte nicht, dass sie nachts bei mir im Schlafzimmer schläft, sondern außerhalb des Schlafzimmers auf Ihrem Platz.

    Liebe Grüße
    Mel

  15. Guten Tag
    und erst mal DANKE für die vielen hilfreichen Tipps auf dieser Seite!

    Mit unserem 11 Wochen alten Australian Shepherd haben wir jetzt auch mal angefangen „Decke“ zu üben. Er macht echt super!
    Einziges Problem: Die Decke löst bei ihm irgendwie einen „Pinkel-Reiz“ aus.

    Wir haben das schon von Anfang an bemerkt, dass er am liebsten auf weiche Untergründe wie Teppiche, Matten, Decken usw. pinkelt und alles erst mal weggeräumt, sodass es (bis auf sein Körbchen und in der Box – wo er nicht drauf macht – ist ja sein Schlafplatz) nur harten Untergrund gibt.

    Ich würde ihn auch als einigermaßen stubenrein bezeichnen:
    Wenn er muss, setzt er sich vor die Terrassentür und winselt.

    Trotzdem würden wir ja gern weiterhin mit ihm „Decke“ üben, ohne dass er halt gleich drauf pinkelt. Er pinkelt übrigens auch dann, wenn er kurz vorher schon mal gemacht hat.
    Natürlich können wir die Decke durch was anders ersetzen, z.B. eine Plastikfolie oder ähnliches, aber das ist ja keine Dauerlösung, da wir irgendwann auch gern mal wieder unsere Teppiche in der Wohnung ausbreiten würden.

    Vielen Dank für einen hilfreichen Tipp und herzliche Grüße,
    Julia

    • Wenn der Welpe beim Züchter gelernt hat, dass das der Untergrund ist, macht er das so. Deshalb einfach mal in den nächsten Wochen durch etwas anderes ersetzen. Die gute Nachricht: Es wird besser. Wie du das mit der Stubenreinheit am besten machst erfährt du hier:

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