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Welpen alleine lassen

Darf man einen Welpen alleine lassen?

Viele Welpenbesitzer haben anfangs verständlicherweise große Bedenken ihren Welpen alleine zu lassen. Sie haben extra Urlaub genommen, damit ständig jemand da ist. Im Prinzip ist das auch ganz gut, aber irgendwann kommt die Stunde der Wahrheit und der Welpe – oder erwachsene Hund – muss doch alleine bleiben.

Wenn man das Alleinebleiben dann nicht geübt hat, kann es zu massiven Verlassensängsten kommen.

Verlassensängste

Die können sich ganz verschieden äußern. Es gibt Hunde, die bellen oder heulen, wenn ihr Besitzer weg ist. Das kann ziemlichen Ärger mit den Nachbarn geben.  🙄

Welpen allein lassen

Andere nagen alles an. Angefangen bei Schlappen über Teppiche oder Stuhlbeine bis hin zu Tapeten und ganzen Wänden oder Türen. Die Schäden können immens sein.

Wieder andere urinieren oder koten die ganze Wohnung voll, was auch nicht wirklich schön ist. Und manche kombinieren gar alles miteinander.  😯

Damit das nicht passiert, solltest du von Anfang üben, dass deine Welpe alleine bleibt.

Das Training

Es fängt ganz harmlos damit an, dass du – obwohl du jetzt einen Welpen hast – bestimmte Dinge nach wie vor alleine erledigen kannst. Dazu gehört zum Beispiel das Aufsuchen der Toilette, den Müll rausbringen, das Bier aus dem Keller holen, die Wäsche in die Waschmaschine tun, etc.

Du merkst schon, der Welpe muss jetzt noch nicht wirklich lange alleine bleiben, aber er muss dir auch nicht auf Schritt und Tritt folgen! 😉

Welpe allein lassenDas Kommen und Gehen ist völlig unspektakulär. Du gehst für ein paar Sekunden – notfalls machst du die Tür hinter dir zu – und schwupps bist du schon wieder da. Anfangs kann das eine Sekunde sein.

Sollte dein Welpe doch mal anfangen zu bellen oder zu heulen oder an der Tür zu kratzen, warte hinter der Tür, bis er eine Sekunde ruhig ist um Luft zu holen und zu horchen, ob du kommst. Genau in diesem Moment erscheinst du wieder.

Was lernt der Kleine? Genau! Wenn er still ist und nicht an der Tür kratzt, kommt sein Mensch zurück. Auch wenn er sich jetzt sehr freuen sollte, bleibst du einfach cool. Wiederhole diese Übung so oft wie nur möglich und zögere dein Zurückkommen immer weiter hinaus.

Irgendwann sollte dein Welpe auch cool bleiben, weil er weiß, dass du sowieso gleich wieder rein kommst. Dann kannst du nach und nach immer länger weg bleiben. Zunächst im Sekundentakt, später im Minutentakt.

Am besten übst du immer dann für längere Zeit, wenn dein Welpe sowieso müde ist und seine Ruhe haben möchte.

Alleine bleiben zur selben Zeit

Wenn du jetzt schon weißt, dass du nach deinem Urlaub immer von 8 Uhr bis 12 Uhr weg bist und dein Welpe in dieser Zeit alleine bleiben muss, beginne schon jetzt damit, diese Zeit zur Ruhezeit zu erklären.

In dieser Zeit passiert nichts. Übe in dieser Zeit nur solche Sachen wie „nicht Beachten“, „bleib auf deiner Decke“, „bleib in deiner Box“. Wenn du es schaffst, dass sich dein Welpen angewöhnt, diese Zeit zum Schlafen zu nutzen, hast du gute Chancen, dass er die Zeit dafür auch dann nutzt, wenn du wieder arbeiten musst.

Hunde sind Gewohnheitstiere! 😉

Was noch wichtig ist

Manche Hunde fühlen sich am wohlsten, wenn alles so ist wie immer und sie sich frei bewegen können. Sie machen dann auch nichts kaputt, obwohl sie überall hin können.

Andere fühlen sich sicherer, wenn sie weniger Platz haben und sich vielleicht sogar in ihre Hundebox zurückziehen können.

couchpotatoeEtwas zum Kauen hilft auch vielen Welpen, weil Kauen ungemein beruhigt. Achte darauf, dass es etwas ist, woran dein Hund sich nicht verschlucken und was nicht im Hals steckenbleiben kann. Ein gefüllter Kong ist bestens geeignet!  😆

Möglicherweise beruhigt es deinen Welpen auch, wenn das Radio oder der Fernseher läuft.

Du findest das allerdings nur durch Ausprobieren raus. Es kann eine gute Idee sein, den Welpen mit der Kamera aufzunehmen, damit man weiß, was er tut und wie er sich verhält, wenn er alleine bleiben muss.

Leider bekommt der Welpe mit, wenn du hinter der Tür stehst und es könnte sein, dass er sich dann anders verhält als wenn du tatsächlich weg bist.  😯

Und wenn es doch mal schief gegangen ist?

Eigentlich klappt es mit dem alleine lassen gut bei deinem Welpen, aber als du heute nach Hause gekommen bist, hörst du deinen Hund schon. Und dein Nachbar erzählt dir, dass dein Welpe die ganze Zeit gebellt und geheult hat.

FriedenWichtig! Es hilft jetzt überhaupt nicht, wenn du sauer bist und schimpfst. Dein Welpe tut das nicht, weil es ihm gut geht, sondern weil er sich alleine unwohl fühlt.

Überleg zunächst, was heute anders war!

  • Warst du vielleicht sehr viel länger weg als bisher?
  • Warst du vielleicht zu einer ganz anderen Uhrzeit weg als sonst?
  • Kann es sein, dass dein Welpe ein Geräusch gehört hat (und geweckt wurde oder sich erschreckt hat), was sonst nicht da ist, wie z.B. die Müllabfuhr?
  • Vielleicht hat jemand an der Haustür geklingelt?

Wenn tatsächlich alles so war wie immer, könnte es sein, dass es deinem Welpen vielleicht nicht so gut ging. Dann klappt es beim nächsten Mal bestimmt wieder.

Sollte der Welpe immer Theater machen, ist filmen wirklich die beste Möglichkeit um herauszufinden, was wann passiert.

Experimentiere mal damit, den Welpen in seiner Bewegungsfreiheit einzuschränken, also z.B. bleibt er in der Küche oder im Flur und alle anderen Türen sind zu.

Biete ihm verschiedene (ungefährliche!!!) Dinge zum Kauen und Abreagieren an.

Und wenn es gar nicht klappt, wende dich an eine kompetente Hundeschule.

Welche Erfahrungen habt ihr mit eurem Welpen gemacht? Bleibt er problemlos alleine? War das von Anfang an so? Was habt ihr getan, damit es klappt?

Ich freue mich auf eure Erfahrungsberichte.

Claudia Hußmann

P.S.: Im Traumhund-Generator lernst du eine geniale Möglichkeit kennen, wie du das Alleinbleiben mit einem Welpenauslauf trainierst.

Welpenerziehung kinderleicht

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Fragen zum Welpen und zur Welpenerziehung - 17. Oktober 2013

[…] Mehr zu diesem Thema findest du HIER. […]

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Angelia - 28. Oktober 2013

Hallo Claudia,

unsere Lotta, eine 15 Wo alte Labradorhündin, hat eigentlich einen 600 qm großen Garten und Spielzeug für draußen, aber sie will sich tagsüber lieber drinnen als draußen aufhalten. Nachts ist sie sowieso drinnen. Zurzeit sind mein Mann und ich zu Hause, aber im Januar werde zumindest ich wieder arbeiten gehen, ab März wohl auch mein Mann. Ich befürchte, dass ich bis dahin Lotta nicht an das Verbleiben im Garten, wo sie auch eine schöne Hundehütte hat, gewöhnen konnte. Wir möchten sie tagsüber draußen lassen, damit sie sich dort auch alleine lösen kann. Sie soll dort aber glücklich sein. Welchen Rat hätten Sie vielleicht?

Reply
    hundehussi - 28. Oktober 2013

    Hallo Angelia,

    ganz ehrlich, Hunde sind sozial lebende Tiere und ungerne alleine. Im Alter von 15 Wochen würde sie in einem Rudel nicht alleine draußen gelassen, da sie alleine keine Überlebenschance hätte.
    Natürlich können Hunde lernen, einige Stunden alleine zu bleiben. Sie sollten allerdings wie beschrieben mit kurzen Sequenzen anfangen und nach und nach die Zeit ausdehnen. Bis Januar haben Sie ja noch ein bißchen Zeit. Wenn der Welpe ein Junghund ist (ca. ab der 17. Woche) wird er automatisch etwas selbständiger und bleibt von alleine auch mal im Garten und erkundet die Welt.

    Aber wenn Sie jetzt den Welpen alleine im Garten lassen, erzeugen Sie höchstens Verlassensängste anstatt das Alleinebleiben zu trainieren. Deshalb jetzt erst mal das Alleinebleiben überhaupt trainieren und wenn das klappt, kann man es auch mal draußen üben. Natürlich kann man dann die Hütte attraktiver machen, indem es dort immer ein Stückchen Pansen oder das Futter oder ein Rinderohr, etc. gibt.

    Es wird aber immer so sein, dass ein Hund am liebsten bei seinen Menschen ist. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und hoffe für Ihre Hündin, dass sie nicht jeden Tag mehr als 5 Stunden alleine sein muss.

    Viele Grüße
    Claudia

    Reply
Renee - 12. Februar 2014

Huhu ich bin ganz zufällig auf die Seite gestoßen Ich habe einen 11 Wochen alten Jack Russel der so garnicht allein bleiben kann abends Schläfer in seinem Körbchen das ist schon mal gut und der hört auch auf. Ab ins Bett Wenn man dann aber auf Toilette geht oder in die Küche was trinken oder sei es nur ein Spielzeug für inhnholen hört man sofort das tippeln auf dem Boden ich sag dann immer wieder ab ins Bett damit der in dem Zimmer bleibt wo er hin soll aber das hält nur ca 2. sec und auch nur solange er mich sehen kann sobald ich wieder weg bin gehts los tippel tippel hinterher wenn ich dann die Tür zumachen jault er kratzt er sofort keine secunde nachdem die Tür zu gegamgen ist „;( ist es richtig ihn wieder auf seinen Platz zu schicken?oder ihn wieder ins Bett zu bringen? Er ist ja auch keine secunde ruhig wo man wieder reingehen könnte und ich hab Angst das er dann denkt klasse Mami kommt wieder wenn ich heule …… Hilfe 🙁

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    Claudia Hußmann - 13. Februar 2014

    Hallo Renee, wenn du jedes Mal zurückkommst, wenn er aufsteht und/oder jammert, hat er ja genau das erreicht, was er haben wollte. Selbst wenn er schon auf ab ins Bett hört, musst du noch trainieren, dass er dort länger bleibt. Das fängst du so an, dass du ihn belohnst, nur einen Schritt weg gehst und belohnst BEVOR er aufsteht. Nach und nach kannst du weiter weggehen und auch für länger. Aber das musst du schrittweise aufbauen. Und bringe ihm gleich ein Wort bei, das bedeutet, dass er jetzt wieder frei hat. Das kannst du auch bei anderen Übungen benutzen um zu sagen, dass die Übung zu Ende ist. Das kann „lauf“, „ende“, „los“, „fertig“ oder was immer dir gefällt sein.
    Ich würde aber anfangs noch nicht erwarten, dass er auf seinem Bett bleibt, wenn du den Raum verlässt. Aber dich verfolgen muss er nicht und ruhig sein kann er trotzdem. Das kannst du üben, indem du raus gehst und BEVOR er überhaupt nur Luft holen kann um zu jammern schon wieder da bist. Beachte ihn nicht. Laufe kurz hin und her, geh raus und komm rein. Nach und nach verschwindest du für mehrere Sekunden. Fängt der kleine an zu jammern, wartest du mit dem Reinkommen bis er ruhig ist. Er wird irgendwann ruhig sein und wenn es nur ist, um zu horchen, ob du wiederkommst. Ist er ruhig, kommst du wieder rein. Keine Begrüßung, keine Aufmerksamkeit. Es ist ja nichts passiert. Du warst nur kurz draußen.
    Viel Erfolg
    Claudia

    Reply
Lisa - 11. April 2014

Hallo Claudia,

erstmal möchte ich dir Feedback zu deine Seite geben, echt klasse. Hab mir schon einiges durch gelesen und finde die Tipps und Ideen super.
Aber jetzt zu meiner Frage bzw. Sorge. Wir haben seit knapp 2 Wochen einen 11 Wochen alte Labrador Welpen (Hündin). Mein anfreunden hatte jetzt die letzten zwei Wochen Urlaub und ich nächste Woche. Wir gehen beide nach Ostern wieder arbeiten, wobei mein Freund die kleine Luna noch ca. 3-4 Wochen mit ins Büro nimmt. Ich habe die Sorge das sie, wenn wir beide wieder arbeiten gegen, das sie nicht alleine bleiben kann da vielleicht die Zeit zu kurz ist um das zu „trainieren“. Wenn wir Sie jetzt schon ab und zu alleine lasse ( in ihrer Box), wenn wir uns beide morgens z. B. im Bad fertig machen jault sie immer ganz doll. Wir kommen zwar auch immer erst wieder rein wenn sie ruhig ist, aber beim nächsten mal jault sie trotzdem genauso… Kannst du uns noch Tipps dazu geben oder bin ich einfach zu ungeduldig (wobei die Zeit bis zum ersten mal alleine sein bald da ist…)?

Lg

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    Lisa - 11. April 2014

    Diese blöde Autokorrektur, es heißt Freund und nicht anfreunden 😀

    Reply
      Claudia Hußmann - 11. April 2014

      Das kenne ich 😉

      Reply
    Claudia Hußmann - 11. April 2014

    Hallo Lisa,
    vielen Dank. Freut mich, wenn die Tipps helfen.
    Also zum einen solltet ihr jetzt schon zu den Zeiten, wo ihr später weg seid, Ruhepausen einlegen, also Schlafzeiten daraus machen. Dann ist sie schon daran gewöhnt, in dieser Zeit zu schlafen.
    Mit dem Alleinebleiben üben habt ihr schon zwei Wochen verschenkt. Deshalb jetzt mal ernsthaft üben. Das heißt, rausgehen, reinkommen, nix weiter passiert. Tür geht zu und bevor sie überhaupt wuffen oder kratzen kann, bist du schon wieder da. Wenn eine Sekunde klappt, erhöhen auf zwei Sekunden, dann drei, dann fünf. Mach es unberechenbar. Mal bist du nach einer Sekunde da, mal nach 30, dann wieder nach 5.
    Es gibt keine Verabschiedung und keine Begrüßung. Man kann immer die gleiche Floskel sagen, ich sage z.B. immer „Bin gleich wieder da!“ Egal, ob ich den Müll rausbringe oder eine Woche auf Lehrgang fahre.
    Und wenn sie mal jammert – auch in der Box, warte mindestens, bis sie 10 Sekunden still ist. Wenn du dich auf die Box zubewegst und sie da drin rumzappelt und macht und tut, geh wieder weg. Ruhe ist das einzige, was dazu führt, dass sie da rauskommt.
    Wenn du dir den Hundebox-Spaß angeschaut hast, kannst du aber auch weiter üben, dass sie länger bei geöffneter Tür da drin bleibt, und so langsam das bleiben üben.
    Und mach auch mal die Box zu, wenn du dich im Zimmer bewegst und sie einfach mal Pause haben soll.

    Viel Erfolg
    Claudia

    Reply
      Lisa - 11. April 2014

      Super vielen Dank für deinen Tipp. Dann setzen wir das gleich mal um und ich bin zuversichtlich das wir das bzw Luna das gut hinbekommt. Sonst „lernt“ sie eigentlich ganz gut 🙂

      Reply
        Lisa - 11. April 2014

        Jetzt muss ich dich nochmal nach haken. Die Idee Ruhepausen einzuführen für die Zeit in der wir mal weg sind ist gut. Allerdings wäre das ja ja immer nach dem aufstehen wenn sie schon 6-8 Stunden geschlafen hat. Ich stelle es mir schwierig vor das sie dann weiterhin ruht bzw vielleicht auch schläft. Sie dreht morgens immer total auf. Bekommt ihr Futter und dann ist die „hellwach“…

        Reply
          Claudia Hußmann - 12. April 2014

          Hallo Lisa, nach dem Schlafen gibt es ja Action und wenn sie nach dem Füttern zu hellwach ist, dann gib ihr das Futter nicht aus dem Napf, sondern lass sie es suchen oder aus einem Futterball „herausarbeiten“. Das macht dann gleich wieder etwas mehr müde. Und wenn sie doch hochdreht, beendest du das nach 15 Minuten. Sie wird sich dran gewöhnen. Denn später seid ihr nicht da und da muss sie ruhen.
          Also ruhig mal zur Ruhe „zwingen“.
          Claudia

          Reply
          Lena - 21. Januar 2015

          Dasselbe habe ich mich auch gefragt. Wir haben seit knapp einer Woche eine kleine Cocker-Hündin und ich will sie daran gewöhnen, dass die Zeit von 8 bis 12 / 12:30 eine Ruhezeit ist – da sie aber in der Nacht schon relativ gut schläft, dreht sie danach natürlich komplett auf und ist exakt in dieser Zeitspanne super aktiv! Wenn ich sie zum ruhen „zwingen“ möchte (also auf den Arm nehmen oder ins Körbchen legen), jammert sie und wehrt sich und steht immer wieder auf. Gibt es weitere Tricks, wie man sie müde machen kann, außer ihr das Futter aus einem Kong zu geben?

          Reply
          Claudia Hußmann - 21. Januar 2015

          Hallo Lena,

          ich weiß zwar nicht, was gegen den gefüllten Kong spricht, aber es geht auch anders ganz einfach. Zehn bis fünfzehn Minuten ruhiges Training wie z.B. auf die Decke legen, Platz machen, etwas suchen und dein Hund ist so müde, dass er die nächsten Stunden schläft.

          Hier siehst du ein Morgentraining mit Cleo. Das ist leicht gekürzt und hat insgesamt ca. 10 Min. gedauert. Danach schläft mein Hund.

          LG Claudia

          Reply
Annika Albersmann - 13. Mai 2014

Hallo Claudia,

Schritt für Schritt habe ich meinem 10 Wochen alten Welpen beigebracht, dass ich mich im Haus frei bewegen kann und auch zum Füttern der Meerschweinchen, dass Haus verlassen kann. Als ich das erste Mal dann 20 Minuten weg war, hat er die ganze Zeit gejault. Ich hatte ihm eine Kälberblase hingelegt, die er aber völlig ignoriert hat. Er war in der Küche. Anschl. Ist er mir zu Hause auf Schritt und Tritt wieder hinter her. Also habe ich zu Hause wieder mich bewegt bis er mich in Ruhe gelassen hat. Heute hatte ich ihn dann Küche und Flur zur Verfügung gestellt und einen gefüllten Kong. Ich war 20 Minuten aus dem Haus und ca. 3/4 der Zeit hat er nichts gemacht, danach ging das Gewinsel wieder los. 🙁 wahrscheinlich war nichts mehr im Kong drin! (ich habe die Geräusche aufgenommen) jetzt rennt er mir wieder hinter her. Ich bin schier verzweifelt. Ich habe 3 Kinder und muss doch auch mal einkaufen. Bin ich zu flott voran gegangen? Im Auto bleibt er doch auch alleine! Oder muss ich es ausprobieren, ihn in die Box zu packen? Dort schläft er die ganze Nacht und ist auch im Auto drin. Die Züchter meinten, dass das nicht so toll ist, ihn dort reinzupacken, wenn man wegfährt, weil er dann eingesperrt ist. Ich bin ratlos.

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    Claudia Hußmann - 13. Mai 2014

    Hallo Annika,
    wahrscheinlich bist du tatsächlich zu schnell vorgegangen. Wenn du es im Haus geschafft hast, dann erhöhe die Zeiten, die du raus gehst, minutenweise. Am besten nicht mal kontinuierlich, sondern heute eine Minute, morgen zwei Minuten, am selben Tag noch zweimal zwei Minuten, dann mal vier Minuten, dann nur eine, dann 5 Minuten. usw. Im Schnitt wird es immer mehr.
    Und wenn du für eine Stunde einkaufen gehst, kannst du ihn ruhig in die Hundebox packen. Im Auto würde er ja auch in der Box warten, was bei warmem Wetter aber keine Option ist.
    Das wird schon, bleib einfach dran
    Claudia

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Haben Hunde ein schlechtes Gewissen? - Welpenerziehung - 14. August 2014

[…] jeden Fall sollte man von Anfang an das Alleinbleiben mit dem Welpen üben. Damit vermeidet man Stress und kann sehr gut solchen Zerstörungsattacken […]

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Silke Scherb - 29. August 2014

Hallo,
ich habe eine 18 Wochen junge Goldendoodle Hündin und gehe jeden morgen mit ihr um die selbe Zeit Gassi. Die Rituale sind immer die gleichen. Kind in den Kindergarten bringen mit dem Auto, Hund ist dabei, anschließend zum Feld fahren für hin und Rückweg ca. 30 Minuten Gassi. Mit verschiedenen Kommandos. Anschließend heim. Ich halte mich noch ein wenig im Haus auf, bis mein Hund einen Entspannungsplatz gefunden hat und dann verlasse ich das Haus für ca. 1 Std. Ich komme wieder sie ist ruhig, liegt da , sehe ich durch das Fenster. Wenn ich reinkomme werde ich angesprungen, wobei das schon weniger wird da ich ihr das abgewöhne. Meine Frage ist jetzt, ich muss in einer Woche für 4,5 Std. arbeiten gehen, wird sich ihr verhalten ändern das Langeweile aufkommt oder bleibt das dabei? Ich wollte es jetzt jeden Tag noch steigern, d.h. auch immer mal zu anderen Uhrzeiten, das habe ich vorher auch schon geübt und es ist ruhig. Unsere Nachbarn haben mich bis jetzt noch nicht Kontaktiert. Über einen Kniff/ Tip würde ich mich sehr freuen!

Reply
    Claudia Hußmann - 29. August 2014

    Hallo Silke, das kann ich dir nicht sagen. Eine Stunde und 4,5 Stunden sind ein gewaltiger Unterschied. Ich würde dringend jeden Tag die Zeit verlängern und zwar genau zu der Zeit, wo du später auch nicht da bist, damit sie sich das als Ruhezeit angewöhnt. Und darüber hinaus würde ich eine Hundebox oder einen Welpenauslauf benutzen, wenn ich kein hundesicheres Zimmer habe.
    Noch ein Tipp zum Anspringen. Wenn sie dich anspringt, geh kommentarlos wieder raus. Und beim Reinkommen kannst du einfach ein paar Leckerli auf die Erde werfen, das lenkt vom Hochspringen ab. Allerdings solltest du schneller sein als dein Hund – also BEVOR sie hochspringt.
    Viel Erfolg
    Claudia

    Reply
Maya - 1. Oktober 2014

Hallo,
Montag bekommen wir unsere kleine Bolonka (Yasha) 12 Wochen alt.
Statt 2 Wochen Urlaub bekomme ich wegen krankheit in der Firma nur 1 Woche Urlaub.
Ich bin dann aus dem Haus von 7:50 Uhr bis
Mo 11:30
Die 12
Mi 11:30
Do 13
Fr 12:30
Aus dem Haus und die kleine ist mit den beiden Kater alleine. Wann und wie gewöhne ich sie am besten dadran.
Das mit der Box finde ich gut, da wird sie auch Nachts drinn schlafen, das mit dem Raum abteilen und knabber kram finde ich auch alles gut. Was ist ihr Tipp für mich?
Danke im vorraus

Reply
    Claudia Hußmann - 2. Oktober 2014

    Hallo Maya, das ist nicht viel Zeit!
    Ich würde sie vom ersten Tag an an die Hundebox gewöhnen und bereits versuchen, sie zu diesen Uhrzeiten an Ruhepausen zu gewöhnen. Wäre es denn vielleicht möglich, sie in der Box mitzunehmen. Sie ist ja ein kleiner Hund und dann könntest du sie zwischendurch mal zum Pieseln rauslassen.

    Viel Erfolg
    Claudia

    Reply
      Nora Fiedler - 13. März 2018

      Liebe Claudia,
      Tolle Seite mit vielen hilfreichen Tipps!
      In zwei Wochen bekommen wir unseren kleinen Labrador Rüden und wir freuen uns schon tierisch 😉
      Allerdings wohnen wir im 4.OG und ich hab mich gefragt, wie wir ihn am besten stubenrein bekommen.
      Das Rausegehen aller 2h und nach Fressen/Spielen/Schlafen ist mir klar und auch das runterbringen sobald mir auffällt dass er pippi muss. Nur frage ich mich, wie wir es zB nachts machen sollen- ob wir es dann schaffen noch schnell wenn wir aufwachen mit ihm runter zu rennen oder ob wir für nachts und absolute Notfälle auch eine Hundetoilette antrainieren sollten. Was denkst du über diese Welpentoiletten und was hälst du für sinnvoll?
      Bin gespannt auf deinen Rat:-)
      Lg!

      Reply
        Claudia Hußmann - 16. März 2018

        Ich würde nachts schlafen. Und da könnt ihr ihn genauso runter tragen wie tagsüber, falls er doch mal wach werden sollte. 🙂

        Reply
Lisa - 17. Dezember 2014

Hallo Claudia,

unsere kleine Hundedame soll lernen alleine zu bleiben. Sie ist jetzt 11 Wochen alt.
Wir haben ganz langsam angefangen und waren dann bei 45 min. Dann fing sie an zu bellen. Davor bellte sie immer 1-2 mal und blieb dann ruhig. Mittlerweile bellt sie schon wenn ihr Pansen leer ist konstant durch, also nach 10 min konstantes Bellen.
Wir haben dann wieder von null angefangen. Manchmal kam kein Ton, manchmal aber auch wieder konstantes Bellen. Jetzt sind wir bei 30 min und sie bellt sobald ihr Pansen leer ist durch. Den Kong rührt sie nicht an. Kaputt macht sie auch nichts.
Was sollte ich am besten jetzt tun?

Reply
    Claudia Hußmann - 18. Dezember 2014

    Wow, sie ist 11 Wochen alt und ihr habt schon zweimal LANGSAM das Alleinbleiben geübt????? Wie habt ihr das geschafft? Wie lange ist sie schon bei euch? Welche Rasse ist es? Wo ist sie beim alleinbleiben? Bleibt sie liegen, wenn ihr da seid und euch bewegt?
    LANGSAM heißt im Minutentakt. Und dabei braucht es auch keinen Pansen. Und es fängt an, indem ihr euch im Haus bewegt.
    Woher wisst ihr so genau, wann sie was macht? Steht ihr an der Tür? Habt ihr die Kamera laufen?

    Claudia

    Reply
      Jessica - 16. Dezember 2016

      Hallo Claudia,
      deine Seite ist toll, ich hole mir viele Anregungen und versuche diese auf den Charakter unseres Welpen und unsere Persönlichkeiten abzustimmen, um hoffentlich einen ausgeglichenen und glücklichen Hund zu haben. Er ist jetzt 12 Wochen alt und wir haben ihn seit knapp 2 Wochen.
      Da das Alleinsein in ein paar Wochen nötig ist, haben wir unseren Zwerg von Anfang an darauf trainiert wie du es beschrieben hast. Erst Sekunden, viel Rein und Raus, Wiederkommen in Ruhemomenten, keine großen Zeremonien etc. Ich war erstaunt, wie schnell er begriff, dass ich wiederkomme und so ließ das Gejanker recht schnell nach. Welpenauslauf toleriert er überhaupt nicht, dann jault er, wir haben den unteren Wohnbereich, in dem er sich bewegen darf, nun abgesperrt. Die Zeit von 8-12 ist zur Ruhezeit erklärt, wir stehen allerdings mit ihm um 5 auf, Frühstück, Spielen und Lernen, Auslauf, Kuscheln, also volle Aufmerksamkeit. Dann kehrt Ruhe ein, ich beachte ihn nicht weiter, er geht in seine Box und wenn er runtergekommen und entspannt ist, verabschiede ich mich kurz und knapp. Heute war ich eine Stunde einkaufen (Kamera verriet mir, dass er in der Box schlief), ich kam ruhig rein, er schaute auf, kuschelte sich dann wieder ein. Also bin ich wieder nach oben. Kein Gezeter, ruhiger Hund. Die Zeit habe ich gesteigert auf 2 Stunden, wenn ich dann komme, ist er immer noch ruhig und ich bringe ihn raus und er macht sein Geschäft. Meine Frage: sollte ich die Zeit immer noch langsam steigern oder ihn länger liegen lassen? Er ist ja erst 12 Wochen. Er scheint sich so nicht zu melden… Nachmittags ist natürlich mehr Action bei uns, da wird die Zeit intensiv genutzt und er ist dann auch wieder verspielt und neugierig.
      Also weiter kleinschrittig oder die gewünschten 4 Stunden einfach riskieren?
      Lieben Gruß,
      Jessica

      Reply
        Claudia Hußmann - 28. Dezember 2016

        Ich würde in 15 – 30 Minuten Schritten weiter machen. Und nicht immer länger, sondern ganz unregelmässig.

        Reply
Tippi - 15. Januar 2015

Moin Moin.

Nach dem wir im Ende November unseren fast 15 Jahren alten Flat Hein haben einschläfern lassen müssen, ist am 21. Dezember unser neuer Mitbewohner Paul, ebenfalls ein Flat zu uns geholt.

Wir haben es interessanterweise (ohne bisherige Kenntnis dieser Seite) genauso gemacht:
Im Urlaub den Hund daran gewöhnen. Z. B. beim Duschen, Bügeln, etc. den Hund in einem anderen Raum lassen. Die Intervalle haben wir verlängert, indem wir z. B. zum Einkaufen gefahren sind. Heute bleibt er 3-4 Stunden problemlos allein. Das auch nur gelegentlich. Vorher und nachher gibt es natürlich ausgedehnte, welpengerechte Spaziergänge.

Wir lassen Paul auf dem Flur im Erdgeschoss. Er hat dort einen Wassernapf, einen Schlafplatz mit Blick über den Flur bis nach draußen in den Garten. Ein zusätzlicher Schlafplatz ist in einer Nische, ca. 1.5-2 qm groß. Beide Plätze haben gepolsterte Decken (hatten die Wölfe ja bestimmt früher auch 🙂 ), zusätzlich ist die Tür der Gästetoilette noch auf. Auch dahin kann er sich zurückziehen.

Im Nebenraum läuft der Ton des Fernsehers. Bestenfalls einen Nachrichtenkanal wählen, der die meiste Zeit Gespräche und nicht plötzlich Hundefilme mit Gebell oder Musik mit hohen Tönen zeigt.

Das ganze Szenario überwache ich mit einer Kamera, die mir das Livebild auf den Firmen-PC, mein Smartphone und Tablet überträgt. Mit anderen Worten: Paul steht unter Dauerbewachung und im Notfall rufe ich die Nachbarn an, die einen Schlüssel haben und ein Problem lösen könnten.

Die Dauerbeobachtung zeigt, dass er bei Verlassen zwar schaut, aber lieber seinen Knochen zu Ende bearbeitet. Anschließend geht er zur Haustür und schläft dort ziemlich schnell ein. Im Verlaufe unserer Abwesenheit spielt und schläft er, als wären wir anwesend.

Mit unserem Hein haben wir es ebenfalls so gemacht. Nur mit der Kamera und dem Smartphone ging es damals noch nicht so. Dafür hatten wir allerdings – wie heute – liebe Nachbarn, die ebenfalls einen Blick auf ihn werfen.

In diesem Sinne: Ich freue mich auf weitere, spannende Beiträge auf Ihrer wirklich interessanten Seite.

Vielen Dank dafür.

Reply
Malin - 16. Januar 2015

Hallo zusammen,

meine Hündin wird am Wochenende 15 Wochen alt und ich taste mich beim Alleinelassen langsam voran. Hatten die meisten hier gegebenen Tipps befolgt. In der Wohnung immer wieder Türen auf und zu, alleine ins Bad etc. und dann die Haustür auf und zu und dann kurz ganz raus…. bin jetzt bei 2-3 Mal am Tag bei 5-10 min. Das klappt ganz gut. Meist liegt sie dann noch in ihrem Körbchen oder hat sich woanders hingelegt. Ich gehe meist erst wenn sie sich abgelegt hat. Manchmal steht sie jedoch auch hinter der Tür und wartet. Gejault hat sie bisher noch nie. Ist das mit dem hinter der Tür warten schon ein Signal einen Schritt zurückzugehen und die Zeit wieder zu verkürzen?
Sollte ich noch mehr Übungseinheiten am Tag einlegen oder reichen 3 Mal am Tag? Und soll man auch üben wenn sie aktiv ist? Vielen Dank vorab! Herzliche Grüße!

Reply
    Claudia Hußmann - 19. Januar 2015

    Hallo Malin,

    also ich war nach einer Woche bei 2 – 3 Stunden. Meine Cleo ist jetzt 16 Wochen alt und bleibt problemlos 4 Stunden alleine. Allerdings gehe ich auf Nummer sicher. Sie befindet sich im Welpenauslauf, den sie sehr liebt. Ich finde, dass du zu langsam voran gehst und ich frage mich, woher du so genau weißt, was dein Hund macht. Wenn du weg bist, kannst du das doch nicht wissen. Oder hast du eine Kamera aufgestellt?
    Wenn du hinter der Tür stehst, bist du nicht weg.

    Was heißt, soll man auch üben, wenn sie aktiv ist? Ich gehe immer rein und raus und mache dies und jenes, hole Holz rein, bring den Müll raus, geh aufs Clo, etc. Das mache ich einfach. Und lasse mich dabei nicht verfolgen. Meine Cleo kann aber auch ganz entspannt liegen bleiben oder sich mit irgendwas beschäftigen, wenn ich das mache.

    Geh die Sache etwas lockerer und entspannter an. Ich denke, du machst zu sehr etwas Besonderes daraus.

    Viel Erfolg
    Claudia

    Reply
Nerlinger - 2. Februar 2015

Hallo
Wir haben einen 12 Wochen alten mini Aussie vor 4 Wochen bekommen. Von Anfang an haben wir mit ihm das alleine bleiben geübt erst nur kurz und jetzt klappt es schon ungefähr eine Drei viertel Stunde. Das Problem ist, dass er nur alleine bleiben will wenn er frei in der Küche laufen kann. Wir möchten aber, dass er in der Zeit wo wir weg sind in der Hundebox ist, damit er nichts kaputt macht und nicht in die Wohnung macht. Diese kennt er auch schon gut und schläft nachts darin. Wenn wir im Raum sind bleibt er auch ruhig darin. Aber sobald man länger als eine Minute aus dem Raum geht und die Tür von der Box ist geschlossen ist, fängt er an zu bellen. Ich muss in einer Woche wiede arbeiten und dann muss der Kleine mindestens eine Stunde alleine sein bis meine Eltern ihn abholen. Soll er dann einfach so in der Küche laufen? Oder wie kann man ihm in einer Woche beibringen, dass er alleine in seiner Box ist ohne durchgehend zu bellen.

Reply
    Claudia Hußmann - 2. Februar 2015

    Hallo,

    das geht ganz schnell, indem man sich einfach bewegt und dabei eben auch mal kurz aus dem Raum raus, aber schon wieder drin ist, bevor der Hund überhaupt „piep“ macht. Das wird sekundenweise ausgedehnt und nach dem 20. Mal rausgehen und sofort wieder reinkommen – OHNE den Hund zu beachten – wird das Rausgehen langweilig.
    Schaut euch doch mal die Hundebox-Spiele an.

    Viel Erfolg
    Claudia

    Reply
Nerlinger - 2. Februar 2015

Hallo
Danke für die schnelle Antwort 🙂
Ich habe noch eine Frage zur Box. Also er geht schon immer sofort darein und setzt sich brav hin sobald ich mich mit einem Leckerli vor die Box stelle. Dann schließe ich die Tür, sage warte und gehe kurz aus dem Raum. Wenn er dann ruhig war komme ich wieder. Soll ich ihn dann belohnen, dass er ruhig war oder trotzdem nur Tür auf und nicht beachten? Und wenn ich ihn dann raus lasse, soll ich die Übung dann nochmal wiederholen? Meistens hat er dann keine Lust mehr und geht weg..
Danke im Vorraus für die Antwort.

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jasmin - 17. Februar 2015

Hallo .. ich finde deine Tips echt klasse und habe auch alles so gemacht 🙂 .. meiner ist nun 15 Wochen und ich übe fleißig eigentlich so oft wie möglich.. 🙂 eigentlich hat mit mein Welpe ganz von selbst gezeigt wann ich die zeit steigere.. anfangs schlief er an meinem Bett .. seit ein paar Wochen merke ich das immer wenn ich abends Zähne putze .. das er sich von selbst im Wohnzimmer ablegt .. erst immer 1-2 Stunden und es wird immer mal länger .. irgendwann in der Nacht geht er dann auf sein Platz neben dem Bett 🙂 tagsüber hat er das schon von Anfang an sehr gut gemacht .. 🙂 übe das allein sein überall. . Im Auto .. ganz allein und auch mit meinen anderen beiden .. oder mit Einen der beiden .. dazu nutze ich dann einfach mal die Zeit und nehme einen der anderen beiden ( abwechselnd ) ne halbe Stunde mit und gönne ihn ein bisschen zeit mit mir allein .. klappt echt super .. auch alle drei zusammen klappt gut 🙂 allerdings trau ich mich noch nicht viel mehr als 30 min .. meine frage nun ist es oki ? Kenne einige wo der Welpe 5 Stunden in Welpen Auslauf allein bleibt .. das setzt mich etwas unter Druck.. :/ allerdings Sperre ich meine auch nicht ein .. und dachte mir lieber ne halbe Stunde sehr positiv beenden als zu viel? Sehe ich das richtig? Ganz liebe grüße

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    Claudia Hußmann - 18. Februar 2015

    Hallo Jasmin,

    wenn du die Zeit hast, es so langsam aufzubauen, spricht nichts dagegen. Allerdings kann es immer noch passieren, dass dein Hund irgendwann anfängt, etwas kaputt zu machen, wenn er freien Zugang zu allen Dingen hat. Gerade im Zahnwechsel passiert das ganz häufig.

    Meine Cleo ist jetzt 20 Wochen und bleibt problemlos mehrere Stunden im Welpenauslauf alleine. Sie schläft dann und alles ist gut.

    Claudia

    Reply
jasmin - 24. Februar 2015

Hallo ich nochmal.. findest du einen Welpenauslauf besser .. ich hab ja noch zwei andere Hunde und befürchte das er dann gerade jammert ? Er ist momentan voll im Zahn Wechsel .. sehr viel am kauen .. am Kong .. und besonders am hirschgeweih … da bin ich mit dem allein lassen sehr vorsichtig 😀 .. ich hoffe das zahnen geht schnell vorbei :-D.. allerdings übe ich trotzdem brav weiter .. immer mal 15-20 min .. wenn er müde ist .. und gekaut hat .. lass auch immer ein bisschen was liegen .. einmal wollte er an meine Möbel kauen.. hab ihn erwischt .. und ein strenges Aus!! Reichte hat sich erschrocken .. und macht einen großen Bogen um die ecke 😀 nachts schläft er auch noch von allein in Küche und Wohnzimmer und auch wenn ich Schlüssel .. Jacke usw nehme interessiert es ihn nicht .. denke das ist schon ganz gut.. 🙂

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    Claudia Hußmann - 26. Februar 2015

    Ich habe fünf Hunde. Trotzdem ist Cleo auch mal alleine in ihrem Welpenauslauf. Bei den anderen 4 weiß ich, dass sie nichts anstellen. 😉
    Sie legt sich dann hin und schläft.

    LG Claudia

    Reply
Yvonne - 2. März 2015

Hallo Claudia,
Danke schön mal für die guten Tips!
Ich hätte auch eine Frage bezüglich des Alleinelassens eines Welpen:
Mein Sohn (11) und ich hätten sehr gerne einen Hund und überlegen uns in den Sommerferien einen anzuschaffen, da wir dann ca 5 Wochen Zeit hätten ihn einzugewöhnen, danach müsste er ca 10 bis 15 Tage im Monat für ca 3 bis 4 Stunden alleine bleiben ,da ich arbeite und mein Sohn in der Schule ist. Ich habe mich auch schon um einen Hundesitter gekümmert der zwischen 10 und 12 Uhr für eine Stunde bei ihm wäre zum gassigehen, beschäftigen…. Zwischen 14 und 15 Uhr sind wir dann wieder zu Hause und würden natürlich mit Ihm spielen ,üben zur Hundeschule gehen ….
Wäre dies bei langsamem gewöhnen Ansicht alleinesein und natürlich auch an den Hundesitter möglich? Oder wäre der Kleine damit überfordert?
Vielen Dank im Vorraus für die Antwort!
Viele Grüße
Yvonne

Reply
    Claudia Hußmann - 3. März 2015

    Hallo Yvonne,

    wenn ihr vom ersten Tag an das Alleinebleiben übt, ist es kein Problem. Meine kleine Cleo ist mit 12 Wochen völlig problemlos 4 Stunden alleine geblieben und hat einfach in ihrem Welpenauslauf geschlafen. So konnte ich beruhigt arbeiten und sie konnte nix kaputtmachen und hatte ihre Ruhe.

    Wenn du schon weißt, dass du immer um die gleiche Uhrzeit weg bist, würde ich zu der Zeit von vornherein eine Ruhezeit einrichten. Dann gewöhnt der Welpe sich gleich an, z.B. von 8 – 12 Uhr zu schlafen.

    LG Claudia

    Reply
      Yvonne - 3. März 2015

      Hallo Claudia,
      Vielen Dank für deine Antwort, ich glaube ich habe mich missverständlich ausgedrückt, denn es wären praktisch 2x
      3 -4 Stunden . Also genau von 7 bis so gegen 10 oder 11 der Hundesitter da wäre und dann nochmal von 12 bis spätestens 15 Uhr und wie gesagt auch nicht Täglich sondern maximal 15 Tage im Monat. Was meinst du?
      Wäre es trotzdem möglich?
      Vielen Dank und viele Grüße
      Yvonne

      Reply
        Claudia Hußmann - 7. März 2015

        Wenn dazwischen jemand eine stunde da ist und sich mit dem Hund beschäftigt, ist das ok. 🙂

        Reply
          Yvonne - 7. März 2015

          Danke Claudia!
          Dann steht jetzt wohl der weiteren Planung für den „Familienzuwachs“ nichts mehr im Weg

          Reply
Yvonne - 6. März 2015

Hallo Claudia,
Vielen Dank für deine Antwort, ich glaube ich habe mich missverständlich ausgedrückt, denn es wären praktisch 2x
3 -4 Stunden . Also genau von 7 bis so gegen 10 oder 11 der Hundesitter da wäre und dann nochmal von 12 bis spätestens 15 Uhr und wie gesagt auch nicht Täglich sondern maximal 15 Tage im Monat. Was meinst du?
Wäre es trotzdem möglich?
Vielen Dank und viele Grüße
Yvonne

Reply
Sandra - 24. März 2015

Hallo,
mein Jack Russell ist 24 Wochen alt und bleibt auf Teufel komm raus nicht alleine 🙁
Also ich kann in andere Räume gehen und sagen : WARTE! Und er wartet brav vor der Tür, aber wehe ich mache die Haustür von außen zu… er fängt sofort an zu bellen! Egal was ich ihm hinlege : Kong, Kauknochen, usw… alles bleibt unberührt bis ich wieder zurück bin.Auf Rat eines Huntetrainers habe ich mir eine Box angeschafft und das Körbchen erst mal verbannt, aber er nimmt die Box nicht wirklich an 🙁
Kann ich das Box Training mit ihm machen auch wenn sie als Körbchenersatz gilt??? Ich hoffe das wir das bald in den Griff bekommen, denn ab November muß ich wieder arbeiten und da kann er nicht die ganze Zeit Bellen, denn dann fliegen wir aus der Wohnng 🙁
Freue mich über zahlreiche Tipps!!!
Er ist ein aufgeweckter Bursche… kann schon viele Tricks und lernt sehr schnell… warum blos nicht das alleine bleiben 🙁 ?
Lg
Sandra

Reply
    Claudia Hußmann - 26. März 2015

    Das mit der Hundebox ist doch eine prima Idee. Trainiere sie vernünftig und dein Hund wird sie lieben.

    Wie du das trainieren kannst, findest du HIER und HIER.

    Viel Erfolg
    Claudia

    Reply
Luco - 24. März 2015

Hallo 🙂 unser kleiner ist nun fünf Monate, erstens wüsste ich gerne wie lange er Gassi gehen darf, er ist ein robuster Mischling aus Spanien. Ist eine Stunde (45-60min)am tag zu viel plus zwei mal 15 Minuten (morgens und abends zum pipi machen)? Einmal die Woche gehen wir mit vielen anderen Hunden 1,5h. Jeden Sonntag, aber das ist dann via auf pipi machen für den Tag alles. Treppen tragen können wir ihn leider nicht mehr…

Zweite Frage zum alleine sein : er kennt es im kennel (wenn er in der Wohnung ist und uns gehen sieht ist das Theater groß, darum im kennel) doch alle 10 min etwa schimpft er extrem laut.. Ist das nur immer wieder um zu testen ob einer kommt? (holen ihn nie raus wenn er jammert) bis zu 1,5h macht er gut mit auch mit immer wieder schimpfen. Wenn es länger ist, grundsätzlich nur mit Theater. Gibt’s irgendwas was wir anders machen können? Wir geben ihm mal ein Schweine Ohr mit rein oder eine Stange… Interesse ist daran aber eher nicht vorhanden im kennel.

Ich hoffe ich habe nicht zu durcheinander geschrieben, vom Handy nicht so leicht 🙂 danke im voraus

Reply
    Claudia Hußmann - 26. März 2015

    schau dir doch mal das Boxentraining und die Hundebox-spiele an.

    Zur Länge vom Gassigehen findest du HIER etwas.

    Und kontrolliertes Treppensteigen hat noch keinem Hund geschadet.

    Viel Erfolg
    Claudia

    Reply
sharon - 7. April 2015

Guten tag, wir haben uns vor 2 1/2 wochen einen wolfspitz Welpen geholt da war sie 8 Wochen und wird kommendes Wochenende 11 Wochen alt.da mein mann und ich berufstätig sind muss der hund längere zeit allein sein.die letzte zeit war sie nicht alleine da haben wir es immer gut einrichten können das sie nie mehr als 30 minuten alleine ist .wir haben sie überall mit hin genommen und auch mal 1 std alleine gelassen. ich wat von 7 bid 10.45 aus dem hause ubd die Nachbarn sagten mir sie hat gefiept.wir haben sie in einer großen transportbox wenn wir außer Haus gehen und zur Nacht neben dem bett.wir haben sie einmal alleine gelassen und haben das aufgenommen, kein fiepen aber heute war es dann soweit. was kann man tun. auch wenn ich den Raum verlasse und sie überall hinterher kommen könnte fiept sie laut. was tub?

Reply
    Claudia Hußmann - 17. April 2015

    Üben wie beschrieben. Und langsam steigern.

    Reply
    hannibunny - 8. Mai 2015

    Guten Morgen;)Claudia,
    lese mir großem Interesse deine Tipps und habe jetzt auch eine Frage.
    Wir bekommen in drei Wochen einen 9 Wochen alten Zweithund.
    Zeitgleich mit dem Einzug werde ich für zwei Wochen meinen Urlaub antreten und gleich mit dem Stubenrein-Training anfangen sowie das Alleinebleiben üben.
    Ich arbeite Vormittags v.8-12:30 Uhr an 3-4 Tagen in der Woche.
    Unser Ersthund schläft in der Zeit meiner/unserer Abwesenheit in seinem Körbchen.
    Kannst du mir einige Tipps geben wie ich es handhaben kann?
    Ist es wirklich so,dass sich der Welpe an den Großen orientiert?
    Was hältst du von Welpen-WC bei Abwesenheit?
    Freue mich auf Antwort.
    lg hanne

    Reply
      Claudia Hußmann - 11. Mai 2015

      Hallo Hanne,

      am besten gewöhnst du ihn schon von Anfang an an die Arbeitszeiten. D.h. in der Zeit ist nichts los. Anfangs kann es sein, dass er da zwischendurch nochmal wach wird und muss. Dann geh kurz raus an die „Geschäftsstelle“ und dann geht es gleich wieder rein ohne große Aktion. Er wird sich schnell an die Zeiten gewöhnen und sie – wie der Große auch – zu seinen Ruhezeiten machen. Da er dann schläft, brauchst du eigentlich kein Welpen-WC. Wichtiger finde ich eine Hundebox, wo man den Zwerg zur Not auch mal zu seinem Glück – der Ruhe – „zwingen“ kann.

      Alles zur Hundebox findest du HIER und HIER.

      Viel Spaß mit dem Nachwuchs
      Claudia

      Reply
Susann - 22. April 2015

Liebe Claudia,
wir (mein Mann, unser Sohn (10 Jahre) und ich) haben seit Ostern eine kleine Labrador-Dame. Sie ist 12 Wochen alt. Seit dieser Woche gehen mein Mann und ich wieder arbeiten. Unser Sohn ist in der Schule. Der Tagesablauf sieht wie folgt aus:
4:00 Uhr – kurzes Gassi mit meinem Mann
4:30 Uhr – mein Mann verlässt das Haus
bis 6:30 Uhr – schlafen
6:30 Uhr – Gassi mit mir
6:45 Uhr – unser Sohn und ich frühstücken
anschließend bekommt unsere Hündin das Futter (wegen Rangordnung bekommt der Hund nach uns)
7:00 Uhr bis 7:20 nochmals Gassi/im Garten spielen
7:30 Uhr – unser Sohn und ich verlassen das Haus
11:45 Uhr – ich komme nach Hause – kurz Gassi, spielen, schmusen
12:10 Uhr – ich esse
danach bekommt der Hund
anschließend wieder Gassi+spielen
12:40 Uhr – ich verlasse das Haus
15:00 Uhr – mein Mann und unser Sohn kommen nach Hause.
Dann ist sie im Garten, wird von meinem Mann „bespaßt“ und schläft am späteren Nachmittag 1-2 Stunden.
18:00 Uhr – wir essen
18:30 Uhr – sie frisst
19:00 Uhr – wir fahren meist auf irgendeine Wiese (nicht in der Nähe unseres Hauses). Dort kann sie rennen, toben – ohne Leine. Wir üben hier „als Rudel“ die Bindung. Wechseln öfters die Richtung etc. – sie schaut dann und folgt uns dann wieder. Soweit alles gut.
20:00 Uhr – sie schläft
22:15 Uhr – nochmals kurz Gassi
22:30 Uhr – Nachtruhe in der Box

Unser Hund ist also von 7:30 Uhr bis 11:45 Uhr und von 12:40 Uhr bis 15:00 Uhr alleine.

Das Alleinsein haben wir vom ersten Tag an trainiert und sukzessive gesteigert. Meine Schwiegereltern wohnen mit im Haus und „hören“ alles. Aber bellen und jaulen tut unsere Hündin nicht oder nur ganz selten. Sie hält sich in der Diele auf, wo ihre Hundebox ist (die sie zum Schlafen nutzt) und wo auch ihr Futter steht. Da sie beim Alleinsein-Training unser Dielenmöbel angeknabbert hat, haben wir einen Welpenauslauf für sie gebaut, der in der Diele steht (Platz: ca. 7 qm). Spielzeug hat sie zur Verfügung.

Nun unser Problem: Sobald die Hündin aus ihrem Auslauf heraus ist (z. B. wenn ich mittags heimkomme), freut sie sich natürlich sehr, aber nach einer kurzen Schmusezeit fängt sie an, mich zu beißen. Entweder in de Hände oder wenn ich laufe, dann auch in die Füße bzw. Unterschenkel. Ignorieren, wegdrehen – hilft nicht. Die Hundetrainerin in der Welpenspielstunde hat uns den Tipp gegeben, auch mal ihr die Schnauze zuzuhalten, wenn sie beißen möchte. Auch ohne Erfolg.
Was machen wir falsch?
Unser Sohn hat jetzt schon Angst, dass er von ihr gebissen werden könnte …

Reply
    Claudia Hußmann - 25. April 2015

    Als allererstes würde ich mir mal eine GUTE Hundeschule suchen, die nicht mehr den Wissensstand von vor 50 Jahren haben. Dann kriegst du weder diese merkwürdigen Rangordnungstipps noch solche gewalttätigen Tipps. Lies mal das HIER.

    Und zum Thema Beißen empfehle ich dir mal konsequent die Tipps HIER und in meinem kostenlosen Ratgeber zu befolgen. Dann wird das auch schnell besser.

    Viel Erfolg
    Claudia

    Reply
Antje - 30. Mai 2015

Ich hoffe Sie haben einen Rat für mich. Wir haben seit 1.5 Wochen einen kleinen Cavslier King Charles Spaniel habe das allein sein geübt in kleinen Schritten. Nun muss ich ab Montag wieder arbeiten, weil es leider nur eine Woche Urlaub gab, also muss er von 8 – 14uhr allein sein. An drei Tagen in der Woche konnte ich jemand finden der ihn in der Mittagszeit mal rausbringt. Wie kann ich ihn die Zeit so gestalten das er das Warten ertragen kann. Er hat ein Welpenauslauf zu Verfügung.

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    Claudia Hußmann - 1. Juni 2015

    6 Stunden ist natürlich für einen so kleinen Kerl schon eine Menge. Tut mir leid, wenn ich das jetzt mal so hart sage: Aber so etwas weiß man vor Anschaffung eines Welpen und kümmert sich darum, dass er betreut wird, wenn man ihn nicht mitnehmen kann.
    Ansonsten gilt das, was hier schon beschrieben steht.

    Ich drücke die Daumen, dass es klappt.
    Claudia

    Reply
Marie - 21. Juni 2015

Hallo Claudia ,
Im nächsten Jahr Februar/März kommt mein Welpe auf die Welt …. Den wir geplant haben zu kaufen … Es ist ein goldener retriver.. Wenn meine Tochter im März Ferien hat holen wir ihn zu uns … (Mit acht Wochen) kann man so ca. Sagen wie lange man braucht um ihn ans alleine lassen zu gewöhnen ?! in den Ferien hätte ich 2 Wochen frei und dann könnte ich mir nach den Ferien noch eine Woche Urlaub nehmen..
Ich würde mich über eine Antwort riesig freuen
LG Marie

Reply
    Claudia Hußmann - 28. Juni 2015

    Hallo Marie,

    das kommt darauf an, wie konsequent ihr trainiert und wie lange der Welpe alleine bleiben muss.

    Meine Cleo konnte nach zwei Wochen mit ca. 12 Wochen gut 3 – 4 Stunden in ihrem Welpenauslauf alleine bleiben und hat geschlafen. Startet aber gleich damit, dass zu der Zeit, wo ihr später nicht da seid, keine Action ist.
    Also wenn sie nach zwei Wochen von 8 – 12 alleine bleiben muss, dann ist auch schon während der Ferien da nix los und nach Möglichkeit Schlafenszeit.

    Viel Erfolg
    Claudia

    Reply
Anne K. - 29. Juni 2015

Liebe Claudia,

ich bin von deinen Erziehungsmethoden absolut begeistert und überzeugt. Auch wir planen uns für das nächste Frühjahr einen Golden Retriever Welpen anzuschaffen. Da ich höchstens vier Wochen Urlaub bekomme am Stück, muss auch hier das Alleinbleiben recht schnell funktionieren. Allerdings bin ich unsicher, welche Räume der Welpe während der Zeit begehen kann. Wir haben eine 3-Raum-Wohnung mit separater Küche. Haupt-Aufenhaltsraum und Schlafplatz soll natürlich im Wohnzimmer sein. Welche Türen soll ich am besten verschlossen halten? Alle? Und wie ist das mit den Pflanzen? Wir haben recht viele Töpfe auf dem Boden und auf kleinen Tischchen stehen. Sollen wir die in der Anfangszeit wegsperren oder gleich mittrainieren, dass es da nix ran gibt – wenn ja, wie?

Vielen Dank im Voraus für eine Antwort

Grüße, Anne

Reply
    Claudia Hußmann - 29. Juni 2015

    Hallo Anne,
    ein Welpenauslauf oder eine Hundebox oder ein Raum, der welpensicher ist – d.h. alles weg, was euch heilig ist – ist da eine gute Sache. So wie man bei einem Menschenbaby die Wohnung kindersicher macht, macht man es auch bei einem Welpen. Sonst besteht der Alltag nur aus nein, nein, nein, nein – und es gibt fast nichts Schlimmeres als ständige neins.
    Ich hatte für Cleo einen Welpenauslauf und immer, wenn ich keine Zeit hatte nach ihr zu schauen, war sie dort und hat gepennt oder auf ihren Sachen herumgekaut. Und meine Schuhe standen zum Trocknen in diesem Winter nicht vor dem Ofen, sondern auf dem Ofen auf einem Gitterrost. Inzwischen ist Cleo 9 Monate und wir konnten den Welpenauslauf abbauen. Sie ist fertig mit Zahnen und hier kann aller herumliegen, denn sie hat sich – dank Management – angewöhnt, ihre Sachen zu kauen.

    Viel Spaß
    Claudia

    Reply
      Anne K. - 29. Juni 2015

      Danke für die schnelle Antwort!

      Das mit dem Welpenauslauf finde ich grundsätzlich eine gute Idee. Muss dann nur schauen wie ich den platztechnisch unterbringe. Da wäre die Hundebox an sich praktischer, aber ich kann doch nicht in den 3-4 Stunden, in denen keiner zu Hause ist, den Welpen in diese kleine Box sperren, oder?

      Reply
jennifer warlich - 29. Juli 2015

Hallo ,
wir haben ein 12 wochen alten welpen der immer an der leine zieht und beißt und knurrt hättes du welche Tips für mich

ganz liebe grüße
jenny

Reply
    Claudia Hußmann - 10. August 2015

    Lies mal das hier und das hier und das hier

    Viel Erfolg
    Claudia

    Reply
Heike - 10. August 2015

Guten Abend liebe Claudia,

viele Kommentare und viele Gute Tipps.
Vllt kannst du mir ja auch einen Rat geben.
Wir bekommen einen Labbi Welpen. Abholtermin ist am 29.8.
Es steht aber am 5.9. unsere Hochzeit vor der Türe.
Wir haben schon beim Züchter nachgefragt, ob er den Welpen nicht eine Woche länger halten würde und wir ihn nach der Hochzeit abholen.
Doch die anderen Geschwister werden alle an diesem Wochenende abgeholt und unsere kleine würde dann alleine dort bleiben. Das wäre nicht ratsam, da sie ab dem Tag wo alle Geschwister weg sind ja kein Rudel mehr hat, deswegen will der Züchter das nicht so gerne.
Wir wollen auch nicht das sie alleine da bleiben muss. Andererseits wissen wir nicht, ob wir ihr am Tag der Hochzeit genug Aufmerksamkeit geben können da wir der Gesellschaft ja auch gute Gastgeber sein wollen. Und ob so eine Feier nach 5 Tage im neuen Rudel nicht zu viel Stress für den Welpen ist.
Und für den Tag abgeben wäre doch bestimmt auch schrecklich für den Welpen, weil sie dann doch bestimmt uns, als ihr Rudel vermissen wird.
Oder machen wir uns zu viele Gedanken?

Liebe Grüße Heike

Reply
    Claudia Hußmann - 10. August 2015

    Hallo Heike,

    das einzig Vernünftige ist, den Welpen erst nach der Hochzeit abzuholen. Die Begründung vom Züchter finde ich extrem merkwürdig. Bei euch ist er auch alleine und hat kein Rudel mehr. Bei ihm kennt er alles und hat noch seine Mutter. Und es werden ja normalerweise nie alle Welpen gleichzeitig abgeholt.

    Also ich an eurer Stelle würde darauf bestehen. Wenn er damit nicht leben kann, sucht euch einen gescheiten Züchter, denn dann habt ihr einen Vermehrer und keinen Züchter erwischt.

    Alles Gute für eure Zukunft
    Claudia

    Reply
susi - 26. August 2015

Hallo Claudia

Deine Tipps sind Klasse ich ich hole mir näste Woche eine 10wochen alte bulldoggen/mix Terrier
Und ich mache mir schon etwas sorgen das ich es hinbekomme mit dem alleine bleiben…
Mit dem welpenauslauf hört sich gut an das heißt ich kann siedadrin lassen wenn ich da bin und wenn ich weg gehe zum Beispiel muss mein Sohn in die kita das dauert so 20min dann lasse ich sie auch darin????????mit Spielzeug geht das?Ich hoffe das es alles klappt möchte sie ja nicht dann weg geben müssen… Wegen denn Nachbarn und gebell…u.n.w

LG susi

Reply
    Claudia Hußmann - 7. September 2015

    Ja, kannst du. Cleo konnte nach mit 10 Wochen problemlos 2 bis 3 Stunden alleine bleiben im Welpenauslauf. Auch, wenn ich Zuhause war un keine Zeit hatte, auf sie zu achten, kam sie in den Welpenauslauf. Das klappt schon. 🙂

    LG Claduia

    Reply
Claudia - 10. September 2015

Hallo Claudia,

zu unserer Familie gehört ein 12 Wochen alter Schäfer-Labi-Mix Bub aus dem Tierheim der nun seit 3 Wochen bei uns ist. Ich habe von Anfang an relativ viele Dinge genauso gemacht wie sie sie hier beschreiben. Insbesondere auf das Alleinebleiben hab ich wert gelegt, da ich weiß dass ich in 3 Wochen wieder zu Uni muss. Es wird so sein, dass ich morgens aus dem Haus gehe und mein Mann erst Mittags zur Arbeit muss, ich komme dann am Nachmittag wieder er erst Abends. So sollen es 3 bis max. 5h sein die er dann mit 15 Wochen alleine bleibe soll. Wir haben wirklich gute Fortschritte gemacht und ich konnte sogar schon ohne Gebell, ohne Pfützchen oder zerstörten Dingen im Flur (in dem Raum hat er sich aufgehalten in dem Zeitraum) für 1-2 h zum Einkaufen die Wohnung verlassen. BIS ja bis ich mit ihm in der Welpenschule war. Zwischen den Trainingseinheiten sollten die Welpen sich ausruhen. Natürlich, macht auch Sinn für mich. Es hieß entweder ins Auto, (daran haben wir aber noch gearbeitet, das Auto fand er noch doof, inzwischen schläft er selig wenn wir wohin fahren ) oder auf die Wiese, ok eben auf die Wiese, mit nem Wassernapf daneben wurde er an nem kleinen Pflock im Boden mit der Leine fest gemacht. Was soll ich sagen, er fand das gar nicht toll. Er hat gebellt wie verrückt, woraufhin der Hundetrainer Wasser in seine Richtung geschüttet hat. Wir Teilnehmer waren so gut 15 bis 20 Meter entfernt. Und ich durfte nicht hingehen. Auch kein ruhig werden belohnen sondern ohne Kommentar dann dort los machen und zur nächsten Trainingseineinander gehen. Ist dass gängige Praxis? Von da an war erstmal an alleine lassen nicht mehr zu denke . Und ich meine nicht mal wirklich wegfahren. Schon das Verlassen eine Raumes und das schließen von Türen wurde bejault. Als ich einmal trotzdem Besorgungen machen musste brach zu Hause die Hölle los. Verwüstung (! ! !), Pipi Pfützen und Gebell das aus dem 2.Stock bis runter zu Straße auf der gegenüberliegenden Hausseite zu hören war. Als ich endlich die Wohnung betreten habe hatte er mir auch noch vor Aufregung die Einkaufstüten zerfetzt. Ich kann mir gar nicht vorstellen welchem Stress er ausgesetzt gewesen sein muss! Seither hab ich einfach wieder von vorne begonnen und mir auch eine Hundebox zugelegt. In der bleibt er mittlerweile auch schon gerne. Mit geschlossener Box und Zimmertür sogar für 2h am Stück. (Ich übe das zu der Zeit wo ich später außer Haus sein werde) allerdings bin ich immer in der Wohnung zu dieser Zeit nur hinter einer verschlossenen Tür. Wenn ich zum Einkaufen weg muss bleibt mein Sohn zu Hause. Aber ab Montag sind die Ferien vorbei. Ich hab Angst vor einem erneuten Rückschlag und das es dadurch Probleme gibt wenn ich in 3 Wochen zur Uni muss. Kann ich irgendwas spezielles tun damit alles gut klappt? Ich denke diese Hundeschule nicht nochmal zu besuchen. ( leere Flaschen zusammendrücken zum Erschrecken etc. fand ich auch nicht als ideale Umgangsweise)

Reply
    Claudia Hußmann - 10. September 2015

    Oh, Gott – wie furchtbar. Ich hoffe, da gehst du nicht nochmal hin. Und ich hoffe, das ist nicht gängige Praxis.
    Hat die Hundeschule eine Zulassung nach §11? Das würde ich mal überprüfen. Ist nämlich Pflicht seit letztem Jahr.

    Ansonsten mach einfach so weiter. Dann klappt das schon.

    LG Claudia

    Reply
Nina - 14. September 2015

Hallo Claudia,
deine Seite hat mir bei unserem Welpen bisher immer super weitergeholfen. Vielleicht könntest du mir einen Tipp hierzu geben: Unser „Junghund“ ist nun 20 Wochen alt und konnte bis vor 2 Wochen problemlos 20-30 Min alleine bleiben. Er hatte dabei einen Kong bzw. Kaustangen.
Seit zwei Wochen jault er, sobald wir die Wohnung verlassen haben. Er bleibt dabei dennoch entspannt (Videoüberwachung), liegt hinter der Tür und besingt unseren Weggang stundenlang. Wenn er nach 2 Stunden aufhört und reinkommen, ist die Zeitspanne schon wesentlich länger als geplant.

Ich weiß nicht mehr, wie ich weitermachen soll. Soll ich ihn singen lassen? Oder kann ich das Alleine bleiben anders aufbauen? Während der Abwesenheit kann er sich frei bewegen und bleibt trotzdem hinter der Tür.

Reply
    Claudia Hußmann - 2. Oktober 2015

    Zurück zum Anfang. Und ich würde es in einer Hundebox üben und ihn dort lassen. Viele Hunde fühlen sich dort wesentlich sicherer – sozusagen in ihrer „Höhle“.

    Reply
Maike - 12. November 2015

Hallo!!! Ich bin durch Zufall auf diese Seite gekommen und freue mich, so viel zu dem Thema zu lesen, welches mich gerad stark beschäftigt. Ich überlege, mir einen Boston Terrier anzuschaffen. Ich lebe mit meinem Freund in unserem Haus mit abgeschlossenem Garten auf dem Land. Da ich schwer erkrankt war, bin ich noch bis Ca April daheim. Danach gehe ich nach der Wiedereingliederung wieder Vollzeit arbeiten. 1 Mal die Woche sind die Schwiegereltern im Haus. Ansonsten er der Hund dann aber allein. Ich überlege nun, ob es möglich wäre den Hund allein zu lassen, wenn Er über eine Hundeklappe jederzeit in den Garten kann. Die Eingewöhnungsphase und Zrainingsphase wäre ja sehr lang. Was denken Sie?

Reply
    Claudia Hußmann - 15. November 2015

    Wenn ich weiß, dass der Hund immer 10 Stunden täglich alleine sein muss, weil ich Vollzeit arbeite, würde ich mir keinen Hund anschaffen. Denn man hat ja dann vor und nach der Arbeit auch nicht immer Zeit / Lust, dann mit dem Hund zu gehen. Gerade im Winterhalbjahr sieht man den Hund dann tatäschlich nur in der Dunkelheit.
    Man kann ihn natürlich in eine Tagesbetreuung geben oder sich einen Gassigänger besorgen, wenn man die Möglichkeit hat. Dann kann man über die Anschaffung eines Hundes nachdenken.

    Reply
Maike - 15. November 2015

Hallo!! Ich brauche dringend Euren Rat. Ich wünsche mir seit langem einen Hund. Nun bin ich wegen einer schwere , aber überstandenen, Kreserkrankung noch bis April 2016 krankgeschrieben. Dann beginnt meine 6wöchige Wiedereingliederung und im Anschluss werde ich wiede Vollzeit arbeiten. Ich lebe mit meinem Partner im eigenen Haus mit großem Garten. Nun denke ich, wäre der Zeitpunkt für einen Welpen perfekt, da ich viiiiiel Zeit zur Eingewöhnung und das Training habe. Aber, was ist, wenn ich wieder arbeite? Ich hätte gern einen Boston Terrier. Die sind ja sehr angenehme Zeitgenossen, die auch eher weniger bellen….. Ich habe überlegt, ob es möglich wäre, dass der Hund tagsüber daheim bleibt und jederzeit durch eine Hundeklappe in den Garten kann. Dieser ist hinter dem Haus, komplett eingezäunt und für niemanden zugänglich (keine Fußgänger oder so). Alternativ wohnt nebenan eine Dame, die einen Pfötchenservice hat und zB mittags für eine Stunde kommen und den Hund rauslassen könnte. Ich würde mich sehr über eine Einschätzung freuen…. Wie gesagt, ein Hund wäre mein größter Traum und in meiner Situation auch emotional unglaublich wertvoll.
Vielen lieben Dank!!! Maike

Reply
    Claudia Hußmann - 15. November 2015

    Wenn nebenan gleich der Gassi-Service ist, ist das doch optimal. Viel Spaß bei der Welpenerziehung!

    Reply
Sandra - 2. Dezember 2015

Hallo, auch ich bin, wie so viele, durch glücklichen Zufall auf diese Seite gekommen und finde sie ganz toll. Ich hatte immer Tiere, Katzen und Hund, allerdings noch nie einen Welpen. Da meine Tiere in den letzten zwei Jahren alle verstorben sind (im gesegneten Alter, die Katzen mit 18 und 19 Jahren, der Hund mit ca. 15 – so genau weiß ich nicht, wie alt er war, er war aus dem Tierheim und so um die sechs Jahre als ich ihn gekam), möchte ich nun einen Welpen. Die ersten Wochen bin ich komplett daheim, arbeite von hier aus am PC, werde mir einen Welpenauslauf zulegen, damit der Hund lernt in dieser Zeit darin zu sein, so wie du das auch mit deiner Cleo beschrieben hast, später werde ich so zweimal die Woche für ca. drei Stunden zu den gleichen Zeiten weg sein…..das sollte also klappen. Nun meine Frage, nachts soll der Welpe ja in der Box neben meinem Bett schlafen…..kann ich das einfach so ab der ersten Nacht machen, wenn er die Box ja noch gar nicht kennt, weil er ja erst an diesem Tag ankam? Schon klar, ich stell sie Tagsüber auf, lege die Decke, die nach Mama riecht rein und so…… aber reicht das?

Reply
    Claudia Hußmann - 3. Dezember 2015

    Hallo Sandra,

    ja, das reicht. Ich habe Cleo von der ersten Nacht an in der geschlossenen Box neben meinem Bett gehabt. Sie hat vielleicht 5 Minuten etwas gemurrt, dann ist sie eingeschlafen und ab der dritten Nacht war sie sogar so nett, durchzuschlafen. 🙂

    Du kannst die Box aber auch ganz schnell sehr gut trainieren. Wie das geht, lies du HIER.

    VG Claudia

    Reply
      Sandra - 5. Dezember 2015

      Danke für die schnelle Anwort, werde die Box so zwei Wochen vor Abholung zum Züchter bringen, die darf dann schon dort stehen, damit der Welpe wie auch die Geschwister und die Mama schon mal reingehen und sie dann schön riecht für meinen Welpen und dieser sie dann vielleicht auch schon ein bisserl kennt, habe das heute so mit dem Züchter besprochen

      Reply
Nastassja - 8. Dezember 2015

Hallo,
mein Freund und ich haben uns letzte Woche Donnerstag (vor 4 Tagen) einen Labrador geholt. Er ist jetzt grade mal 8 Wochen alt und sehr auf mich fixiert. Da ich mein Studium jetzt gerade beendet habe, habe ich wahrscheinlich noch mindestens bis Februar frei und viel Zeit für den Kleinen.
Nun steht für Ende dieser Woche ein Check vom Tierarzt, also ein kleiner Tierarztbesuch an. Und am Wochende die erste Welpenspielstunde. Jetzt müssen wir am späten Samstagabend auf einen Geburtstag und Sonntagabend essen gehen.. Ich hab echte Bedenken, ob das eine gute Idee ist ihn dann für jeweils 1-2 Std alleine zulassen, da er noch so jung ist und wir ihn noch nicht so lange haben.. Er folgt mir auch quer durch die Wohnung und kennt noch nicht wirklich das Alleinesein.. :/
Wie ist dein Rat dazu?

Reply
    Claudia Hußmann - 10. Dezember 2015

    Das ist doch ein gutes Training. Pack ihn in die Hundebox und dann kann er dort entspannt schlafen, während du essen gehst. 🙂

    Reply
Catharina - 18. Dezember 2015

Hallo Claudia,

ich habe eine Frage. Ich habe seit fast 2 Monaten einen Labrador Rüden der jetzt 7 1/2 Monate alt ist. Ich habe mit ihm geübt allein zu bleiben, da er es vorher überhaupt nicht gewohnt war. Nachdem sich ein Nachbar beschwerte habe ich ihn mal gefilmt beim allein bleiben und er bellt die ganze Zeit über. Wie kann ich ihm das Bellen wenn er allein ist abgewöhnen? Es handelt sich um 1-2 Stunden

Reply
    Claudia Hußmann - 26. Dezember 2015

    Nutze die freien Tage und gehe systematisch vor. Hier zwei sehr hilfreiche Buchtipps:
    Lass mich nicht allein und
    Alleine bleiben

    Viel Erfolg
    Claudia

    Reply
Lea - 23. Januar 2016

Hallo Claudia, ich habe nun schon viele Videos und viel auf deinen Seiten gelesen. Ich wünsche mir schon seit langer Zeit einen Hund und habe mir auch schon einige Gedanken gemacht. Die meisten „Bauchschmerzen“ macht mir jedoch das alleine bleiben, da ich Vollzeit arbeite. 🙁
Ich wäre somit also Ersthundbesitzerin. Ich würde mir gerne einen Welpen holen und auch direkt ca.3 – 4 Wochen Urlaub nehmen zur Eigewöhnung und zum trainieren des alleine bleiben unter anderem.

Mein Arbeitsplatz ist ca.5 Radminuten von zu Hause entfernt sodass ich meine Pause durch Gleitzeit und den kurzen Weg zu Hause verbingen kann.

Ich habe mich in den Australian Shepherd verliebt, weiss aber auch, das sie ehr aktiv sind und geistige und körperliche Auslastung benötigen. Ich habe mich hier bereits informiert.

Der Tagesablauf würde in etwa so aussehen das ich morgens mit ihm spazieren gehe (ca. 45min. – 1 Std. ist möglich) Anschließend wäre ich dann ca. 4 Stunden bei der Arbeit. Mittagspause kann flexibel gemacht werden. 30 min. – 1 Stunde ist angedacht. Danach müsste ich allerdings wieder ca. 4 Stunden zur Arbeit. Nachmittags habe ich vor mit ihm zum Agility zu gehen, wenn er etwas größer ist und dies möglich ist, sowie große Runden im Park und zur Hundeschule. Ich habe bereits Termine gemacht um zu schauen wie diese arbeiten und ob sie in Frage kommen.

Bei uns in der Umgebung gibt es einen Hundehort bzw. stundenweise Betreuung sowie eine nette ältere Nachbarin, gelegentlich nach ihm schauen könnte und in der Anfangszeit zum Pipi machen kurz mit ihm raus gehen könnte. Der Hort würde zwar einiges an Kosten verursachen, die ich jedoch tragen würde, wenn es hilft.

Nun würde ich gerne wissen, ob Sie die Hundehaltung in meiner Situation für möglich halten oder ehr davon abraten würden.

Viele Grüße und ein schönes Wochenende.
Lea

Reply
    Claudia Hußmann - 16. Februar 2016

    Ich empfehle immer folgenden Test, wenn mir jemand diese Frage stellt: Gehe einen Monat lange JEDEN Tag ins Tierheim und geh eine Stunde Gassi. Keine Ausreden. Es gibt kein schlechtes Wetter und keine Kopfschmerzen und Erkältung ist auch nicht angesagt.
    Wenn du das durchhältst und dir immer noch nichts Schöneres als einen Hund vorstellen kannst, hol dir einen. Vielleicht hast du dich ja sogar in einen der Tierheimhunde verliebt und gibst dem ein neues Zuhause. 🙂

    Reply
Jacqueline Flamma - 26. Januar 2016

Hallo liebe Claudia

Da ich noch in der Ausbildung bin möchten wir uns anfangs der sommerfeiern einen Welpen zu legen da es der erste sein wird der zu uns kommt wissen wir noch nicht welche Rasse es soll warscheinlich eine franz. Bulldogge werden ich bin 6 Wochen zu hause und auch mein Freund könnte danach 2 Wochen Urlaub machen denkst du wir können es schaffen da is 6 bis 8 Wochen dem Hund das allein sein beizubringen wenn ja hättest du konkrette tipps für uns meine schwiegermama macht auch eine welpenstunde wo er dann auch hin gehen könnte. Danke im Vorraus

Reply
    Claudia Hußmann - 16. Februar 2016

    Vom ersten Tag an üben, dann ist das kein Problem

    Reply
Julia - 27. Januar 2016

Hallo Claudia,
Mein fast 5 Monate alter Welpe bellt plötzlich wenn er alleine ist. Wir haben ihm das Alleinsein von Anfang an Stück für Stück beigebracht und bis jetzt war er auch immer leise und wir konnten ihn beruhigt alleine lassen. Aber jetzt bellt er auf einmal wenn er alleine ist und zwar laut Aussagen der Nachbarn meist 1 Stunde durchgehend. Das Gebell war so laut und stürmisch, dass ich es als ich heute nach Hause kam bis zu meinem Auto hören konnte. Er hat Spielzeug und ich bastel ihm sogar Dinge zur Beschäftigung. Bevor ich losgehe bekommt er seinen Auslauf.
Ich weiß nicht was ich machen soll, denn die Nachbarn beschweren sich.
Ich brauche dringend gute Tipps, wie ich ihm das bellen abgewöhnen kann .
Danke schon mal !
Liebe Grüße

Reply
    Claudia Hußmann - 16. Februar 2016

    Abgewöhnen? – Er hat Stress. Ich verstehe immer nicht, dass einem die Nachbarn leid tun. Mir tut viel mehr der Hund leid.
    Nochmal von vorne anfangen mit dem Training. Am besten mit Unterstützung von einem guten Trainer

    Reply
Sabrina Gerlach - 10. Februar 2016

Hallo! Haben einen labradoodle Welpen der jetzt 51/2 Monate alt ist. Er ist max. 21/2 Stunden alleine zu Hause. Am Anfang hat das super geklappt. Er war in der Küche und im Gang und war ruhig und hat nichts angestellt. Seit ca. 3 Wochen macht er alles kaputt oder ist nur am bellen. Wir haben ihm in der Werkstatt einen Art Zwinger gemacht. Wenn er da drin ist ist er nur am bellen u jaulen. Was sollen wir noch machen?

Reply
    Claudia Hußmann - 16. Februar 2016

    Mit ihm trainieren, dass er dort gerne bleibt

    Reply
Jana - 1. März 2016

Klasse beschrieben, wie es zu machen ist 🙂
Also wir machen es so, wir gehen ganz bewusst raus, wenn der Hund es mitbekommt (wenn er schläft und aufwacht und wir dann weg sind bekommt er ja erst recht Angst). Loki ist jetzt ungefähr 4-5 Monate (schwer zu sagen, er kommt aus Spanien). Wenn wir die Wohnung verlassen jammert er immer kurz. Dann ist aber nach ein paar Sekunden Ruhe. Ab und an fiept er nochmal kurz (1-2 mal), beschäftigt sich dann aber mit unseren Meerschweinchen oder kaut auf seiner Kauwurzel rum. Eine halbe Stunde klappt ganz alleine schon super 🙂 (Ich nehme ihn mit einer Kamera auf) Mit dem Hund meiner Eltern bleibt er sogar eine Stunde alleine (das war eher ein Versehen, da wir beim Einkaufen die Zeit etwas falsch abgeschätzt haben) Aber die beiden waren ganz lieb und haben gespielt.

Jetzt meine Frage, wie weit sollte man steigern? Also kann ich davon ausgehen, dass er, wenn er eine Stunde alleine schafft, er auch 2 oder 3 Stunden schafft? Oder sollte ich das dahingehend trotzdem immer „Minutenweise“ weiter steigern?

Reply
    Claudia Hußmann - 2. März 2016

    Da kannst du schneller steigern. 🙂

    Reply
      Jana - 2. März 2016

      Also wenn eine Stunde klappt, dann ruhig mal 1 1/2 Stunden und wenn das klappt 2?! Hey dann haben wir es ja bald geschafft 🙂 Wir schaffen jeden Tag so 5 Minuten länger 🙂

      Reply
Jana - 7. März 2016

Hallo Claudia,

ich habe jetzt nochmal ein paar Fragen zum Thema alleine bleiben und hoffe du kannst mir weiterhelfen:)

Und zwar bleibt unser Loki an sich ganz gut akleine, aber (wie oben schon geschrieben) jammert er manchmal. Er hört auch von selber recht schnell wieder auf.Macht ein Anti-Bell Halsband hier Sinn? Damit er das Gejammer eben gleich unterlässt?

Und wie lange darf man einen Welpen wirklich alleine lassen? Ich wohne zusammen mit meinen Eltern im Haus. Und war gerade einkaufen (30 Minuten) und als ich wieder kam, hatte meine Mutter den Hund zu sich geholt, weil er wohl seine Kauwurzel auf die Fliesen geschmissen hat und meine Mutter dachte, er hätte sich was getan (ist aber seine Art zu spielen). Meine Mutter meinte dann, man könnte einen Welpen nicht so lange alleine lassen und naja, ich bin etwas sauer,weil so lernt er es ja nie -.- Ist es zuviel Loki 1-2 Stunden alleine sein zuzumuten? Wie machen das denn dann Menschen, die 8 Stunden arbeiten gehen? Ich bin jetzt etwas überfordert, ob ich das Ganze falsch sieht oder sie. Es hat ja nun mal nicht jeder einen Nachbar oder sowas, der auf den Hund hört, wenn man ihn alleine lässt…

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Bianca - 18. März 2016

Hallo Claudia ,
Ich hätte da auch mal eine Frage zu dem Thema und würde gern wissen ob ich meinen 16 Wochen alten Berner Welpen nachmittags allein im Garten lassen kann wenn ich arbeiten bin. Im Moment ist er im Zwinger (Vormittag bis zum Mittag ca 4h dann fahre ich nach Hause zum Spielen und Füttern und dann nachmittags wieder 4h) allerdings ist er richtig doll aufgeregt und nicht mehr zu bremsen springt mich an,läuft mir zwischen die Beine,knabbert an Schuhen oder Hosen und rennt dann wie ein wilder durch den Garten . Mir ist klar das er mich vermisst und meine volle Aufmerksamkeit benötigt die er auch bekommt und auch die von meinem Partner. Und auch seine angestaute Kraft irgendwo lassen muss. Ich denke das er trotzdem nicht ausgelastet genug ist. Deswegen haben wir überlegt das wenn ich Mittags nachhause fahre ihn einfach im Garten zu lassen wenn ich mitnimmt gespielt und gefüttert habe er kann natürlich bei schlechten Wetter in seine Hütte. Ich weiß zwar das er paar Streicher anknabbert und im Sandkasten buddelt (wird nicht mehr von Kindern benutzt und lieber da als im Blumenbeet). Ich hoffe du kannst mir einen Tip geben was ich machen könnte.
Liebe Grüße
Bianca

Reply
    Claudia Hußmann - 18. April 2016

    Für so ein Verhalten würde der Hund bei mir keine einzige Sekunde Aufmerksamkeit bekommen. Aber jeder kriegt, was er belohnt.

    Und einen Hund mit 16 Wochen alleine im Garten lassen? Damit er was genau lernt? Ich würde es nicht machen.

    Reply
Claudia Hußmann - 22. April 2016

Ungewiss? Und Spitz im Garten? Habt ihr Nachbarn?
Da würde ich nochmal mächtig drüber nachdenken.
Und was, wenn du dann Vollzeit arbeiten musst?
Dann werden aus den 4 Stunden bei dir auch 10 Stunden. Und dann?
So ein Tier lebt 12 – 15 Jahre.

Reply
Steffi - 9. Mai 2016

Hallo Claudia.
Ich habe eine 12 Wochen alte Chihuahua-Hündchen, die kleine Mia, die nun seit 1 Woche und 1 Tag bei uns lebt.
Ich habe weniger ein Problem, würde mich über ein Update deinerseits freuen, ob ich das alles so richtig angehe. Mia ist mein erster Hund und somit auch mein erster Welpe. Habe trotz starker Aufregung versucht, alles locker anzugehen.
Ich habe Mia vom ersten Tag an sekundenweise alleine gelassen, indem ich immer mal wieder den Raum verlassen habe, um zb mal in die Küche zugehen oder gegenüber ins Bad. Sie hing mir nicht am Bein, lief mir selten hinter her, stellte aber die Ohren auf und beobachtete die Tür ganz genau, wann ich wieder komme. Danach hat sie sich sehr gefreut, habe das nicht in dem Ausmaß erwidert, sondern nur „Hallo Mia“ gesagt. Am dritten Tag, als sie schlief, habe ich auch kurz die Wohnung verlassen, kam nach 1-2 Minuten wieder. Sie hat friedlich weiter geschlafen. Mittlerweile kann ich ohne Probleme ein paar Minuten länger aus der Wohnung gehe. Sammle mir extra ein paar Aufgaben auf einmal an, zb Müll rausbringen, Wäsche runterbringen, kurz zum Briefkasten oder zum Auto. Manchmal sitzt sie dann mitten im Wohnzimmer und wartet wieder mit gespitzen Ohren oder, wenn sie geschlafen hatte, richtet sie kurz den Kopf auf, schläft aber direkt weiter.
Nachts klappt es mittlerweile auch ganz gut. Die ersten 5 Tage hat immer Jemand mit im Wohnzimmer geschlafen. Manchmal lag sie mit auf dem Sofa, am anderen Ende, oder sie lag im ihrem Bettchen vor dem Sofa. Seit 2 Tagen schläft sie nun ganz alleine im Wohnzimmer in ihrem Bettchen. In der ersten Nacht hat sie Gejault und mich gesucht. Als sie mich gefunden hatte, brachte ich sie sofort wieder ins Bettchen. Sie kommt seitdem alle 2-3 Std rüber ins Schlafzimmer, guckt ob ich noch da bin. Wenn ich „Bett“ sage, tappst sie wieder zurück in ihr Bett. Ich bin damit ganz zufrieden damit.
Gassigehen klappt erst seit 3 Tagen recht gut. Sie stand die ersten Male wie ein Stein auf der Wiese, zitterte und setze keine Pfote vor die andere. Auch Pipi und Häufchen hat sie draußen nicht gemacht. Aber danach wurde sie warm und wir fingen an 5Min-10Min Gassi zugehen. Heute waren es schon 20Min. Das ist noch etwas unkoordiniert, läuft gerne mal von A nach B, aber bleibt immer schön an meiner Seite, schaut ab und zu mal hoch, zieht kaum, die Leine hängt durch. Wenn sie etwas schneller wird, verlängere ich die Leine. Ihre Geschäfte klappen auch, allerdings nicht immer. Entweder keins von beiden oder nur eins von beiden. Selten beide. Aber es wird schon selbstverständlicher für sie. Sie benutzt auch immer den selben Ort, zumindest so ungefähr. Da gehe ich immer zu erst hin. Leckerlie bekommt sie, wenn sie es gemacht hat. Dann schaut sie mich schon immer gespannt an, was ich da aus meiner Hosentasche zaubere.
Heute habe ich mit dem lockeren Leinentrainung von dir angefangen. Das hat ihr gut gefallen. Morgen habe ich vor, uns noch etwas weiter weg von der gewohnten Umgebung zubewegen. Mal schauen, wie gut es klappt. Ebenso habe ich morgen vor, sie noch etwas länger alleine zulassen. Ich versuche kurz einkaufen zufahren. Ich verfolge seit heute deinen Ratschlag mit der Ruhezeit (8-12/13 Uhr), da ich so auch arbeite. Leider klappte es heute nur von 8-10. Da müssen wir wohl noch etwas üben.
zum Thema Stubenreinheit: Sie hat von Baby an gelernt, auf ein Handtuch neben dem Bettchen zu machen. Das klappte nach der Ankunft bei uns auch gut, allerdings ungerne. Sie fing dann an, in ihre Transportbox auf ein Handtuch zu machen. Sie immer nach dem Schlafen und 15Min nach dem Fressen rauszubringen, hatte die ersten Tage gar nicht geklappt. Sie war mehr damit beschäftigt vor Angst zitternd auf der Wiese zustehen. Habe es aber immer weiter versucht. Hauptsächlich macht sie in der Box oder draußen, manchmal passiert es aber, das sie woanders hin macht. Zb auf den Badteppich (die Tür bleibt seitdem erstmal geschlossen), auf den Teppich in der Küche. Auch schon aufs Sofa hat sie gemacht. Letzte Nacht war eine Pfütze mitten im Wohnzimmer. Die Stubenreinheit ist meine größte Baustelle noch. Mit dem anderen bin ich recht zufrieden.
Ich würde mich über ein kleines Update von dir freuen (:
Liebe Grüße, Steffi

Reply
Mara - 22. Mai 2016

Hallo liebe Claudia 🙂
Ich bin gerade zufällig auf deine Seite gestoßen, da ich grad rumsuche bzgl. Welpenerziehung. Zurzeit ist es so, dass ich mich nur informiere. Ich wohne mit meinem Freund zusammen und wir haben schon länger den Wunsch uns einen Hund zuzulegen. Nun ist es so, dass wir beide berufstätig sind. Der Hund wäre hin und wieder 4h ca alleine. Zurzeit sind wir noch am überlegen, ob wir das einem Welpen zutrauen können. Ich bin noch bis September zuhause, dh ich müsste ihm das bis dorthin beibringen können dass er alleine sein kann. Wenn ich nun davon ausgehe, einen Welpen Mitte Juni zu bekommen, wären das gut 2,5 Monate (hab schon einen im Auge). Ist das denn machbar? Bisher wurde mir auf jeglichen Formen zu einem Junghund oder Erwachsenen geraten, worüber ich nicht sehr erfreut bin, da ich meinen Hund zu 100% so erziehen möchte, wie ich das will.
Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar 🙂
Mit freundlichen Grüßen

Mara

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    Claudia Hußmann - 8. Juni 2016

    Ja, das ist kein Problem

    Reply
Sonja - 5. Juni 2016

Hallo,

Mein Welpe ist gerade bei uns eingezogen und jammert die ganze Nacht. Ich weiß nicht wann er raus muss, daher bringe ich ihn stündlich in den Garten. Dort warte ich dann 5-10 Minuten, aber es passiert nichts.

Wann weiß ich, dass er wirklich muss und wann nicht?

PS: das ist mein erster Hund

Liebe Grüße

Reply
    Claudia Hußmann - 8. Juni 2016

    Wenn er gemacht hat, muss er nachts garantiert nicht nach einer oder zwei Stunden, weil er ja auch nichts zu sich nimmt und sich nicht bewegt. Pack ihn in die Box, stell ihn neben dein Bett. Er wird irgendwann einschlafen. Wenn er dann wieder wach wird, muss er.

    Reply
Probleme beim Alleinbleiben - Welpenerziehung - 8. Juni 2016

[…] übt. Dann hat man in der Regel später keine Probleme. Wie du damit startest, kannst du HIER […]

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MLH Podcast -Epi 23 - Hilfe, mein Hund bleibt nicht allein - 10. Juni 2016

[…] Darf man Welpen alleine lassen? […]

Reply
Nadine - 15. Juni 2016

Hallo Claudia, da ich denke, dass diese Seite sehr cool ist und hier keine Vorurteile herrschen, möchte ich doch auch gerne eine Frage an dich stellen.
Ich habe seit Montag, also seit geschlagenen 2 Tagen, einen 13 Wochen alten Papillon. Da ich zwar einen Hund hatte, aber noch nie einen Welpen, ist doch vieles Neuland und für mich etwas aufregender als gedacht, da ich wirklich Angst habe alles falsch zu machen, speziell beim allein bleiben.
Mein alter Hund war ein Erwachsener, kniehoher Mix aus dem Tierheim, und da ich sie Anfangs immer und überall hin mitgeschleift habe (und wahrscheinlich auch schon vor meiner Zeit) hatte sie, als ich sie schließlich alleine lassen wollte, schreckliche Trennungsangst die mit pinkeln, zerstören (=Ausbruchsversuch), Pfotenschweis etc. ausgeartet ist.
Ich habe damals professionelle Hilfe von einem vom Tierschutzverein empfohlenem Experten in Anspruch genommen und Trainingsvarianten mit langsamer Desensibilierung und neu Konditionierung von Reizen probiert.
Das Problem halbwegs in den Griff bekommen haben wir aber erst als ich alleine in eine Wohnung gezogen bin und der Hund im Badezimmer seinen sicheren Ort hatte in dem sie es gewöhnt war allein zu bleiben. Vorher war in der Wg immer jemand da und es war teilweise unmöglich alle Mitbewohner aus der Bude zu werfen um meinen Hund zu trainieren, da alle Zimmer Durchgangszimmer waren. In der Neuen Wohnung ging das Allein bleiben dann eben trotzdem nur im ultra-kleinen Badezimmer und da auch nur hundert Prozent Nachts.
Tagsüber hatte sie anfänglich immer wieder Rückfälle, selbst wenn sie am Vortag mehrere Stunden brav allein war, konnte es sein, dass sie nach 5 Min durchdreht. Und dann gingen wir wieder zurück zum Start im Training und ich hatte immer die Angst, dass sie doch wieder Angst bekommt, Schuldgefühle wegen dem kleinen Badezimmer mit Minifenster, inklusive, selbst als sie relativ berechenbar Angstfrei war und alles kein Drama mehr war.
Meine Hündin ist jetzt mehrere Jahre tot (bekommen mit 8 Jahren, wurde 14) und ich habe definitiv aus meinen Fehlern gelernt. Der neue Hund ist ein unbeschriebenes Blatt und als Papillon auch viel kleiner wenn er erwachsen ist, was aber noch immer gleich ist ist meine Miniwohnung in der ich nur ein Küchenwohnarbeitszimmer und Schlafzimmer inklusive mini Badezimmer zur Verfügung habe. Und dann sind da auch noch Reste meiner Angst wieder alles falsch zu machen, obwohl ich theoretisch weiß wie es richtig geht, stresst mich meine Vergangenheit und dass es in meiner Wohnung keinen Ort (außer Badezimmer) gibt an dem ich den Hund ablegen lassen kann wo er mich nicht die ganze Zeit beobachten und verfolgen kann wenn ich herum wusel und Zuhause arbeite. Denn das ist nämlich leider das Problem, ich arbeite oft Zuhause, manchmal eben nicht und da würde ich eigentlich lieber konstant Zeiten haben in denen der Hund für sich ist, damit er in Zukunft nicht immer einen Kultuschock hat wenn ich die Wohnung ganz verlasse.
Was hast du denn für Tipps in meinem Fall? Da Problem ist definitiv meine Angst vorm falsch trainieren, der neue Hund hat noch keine negativen Erfahrungen. Er hat jetzt 3 mal gefiept beim kurz ins Nebenzimmer gehen und, klar rennt er mir nach wie eine kleine Klette, ist ja alles neu… ich kenne dieses Fiepen vom Erwachsenen Hund natürlich überhaupt nicht, das einzige was ich dazu sagen kann ist, dass er auch 5 min im Auto im Korb, den er eh schon kannte und zum schlafen verwendet, gefiept hat, bis ich ihm die Decke mit Mutter Geruch gegen hab, und dann war Ruhe. Als Besitzerin mit Altlasten, ist mir jetzt natürlich nicht klar, wie ernst ich so ein fiepen nehmen muss? Wann ist das Angst, wann Protest oder andere Kommunikation? Wie viel kann ein kleiner Hund fipen bevor das zu negativen Abspeichermechanismen im Hirn kommt? Und wie schütze ich mich davor, wenn er schon fiept das zu verstärken, damit er das nicht mit zurück kommen oder Aufmerksamkeit verknüpft? Ich schwanke zwischen, vll. Hört er so wie im Auto nach 5 Min auf, und, oje, jetzt bekommt er gleich gscheit Angst. Vorm Austesten, hab ich gelinde gesagt, momentan zu viel Angst, was definitiv schlecht ist, da sich das wenn ich das nicht in den Griff bekomm, sicher irgendwann auf den Hund übertragen wird. Spätestens wenn er ganz eingewöhnt ist und mich besser kennt.

Reply
    Claudia Hußmann - 30. Juni 2016

    Hey, es ist ein neuer Hund. Und ein Papillon noch obendrein.

    Was soll da schon schiefgehen???!?!?

    Hör dir das an und befolge alle Tipps und es wird keine Probleme geben.
    http://hundeschule-meinlieberhund.de/mlhpc-epi23-alleinbleiben/

    Immer locker bleiben. Alles wird gut.

    Reply
Julia - 23. Juni 2016

Wunderbar erklaert! Ganz genauso haben wir es mit unserem Jack Russell Welpen (heute 8 Jahre alt) auch gemacht. Bei uns gab es innerhalb dieser 8 Jahre sogar mal ganze Tage wo er alleine bleiben musste (Beispiel: Freizeitpark in dem Hunde nicht erlaubt sind etc.) Dazu muss man zwar sagen, dass wir in einem kleinen Dorf leben und einen grossen Garten haben in den er durch eine Katzentuer gelangen kann, somit ist er quasi nicht drinnen „eingesperrt“ aber er ist trotzdem allein. Er hat in seinem ganzen Leben weder etwas zerkaut, noch etwas anderes kaputt gemacht oder nach uns gejault. Ich denke er hat die Sicherheit (die kommen schon wieder) und das Wissen, dass dann und sonst auch immer jemand fuer ihn da ist (wir haben 3 Kinder, ich glaube er ist eher froh, wenn er mal nicht bespielt und bespasst wird ;). Also: Genauso muss man es machen, dann gibt es keine Probleme.

Reply
Nadine Pieringer - 5. Juli 2016

Wir haben seit einer Woche einen Pudel-Welpen (12 Wochen) und haben jetzt 2 Monate bis zum Schulbeginn zeit unserem Hund das allein sein beizubringen (beide lehrer)! Wir haben jetzt den Stundenplan abgeglichen und wir haben leider einen Tag lang beide bis 1, dh. unser Henry müsste an einem Tag zwischen 5 und 6 Stunden allein bleiben – zu Beginn werden wir ihn zu meinen Eltern geben! Schafft ein ausgewachsener Hund mit gutem Training irgendwann auch 6 Stunden oder ist das zu viel? Möglichkeiten haben wir Henry an dem Tag woanders hinzugeben, aber falls meine Eltern mal nicht können :-/
LG

Reply
    Claudia Hußmann - 8. Juli 2016

    Aber sicher, die schlafen sowieso viel. 🙂
    Wichtig! Vom ERSTEN Tag an üben!

    Reply
      Nadine Pieringer - 9. Juli 2016

      Danke!!! 🙂 hast du auch einen Beitrag für die Gewöhnung an den welpenauslauf? deine Seite ist spitze!!!! LG

      Reply
Richard - 24. Juli 2016

Hallo Frau Hußmann!
Ich verfolge Ihre Seite schon etwas länger und bin begeistert von Ihren Tipps!

Ich hab einen Mischlingswelpen, er ist jetzt 14 Wochen alt! Bekommen hab ich ihn mit 11 Wochen! Er hatte immer wieder mit Parasiten zu tun (Durchfälle etc)! Seit ein paar Tagen haben wir jz endlich ruhe! In der ersten Zeit war ich sehr häufig beim Tierarzt, und habe das Alleinsein nicht wirklich trainiert.. Wir haben jz erst gestartet.. Ich weiß, leider nicht optimal dass es erst so spät ist..
Ich hab das Problem, dass mein Welpe mich auf Schritt und Tritt verfolgt.. Bin jetzt 3 Tage unentwegt durch die Wohnung geflitzt, rein raus, ihn ignoriert etc. Tja, was soll ich sagen? Er ist ziemlich hartnäckig beim Verfolgen und ich kann keine Besserung feststellen! Er weint nicht, wartet aber immer vor der Tür und läuft den Rest der zeit wenn ich mich frei bewege hinterher..

Die Box ist er gewöhnt und schläft auch freiwillig drinnen! Macht es Sinn dieses permanente Verfolgen zu beschränken, indem ich ihn während des Trainings in die Box gebe?

Wenn ja, was mache ich, wenn er weint? Einfach weiter bis er entspannt schläft? Und was wenn er nie entspannt schläft während ich herum flitze?

Ich könnte mich in den Arsch beißen, dass wir nicht gleich beim Einzug geübt haben, aber es ist nun mal jetzt so wie es ist.. Ich hoffe, wir bekommen das trotzdem noch hin!

Liebe Grüße!

Reply
    Claudia Hußmann - 2. August 2016

    Es ist nie zu spät. Und die Box ist ein gutes Hilfsmittel

    Reply
Nici - 28. Juli 2016

Hallo Claudia!

Ich hab mir Deine Tipps und alle Kommentare und Fragen hier durchgelesen. Wir bekommen bald unsere Sunny (Mopswelpe). Dann ist sie 13 Wochen alt.

Sie kommt am 5.8. zu uns (Freitag) und am Montag darauf sollten die Kinder wieder in den Kindergarten. Ich darf sie nicht mit rein nehmen, nicht mal in einer Tasche (hab schon nachgefragt). In ca. einer halben Stunde wäre ich dann wieder daheim. Manchmal könnte es auch eine dreiviertel Stunde werden, je nachdem. Geht das wenn ich das vom ersten Tag an übe ohne dass die kleine Maus Verlassensängste bekommt? Ich könnte zur Not wenn es nicht anders geht natürlich die Kinder auch zuhause lassen aber für meinen Sohn ist das das letzte Monat bevor die Schule losgeht und er seine gewohnten Freunde „verliert“. Daher möchte ich sie ungern zuhause lassen, aber wenn das Ihrer Meinung nach nicht „gefahrlos“ möglich ist für die Kleine dann lasse ich natürlich die Kinder zuhause bis sie diese halbe bis dreiviertel Stunde allein zu hause schafft.

Ich wäre sehr dankbar für Ihre wertvollen Tipps diesbezüglich.

Ich

Reply
    Claudia Hußmann - 2. August 2016

    Wunderbar. Lass sie einfach zuhause schlafen.

    Reply
Debby - 8. August 2016

Hallo

Ich habe die vielen Kommentare durchgelsen und habe meine Antwort nocht nicht gefunden.
Ich überlege mir einen Aussie zuzulegen.

Jedoch ist meine Frage wie lange ich Frei nehmen muss um ihn an das allein sein zu gewöhnen. Ich würde ihn 4-5 alleine lassen , am Mittag mit ihm laufen gehen (habe 2h Mittag ) und dann wieder 4-5 Stunden alleine lassen. Da ich 100% Arbeite. Evlt kann ich die Arbeit auf 3-4 Tage am Anfang herunterfahren.
Reichen 4 Wochen für das oder muss ich länger Frei nehmen um ihn das beizubringen.

Vielen Dank für deine Antwort.

Debby

Reply
    Claudia Hußmann - 24. August 2016

    Wenn du vom ersten Tag an trainierst, sollte das kein Problem sein.

    Reply
Annette - 24. August 2016

Hallo Claudia,
je mehr ich lese, umso mehr hätte ich gerne von Anfang an anders gemacht… Aber mit 14 Wochen haben wir ja hoffentlich noch eine zweite Chance.
Der Welpenauslauf ist eine geniale Sache, zum Glück gehört mein kleiner Schnauzer zu der Sorte Hunde, die nur mich und die Teppichfransen (sind mittlerweile nach innen geklappt) annagen und Pappkartons lieben. Wobei ihm der Zahnwechsel ja noch bevor steht.
Kann ich auch nach 5 Wochen noch den Welpenauslauf einführen und mache ich dafür ein Training wie mit der Box oder geht es da einfach rein und Ende. Gefallen wird es ihm erstmal eh nicht, denn dann kann er mir ja nicht mehr hinterherrennen…
Ist Dein Auslauf irgendwie „eingerichtet“ mit Wassernapf und Decke/Körbchen? Spielzeug und Eierkartons (sein großes Glück) sind ja selbstverständlich.
Vielen Dank für Deine Antwort
Annette

Reply
    Claudia Hußmann - 24. August 2016

    Natürlich kannst du das. Hunde lernen immer. Ihr Leben lang. 🙂

    Hier ein hilfreicher Link für dich, wo du auch einen Link zu einem Video zum Training des Welpenauslaufs findest.
    http://hundeschule-meinlieberhund.de/mlhpc-epi23-alleinbleiben/

    Reply
      Annette - 24. August 2016

      Super, danke. Das Video ist aus Woche 4 vom THG, habe ich gerade im Webinar über das alleine bleiben mitbekommen, oder? 🙂
      Und beim Podcast bin ich erst bei Folge 15 oder so (man kann bei iTunes übrigens die ersten Folgen nicht runterlasen und startet mittendrin.). Zum Glück habe ich ja noch ein paar Tage Urlaub und kann einiges nachholen 🙂 🙂 🙂

      Reply
        Claudia Hußmann - 25. August 2016

        Ja, ist es.

        Reply
Michelle - 24. August 2016

Guten Tag, mein Freund und ich haben uns einen 8 Wochen alten welpen geholt sind aber beide täglich zusammen arbeiten so ca. 6 bis 7 Stunden da ich sie noch nicht so lang alleine lassen will ist sie dann immer bei meiner Mutter? Ich habe angst dass sie hinterher nicht mehr weiss wo sie hin gehört werden ihr herrchen und Frauchen ist? Wie kann mann ihr das zeigen? Wie kann ich es lösen ? Wenn sie nur noch bei uns Futter bekommt? Oder gibt es da noch andere Tipps?

Reply
    Claudia Hußmann - 25. August 2016

    Indem ihr in der Zeit, die ihr mit dem Hund verbringt, nett mit ihm trainiert und gemeinsam tolle Dinge erlebt.

    Reply
Steffi - 5. September 2016

Hallo liebe Claudia,

zunächst einmal ein dickes Lob für diese tolle Seite mit all den wertvollen Tips. ☺️
Nun zu meiner Verzweiflung
Ich habe einen 15 Wochen alten Welpen, Zwergpinscher, ihr Name ist Merle. ❤️ sie ist seit 5 Wochen bei uns, eine sehr liebe Seele, schon stubenrein und sehr lernfähig. Sie geht tagsüber mit ins Büro und war bisher selten alleine. Trotzdem haben wir von Anfang an…bzw. nach circa eine Woche Eingewöhnung, sie mal kurz, angefangen mit einer Minute und langsam bis 10 Minuten gesteigert, alleine gelassen. Sie hatte sofort massive Probleme damit. Sie hat noch nie geweint, auch nicht die ersten Nächte bei uns im neuen Zuhause…aber sobald sie alleine ist, weint sie. Wenn ich dann, wenn sie ruhig ist, den Raum betrete ( ohne grosse Begrüßung ) hat sie mindestens so vier Stellen in solch kurzer Zeit Kot abgelassen. Sie scheint vor lauter Panik zu müssen …trotz das sie vorher gemacht hat. ich bin total verzweifelt, weil sie richtig Stress zu haben scheint und sich verlassen fühlt. Sie ist übrigens in dieser Zeit im Wohnzimmer und offener Küche, es sie alles hat…Körbchen, Wasser, Spielzeug. Kauknochrn und Lecker-Knochen zum Ablenken helfen nichts was kann ich noch machen…. Außer vielleicht mit der Hundebox ausprobieren, die sie im Auto bestens angenommen hat? Das ist eine sehr große Art Katzentransportbox.
In Hoffnung auf Hilfe, schicke ich ganz liebe Grüße …oder eher verzweifelte Grüße. Die Maus tut mir sehr leid, wenn die schon aus Panik richtig weint und über ihren Kot lässt….

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Elena Laubig - 13. September 2016

Hallo Claudia.

Wir haben einen 9 Wochen alten Wolfsspitz Welpen. Seit vorgestern. Davor – einen Samojeden gehabt, der durch einen tragischen Unfall gestorben ist. Mit Quinn haben wir damals Vieles falsch gemacht, jetzt mit Jesse wird alles besser. So bin ich heute zufällig auf deinen Blog gestoßen und wollte nur vielen, vielen Dank sagen für die tollen Tipps.

Ganz aktuell bei uns: Was tun, wenn der Welpe beim Spielen beißt. Ich muss zugestehen, dass meine 2-jährige Tochter richtig reagiert hat, so wie du schreibst: laut aufschreien und das Spiel kurz unterbrechen. Ich meinerseits habe falsch gehandelt, mit dem „nein“ usw. 🙁 Muss noch vieeeeel lernen.

Also danke schön und ich wünsche dir alles, alles Gute.
Elena

Reply
    Claudia Hußmann - 13. September 2016

    Ach, du wirst auch bei diesem Hund den ein oder anderen Fehler machen. Und das ist auch völlig okay.
    Also bleib cool. Alles wird gut.

    Reply
Juliane - 21. Oktober 2016

Hallo Claudia,
wir sind schon länger am überlegen, uns einen Hund zuzulegen. Ein Bolonka Zwetna soll es werden,wir haben auch schon einen Welpen in Aussicht. Ich könnte mir drei Wochen freinehmen um mit ihm zu trainieren. Danach müsste ich allerdings wieder Vollzeit arbeiten.Der Welpe wäre von 7.30 Uhr bis 13.00 Uhr alleine, dann kommt meine 14-jährige Tochter nach Hause. Jede dritte Stunde würde ein Hundesitter in auf eine Runde mitnehmen. Davor würden wir in genügend auslasten, das Welpengitter wollen wir auch gerne benutzen.
Was ist ihre Meinung dazu ?

Reply
    Claudia Hußmann - 26. November 2016

    Meine Meinung, wenn sich jemand, der Vollzeit arbeitet, einen Hund anschaffen will:
    Einen Monat lang JEDEN – wirklich JEDEN – Tag ins Tierheim gehen und einen Hund ausführen, am besten im November, Dezember oder Januar.
    Wenn man danach sagt: Ich kann mir nix Schöneres vorstellen, als das die nächsten 15 Jahre täglich zu machen, wunderbar. Hol den Welpen. Wenn nicht? Dann denk nochmal heftig drüber nach.

    Reply
Anna - 31. Oktober 2016

Hallo, ich habe einen kleinen Bierwer-Yorkshire- Malteser- Welpen. Wir haben bereits die Welpenschule besucht und er ist jetzt knapp 6 Monate alt.
Eir haben das Alleine bleiben von anfang an langsam geübt und gsteigert und hatten auch die ersten Wochen Urlaub als er mit 9 Wochen bei uns einzog. Am Anfang heulte er ganz laut auch wenn er nur paar Minjuten alleine war. Mittlerweiloe bleibt er bis zu 4 Stunden alleine zu Hause. Da ich ihn mehrfach mit einem diktiergerät aufgenommen habe, weiß ich dass er die ersetn 3 bis 5 Minuten bellt oder jault wenn wir die Tür schließen und sich dann aber beruhigt. Er verwüstet weder die Wohnung noch kotet oder uriniert er in der Zeit. Trotzdem beunruhigt mich das immer, dass er trotz training immernoch die ersten Minuten unentspannt heult? Ist das so ok oder kann man das noch ändern und wenn ja dann wie?
Mein Hund geht etilweise auch mit mir mit zur Arbeit und wenn er im Büro ist und ich zeitweise auch für mehrere Stunden aus dem Büro muss zu Teamsitzungen etc. bleibt er ganz entspannt alleine und schläft. Im Büro heult er gar nicht, er schläft da einfach. Und im Büro habe ich es nicht gezielt mit ihm geübt.
An was kann es liegen? Das er nur wenn er alleine zu Hause bleibt in den ersten Minuten jault?

Bin gespannt auf Ihre Antwort. Viele Grüße

Anna

Reply
    Claudia Hußmann - 26. November 2016

    Wenn er sich beruhigt, ist doch alles gut.

    Reply
      Jana - 15. Dezember 2016

      Im Büro sind sie ja immer noch in der unmittelbaren Umgebung, wenn sie ihn aber zu Hause lassen, weis er sie kommen nicht gleich wieder, bzw. sind außer Haus, was sie im Büro ja nicht sind.

      Reply
Anne - 7. November 2016

Guten Tag,
ich möchte seit letzter Zeit mir einen Welpen zulegen. Das Problem ist das mein Mann,meine Kinder und ich von 8:30 bis 14 Uhr abwesend sind. Glauben sie das ich dem Hund in 2 Wochen das alleine sein beibringen könnte?

Reply
    Claudia Hußmann - 26. November 2016

    Vielleicht nehmt ihr einen aus dem Tierschutz, der schon alleine bleiben kann. 🙂

    Reply
Nadja - 27. November 2016

Hallo Claudia ☺️
Mein Freund und ich bekommen demnächst einen 8 Wochen alten Labradorwelpen. Danach habe ich 3 Wochen Zeit ihn daran zu gewöhnen für ein paar Stunden alleine zu sein. Ich habe gelesen, dass es am besten ist die späteren Zeiten schon als Ruhephase einzugewöhnen, jedoch bin ich Studentin und bin jeden Tag zu einer anderen Zeit abwesend. Könnten Sie mir Tipps geben, wie ich ihn daran gewöhne, dass ich immer zu verschiedenen Zeiten weg bin?

Ich freue mich auf deine Antwort!
Ganz liebe Grüße
Nadja

Reply
    Claudia Hußmann - 28. Dezember 2016

    Indem du immer zu verschiedenen Zeiten weg bist. Vom ersten Tag an. 🙂

    Reply
Jana - 15. Dezember 2016

Ich hätte auch eine Frage, wenn der Welpe noch nicht ganz stubenrein ist und man ihn während der Arbeit damit er nicht allein ist zu einem Hundesitter bringt, währe für den das Ok oder haben die bei noch nicht stubenreinen Welpen was dagegen die dann aufzunehmen? Und noch eine andere Frage, ist das schlimm wenn ein Raum in der Wohnung tabu ist, ich bin Hobbymalerin und möchte möglichst vermeiden dass mein Hund auf den Farbtuben rumkaut.

Reply
    Claudia Hußmann - 28. Dezember 2016

    Wenn eine Hundesitter einen Welpen nimmt, kennt er sich ja hoffentlich damit aus und weiß, worauf er achten muss. Wenn nicht, würde ich da keinen Welpen hingeben. Und ob den das stört, muss man wohl jeden selbst fragen. Ich weiß nicht, was andere stört oder nicht.

    Reply
Philip - 3. Februar 2017

Hallo Claudia,
ich möchte dir erst einmal sagen, dass ich deine Erklärungen super finde. Bevor ich mir einen Welpen zugelegt habe, habe ich drei Welpenbücher gelesen. Diese verstauben nun, weil ich deine Seite viel verständlicher finde.
Nun zu meiner Frage. Ich habe einen kleinen Parson Russel Terrier.
Er ist 11 Wochen alt und vor genau 7 Tagen bei mir eingezogen. Beißhemmung und Gassi gehen bekommt er schon ganz gut hin. Was er gar nicht gut schafft ist schlafen und alleine bleiben. Sobald ich aufstehe ist er wach. Die Hundebox habe ich in eine ruhige Ecke, direkt neben das Sofa gestellt. Aber er kommt einfach nicht zur Ruhe. Nur nachts schläft er gut durch. Was mich nicht wundert.
Meine Fragen an dich:
Was kann ich noch tun damit er schläft, auch wenn ich mich mal bewege. Ich habe es so gemacht wie ich es unter dem Punkt schlafen gelesen habe. Schritt für Schritt…Singen…beruhigen…usw.

Meine zweite Frage bezieht sich auf das alleine sein. Er schafft es maximal 1,5 Minuten. Dann jault er auf. Ich komme natürlich erst wieder rein, wenn er aufhört. Dennoch schafft er es nicht länger 🙁 Erwarte ich nach einer Woche zu viel? oder sollte er schon weiter sein?
In 2 Wochen muss ich wieder arbeiten. Da muss er seine 4 Stunden schaffen. Hast du noch einen Tipp für mich? Ich habe es so befolgt, wie du es geschrieben hast.
Danke schon mal für deine Antwort und liebe Grüße aus Leipzig
Philip

Reply
    Claudia Hußmann - 3. Februar 2017

    So trainieren, wie ich es beschreibe

    Reply
      Philip - 4. Februar 2017

      Hallo Claudia,
      das mache ich seit dem zweiten Tag. Ich verlasse das Zimmer gefühlt 10000 mal, komme wieder zurück…bleibe mal 3 minuten weg, mal 1 Minute, mal 20 Sekunden, Jacke an, Jacke aus, Schlüssel hinlegen, Schlüssen weglegen, Schuhe an…Schuhe aus…. usw.
      Würdest du sagen, dass er in den 7 Tagen Alleine sein Übungen mit gerade mal 1,5 Minuten (höchstens) ohne Jammern, Fortschritte macht? Er ist nicht mein erster Welpe, aber ich habe das Gefühl, er lernt zu langsam. Ich arbeite in 2 Wochen wieder und mache mir sorgen, dass er es nicht hinkriegt.
      LG Philip

      Reply
Katrin - 25. Februar 2017

Hallo Claudia,

Auch ich lese deine Seite und finde sie total toll.
Wir haben seit 4 Wochen ein Königspudelmädchen. Sie war schon fast 14 Wochen alt als sie zu uns kam und wird jetzt bald 18 Wochen alt. Sie war vorher einfach bei ihren Geschwistern und dort wurde nichts mit ihr trainiert. Sie war also außerhalb dem Raum mit den Geschwistern nicht sozialisiert.
Sie lernt recht schnell. Sie schläft seit der ersten Nacht in ihrer Box vor unserem Schlafzimmer und unsere Tür ist offen. Seit der 4. Nacht ungefähr schläft sie durch und stört sich auch nicht, wenn wir mal aufstehen.
So auch beim Autofahren. Wir haben auch da eine Box und sie muss öfter mal so 30-45 Minuten lang Autofahren. Zuerst hat sie sehr gebellt und gejault und nach der 3. Fahrt war sie ruhig, seitdem legt sie sich sofort hin.
Das Alleinsein habe ich wie bei dir beschrieben geübt. Aber erst so nach 4 Tagen als sie bei uns war angefangen. Sie bleibt in ihrer Box. Sie war jetzt mittlerweile schon mehrfach 10-15 Minuten allein und 3 mal 25 Minuten. Ich filme sie immer dabei. Anfangs hat sie zuerst so 30 Sekunden gebellt, dann noch so 2 Minuten gejault, dann war sie ruhig und hat immer wieder zart gefiept. Einmal hat sie sogar gar nicht gebellt und nicht geweint, 25 Minuten lang.
Die letzten 3 mal hat sie nun ganz viel durchgebellt, richtig laut. Fast ununterbrochen. Sie fängt schon an, wenn die Tür aufgeht. Sie hört immer mal wieder für ne halbe Minute auf, macht dann aber weiter. Bisher bin ich nie reingekommen, wenn sie am bellen war. Immer nur wenn Ruhe war. Ich dachte vielleicht, dass ich sie zu schnell zu lange alleine gelassen habe aber mit fast 18 Wochen nach 4 Wochen üben sind 30 Minuten ja sicher nicht zu lange. Ich dachte auch, es würde sich einfach irgendwann legen, wie beim Autofahren. Sie versucht immer und wenn ich Konsequent bleibe lässt sie alles zu. Aber nun habe ich das Gefühl es wird schlimmer anstatt besser. Sie sollte in ein paar Wochen bereit sein 2-3 Stunden alleine zu bleiben. Mit einem halben Jahr vielleicht auch mal 4. vielleicht stört sie sich auch an der Box, die auch keinen direkten Blick auf die Tür hat, aber unsere Wohnung ist ziemlich offen, ich müsste dann auch so ein Gitter aufstellen. Ich frage mich nur, ob ich damit jetzt anfangen sollte, wo sie das mit der Box ja schon am lernen ist/war.
Vielleicht hast du einen Tipp. Kann ich da jetzt was falsch machen, wenn ich trotz Bellen die Minuten steigere? (Wir wohnen auch in einem Mehrfamilienhaus, wahrscheinlich sind die Nachbarn auch nicht so glücklich).

Schonmal vielen lieben Dank,
Katrin

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    Claudia Hußmann - 1. März 2017

    Such dir einen guten Trainer vor Ort

    Reply
Angelika - 14. März 2017

Hallo Claudia,
ich habe seit zwei Tagen ein Mischlings Welpe (8 Wochen alt). Ich bin Lehrerin und arbeite zu sehr unterschiedlichen Zeiten. Außerdem besteht die Möglichkeit dass mein Mann die kleine Lotta mit zur Arbeit nimmt.

Lotta schläft nachts in der geschlossenen Hunde Transportbox. Tagsüber ab und an in der Box oder in einem Körbchen. Ich habe nun versucht morgens am Schreibtisch zu arbeiten und sie legt sich kommentarlos in das Körbchen daneben. Sobald ich aufstehe geht sie mit. Ich ignoriere sie dann und setze mich wieder. Sie geht dann in ihr Körbchen und schläft weiter.

Soll ich sie besser immer in die Box zum schlafen stecken und dieses dann auch schließen. Die Box könnte sie dann auch mit zu meinem Mann zur Arbeit nehmen.

Wie gewöhne ich sie an unterschiedliche Arbeitszeiten?
Vielen Dank
Angelika

Reply
    Claudia Hußmann - 23. März 2017

    Du kannst die Box nehmen, du könntest sie auch anleinen. Je nachdem, was besser klappt.

    An die unterschiedlichen Zeiten gewöhnt sie sich automatisch. Bei mir ist auch das einzig Regelmässige die Unregelmäßigkeit. 🙂

    Reply
Jack - 3. April 2017

Hallo,
wir haben einen Malinois Welpen von 10 Wochen den wir an den Zwinger gewöhnen wollen.
Solange niemand durch den Hof läuft bleibt er ca 2 Stunden alleine im Zwinger. Sobald die Haustür aufgeht oder jemand durch den Hof geht um das Haus zu verlassen fängt er im Zwinger an zu bellen.
Das kann dann bis zu einer Stunde dauern.
Im Auto in der Hundebox /Hundehänger interessiert es ihn nicht ob jemand vorbei läuft.
Wie kann man es trainieren das er trotzdem ruhig bleibt.

Reply
    Claudia Hußmann - 18. Mai 2017

    Ich bin gegen Zwingerhaltung, deshalb bist du mit dieser Frage bei mir völlig falsch.

    Reply
fabienne - 22. Juni 2017

Hallo Claudia

Wir bekommen nächste Woche unseren deutscher Boxer Welpen – der ist dann 11 Wochen alt. Nun ist es so, dass ich nebenbei noch 2 mal pro Woche reite, da bin ich für 2 – 3 Stunden weg. In dieser Zeit passt mein Partner auf den Kleinen auf. Jedoch ist mein Parnter in 4 Wochen für ca 2 Wochen nicht zu Hause und ich muss mich um ihn kümmern. Ich bin bis Mitte September den ganzen Tag zu Hause, muss nur ab und zu raus um mein Pferd zu reiten oder anderen Verpflichtungen nachzukommen.

Wie sieht deine Erfahrung aus. Wie schnell lernen die Hunde das alleine sein? Und wie oft am Tag sollte ich das üben?

Danke und Liebe Grüsse

Reply
    Claudia Hußmann - 28. Juni 2017

    Meine kleine konnte mit 12 Wochen problemlos 3 -4 Stunden alleine im Welpenauslauf bleiben. Wir haben vom ersten Tag an geübt und ich bin täglich gefühlte 3293 Mal raus und reingegangen, habe die Jacke an- und ausgezogen, bin am Welpenauslauf vorbeigegangen, zur Tür gegangen und doch nicht rausgegangen, ….

    Reply
Ladina Gruber - 29. Juni 2017

Hallo Claudia

Ich habe seid 2 Wochen ein Bolonkaweibchen. Ab Mitte September werde ich sie 3-4 Stunden pro Tag alleine lassen müssen. Mit dem Training habe ich es noch nicht so eilig, da ich ja noch mehr als zwei Monate Zeit habe. Aber auf die Toilette oder auch mal aus dem Haus um zu telefonieren (bei mir in der Wohnung habe ich schlechten Empfang) gehe ich alleine. Ein Telefonat kann schon mal eine Stunde dauern. Mein Problem ist jetzt eher das Gegenteil von den anderen. Kora stört es kein bisschen, wenn ich weg bin. Sie schaut kurz auf, wenn ich gehe und wenn ich wieder komme. Sie bellt nicht und liegt einfach nur entspannt da und wenn ich während dem Spiel mal hinausgehe wartet sie seelenruhig bis ich wieder hineinkomme. Irgendwie frage ich mich ob die Bindung zwischen uns vielleicht nicht so stark ist? Es ist mir ein bisschen suspekt, dass es sie kein bisschen stört, wenn ich das Haus verlasse und das schon von Anfang an ohne dass ich es trainiert habe. Muss ich mir Sorgen machen?

Ganz liebe Grüsse

Reply
    Claudia Hußmann - 16. Juli 2017

    Freu dich, so soll es sein. Alles gut.

    Reply
Thomas - 1. August 2017

Hallo liebe Claudia,
Ich und meine Lebensgefährte wollen schon länger einen Hund haben. Aber da wir bis vor kurzer zeit noch in eine Wohnung gewohnt haben ohne den nötigen Platz haben wir uns es nicht erlaubt einen Hund zu halten.Mittlerweile haben wir ein Eigenheim mit 800 qm² Grundstück und würden nun ein Magyar Vizsla Welpen aufnehmen wollen. Der Welpe wäre dann 8 Wochen alt und wir würden danach 3 Wochen Urlaub haben … Ab dann müsste er im Schnitt für 6 Stunden alleine bleiben zu unterschiedlichsten Zeiten in der Woche . An einigen Tagen von 7:15 bis um 14 Uhr und an anderen Tagen von 12:15 bis um 16:30 Uhr . Hinzu kommen aber auch ein paar Tage in der Woche wo meine Frau Nachtschicht hat und er überhaupt nicht alleine wäre. Wir stellen uns die Frage ob der Hund es überhaupt von den Zeiten alleine zuhause schaffen würde in dem Jungen alter und auch da ja unregelmäßig auch Tage da sind wo er nicht alleine ist. Was ist ihre Meinung zu unsere Situation.

MfG Thomas

Reply
    Claudia Hußmann - 8. August 2017

    Ich würde dringend von einem Welpen abraten. Und dann auch noch einen Jagdhund.

    Geht doch mal probehalber in ein Tierheim und dort Gassi. Der Deal ist: 30 Tage lang JEDEN Tag – egal, welche Schicht, egal, welches Wetter. Bevorzugt macht man diesen Test so im November oder Dezember. Wenn man dann sagt, dass man sich nichts Besseres vorstellen kann, als in der Dunkelheit, Nässe, Kälte auch mit Kopfschmerzen oder Erkältung da draußen rumzulaufen, könnt ihr euch einen Hund holen. Vielleicht habt ihr euch ja dann schon in einen der Tierheimhunde verliebt und nehmt einfach den.

    Reply
Fabian - 22. August 2017

Hallo Claudia,

meine Freundin und ich überlegen einen Chihuahua in unsere familie zu integrieren.
Ich arbeite im vier Tages Rhythmus am 1. Tag von 6-14 , den nächsten Tag von 14-20 und den darauffolgenden Tag von 20-6. dann hab ich einen Tag frei und es geht wieder von vorne los.
Meine Freundin verlässt die Wohnung gegen 9:30 Uhr.
An meinem 6-14 Uhr Tag wäre der kleine 5h alleine. An meinem 14-20 Uhr Tag würden wir meine Eltern oder einen sitter ins Spiel bringen, der aufpasst. Damit er nicht 7 h am Stück alleine sein muss. Am letzten Tag wäre der kleine maximal 2-4 h alleine bevor wieder jmd. kommt.

Wir würden uns gerne einen Welpen anschaffen, der bevor er von seiner eigentlichen Familie getrennt wird natürlich auch ein gewisses Alter haben muss (10-15 Wochen ). Ich würde mir dann gleich zu Anfang 2 Wochen Urlaub nehmen und mich dann ununterbrochen mit dem kleinen beschäftigen und üben. Wäre es nach den zwei Wochen dann möglich und dem kleinen zuzumuten, dass er am ersten Tag 5h, dann am zweiten Tag im schlimmsten Fall 3 h, eine Stunde gassi und wieder 3 h alleine ist und am letzten Tag 2-4 h.

Oder würdest du davon abraten einen Chihuahua anzuschaffen? Wir würden uns wirklich gerne ein weiteres Familienmitglied wünschen, wollen das aber nicht um jeden Preis auf Kosten des Hundes erzwingen.

Ich bedanke mich schon mal im Voraus für deine Mühe.

LG Fabian

Reply
    Claudia Hußmann - 23. August 2017

    Das ist schon machbar. Aber in den zwei Wochen kümmerst du dich nicht ununterbrochen um den Welpen, sondern bereitest ihn genau auf die Zeit danach vor, so wie es beschrieben wird. Und man sollte immer einen Plan B haben, weil es sich um ein Lebewesen handelt. Sitter, Tagesstätte, mitnehmen, etc.

    Reply
Kasia - 25. August 2017

Hallo Claudia,
Erstmal vielen Dank für deine Tipps und tolle Ideen, du hilfst wirklich vielen Leuten und deren Welpen, das ist toll.
Wir haben einen 12- Wochen Border Colllie Welpen, Balto, und üben genau nach deinen Tipps das Alleinebleiben.
Ich frage mich nun: ist es normal, dass er nach der Trainings Einheit fix und fertig ist und schläft ein? Ist es ein „guter Stress“, ist das was wir wollen, oder ich übertreibe mit einem 2 Stundigen Training?
Und wenn er einschläft, soll ich bei ihm bleiben oder kann ich z.B. kurz einkaufen fahren (30 Minuten) weil er eher schläft?
Ich möchte nicht riskieren, dass er aufwacht und weinen anfängt… auf der anderen Seite wäre ich neugierig zu sehen, wie lange er geschafft hat zu schlaffen, ob er beim Schlafplatz wechseln, entspannt bleibt…und das könnte ich sehen, wenn ich ihn alleinlasse und mit der Kamera aufnehme…
Wir benutzen zur Zeit das Box nur zum Autofahren. Würdest du trotzdem raten, dass wir das Box in das Training integrieren? Bis jetzt ist er extrem brav im Haus, kann es sein, dass er mit dem Alter „frecher“ wird und fängt an alles anzuknabbern? Wir haben unser Haus „Welpensicher“ gemacht, größere Schäden würde er nicht anrichten…
Vielen Dank für deine Antwort
Liebe Grüße aus Österreich
Kasia

Reply
    Claudia Hußmann - 5. September 2017

    2 Stunden Training ist ein bisschen viel, ja! Ich würde weniger machen und ja, du kannst weg fahren.

    Reply
 Welpenerziehung - Die wichtigsten Grundlagen - 7. September 2017

[…] liegt an dir! Mehr dazu kannst du HIER […]

Reply
Natalie - 10. Oktober 2017

Liebe Claudia,

wir haben einen 12 Wochen alten Labrador und üben das Alleinsein nach deiner Anleitung. Eigentlich klappt das auch sehr gut und wenn niemand im Haus ist, ist er die ganze Zeit leise (wir haben ihn mit dem Handy aufgenommen). Sobald aber jemand in der Wohnung ist und er uns hört fängt er an zu bellen. Woran kann das liegen und wie können wir damit umgehen?

Liebe Grüße
Natalie

Reply
Christian - 22. Oktober 2017

Hallo Claudia,

Wir möchten unheimlich gerne einen Hund in unserer Familie aufnehmen und spielen seit langem mit diesem Gedanken. Uns hat bisher abgehalten, dass der Hund von 8:00/8:30 – 13:30 alleine zuhause bleiben müsste, da meine Frau halbtags arbeitet. Jetzt aktuell wird der Gedanke wieder akut, da wir die Möglichkeit hätten Anfang nächsten Jahres einen Labrador Welpen zu uns zu nehmen. Organisatorisch könnten wir im Wechsel 2 Wochen Urlaub nehmen, also in Summe 4 Wochen. Ist es realistisch in dieser Zeit den Hund daran zu gewöhnen, bzw. ist es für den Welpen überhaupt zumutbar? Vielen Dank im Voraus und viele Grüße, Christian

Reply
    Claudia Hußmann - 27. Oktober 2017

    Warum muss es ein Welpe sein? Ich rate in solchen Fällen immer zu einem etwas älteren Hund. Es gibt so viele nette Hunde, die ganz unschuldig ihr Zuhause verloren haben und problemlos die 5 oder 6 Stunden alleinbleiben können.

    Einfach mal einen Monat lang JEDEN (!!!) Tag ins Tierheim gehen. Bei jedem Wetter. Bei jedem Gesundheitszustand. Egal, wie müde man ist. Dann bekommt man einen guten Eindruck wie es mit Hund ist (mal 3 nehmen und beim Welpen mal 10 nehmen).

    Und schon so manches Mal hat man sich dabei in einen Hund verliebt. Den kann man dann ja einfach adoptieren.

    VG Claudia

    Reply
Anna - 7. Dezember 2017

hallo claudia, ich habe beim alleinsein üben immer das problem, dass wenn ich mal kurz weg bin oder im nebenzimmer (duschen oder müll runtertragen), der hund zwar nicht bellt oder durchdreht, jedoch oft aufsteht und dann bei der tür sitzt (ich gehe zunächst immer wenn er schläft). Das problem hierbei ist dass er sich dann oft im haus erleichtert während ich weg bin. so lange bleibt er mir leider noch nicht in der box wie ich beispielsweise zum duschen brauchen würde.. was mache ich in so einer situation? wäre sehr dankbar für einen tip! liebe grüße anna

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    Claudia Hußmann - 18. Dezember 2017

    Die Boxentür zu

    Reply
Kristin Mäter - 18. Dezember 2017

Hallo ich finde deine Tipps echt klasse. Wir haben eine 6 Monate alte Labrador Hündin sie ist Stubenrein und bleibt auch ihre vier bis fünf Stunden alleine. Leider mit viel bellen und viel zerstören. Sie hat einen langen Flur wo sie dann alle ihre Sachen hat aber leider hat sie solche Angst das ich gehe das sie schon nicht mehr ihr fressen nimmt wenn ich es sage, was sie sonst immer gemacht hat. Auch das Gassi gehen ist mit Leine leider immer Stress sie läuft besser und hört besser ohne Leine. Wir wollen mit ihr aber nächstes Jahr in den Urlaub fahren und da wäre es schon schön wenn es besser laufen würde. Ich bin dankbar für jeden Ratschlag. Danke im voraus

Reply
    Claudia Hußmann - 18. Dezember 2017

    Ähm ja, das ist jetzt bisschen viel Baustelle für eine Antwort hier. Vielleicht solltest du dir doch einen guten Trainer vor Ort suchen.

    Reply
Tina - 9. Januar 2018

Hallo!
Wir haben auch einen fast fünfmonatigen Australian Shepherd. Bisher hatten wir in der Regel jemanden, der vormittags, wenn wir in der Arbeit waren (beide nur vormittags), nach drei Stunden zu uns heim gekommen ist, den Hund aus der Hundebox geholt und mit ihm im Garten gespielt hat. In Ausnahmefällen ging das nicht, dann hat mein Mann den Hund in seiner Box mit zur Arbeit genommen, musste ihn dort aber in der Box lassen (unser Hund kennt das Autofahren auch gut, in der Regel legt er sich nach 15 Sekunden in der Box schon hin und ist ganz entspannt). Nach etwa drei Stunden ist er rausgegangen zum Hund – der hat in der Regel geschlafen. Mein Freund hat ihn aufgeweckt und kurz gestreichelt, ihm Leckerlis gegeben. Er meint, er hätte den Hund natürlich rausgelassen, der Hund hätte das aber nicht verlangt bzw als er draußen war, hat er das seiner Meinung nach nicht genossen, er hat auch nicht gepinkelt oder so…
nach 10-15 Minuten musste mein Freund wieder in die Arbeit, unser Hund musste erneut 3-4 Stunden in der Box bleiben, und dann ging es nach Hause, wo er einen Garten hat, wir mit ihm Gassi gehen, spielen etc.

Also – mein Freund denkt, unserem Hund geht es gut. In der Hundeschule wird unser Hund gelobt, weil er für einen Australian Shepherd außergewöhnlich entspannt und stets aufmerksam ist, eher ruhig und nicht so hibbelig. Ich merke auch nicht, dass er sich irgendwie seltsam verhalten würde. Er hat keine Abneigung gegen die Box, sondern lässt sich jederzeit bereitwillig in diese sperren, legt sich dann sofort hin und schläft bald…

Kannst du mir nach dieser wirklich objektiven, ehrlichen Beschreibung sagen, ob du meinst, dass es unzumutbar ist, wenn unser Hund den Vormittag so verbringen muss? Ab Februar haben wir zum Glück dauerhaft jemanden, der jeden Vormittag vorbeikommen und den Hund besuchen kann.

Viele Grüße
Tina

Reply
    Claudia Hußmann - 30. Januar 2018

    Alles gut. Es geht nix über einen ausgeschlafenen Hund. 🙂

    Reply
Line - 13. Februar 2018

Huhu wir haben seit einer Woche einen 12 Wochen alten Welpen (shih tzu) der so garnicht gern alleine sein mag nicht mal 10 min da fängt er nach 3 min direkt an zu bellen und zu jammern… wir sind immer mal aus er Wohnung gegangen für 10 min zur bekannten die unter und wohnt aber er bellt direkt los nun wissen wir nicht was wir machen sollen mein Papa und ich sind beide berufstätig mein Papa arbeitet von halb 7 bis 12:30
Unsere bekannte die unter und wohnt hat einen Schlüssel für unsre Wohnung damit sie in Notfall falls der kleine sich nicht beruhig zu ihm gehen kann aber das ist ja auch nicht Sinn und Zweck der Sache…
Vielleicht hat ja jemand einen Rat..?!

Reply
Lina - 4. Juni 2018

Hallo Claudia,

in nächster Zeit bekommen mein Freund und ich einen Labradorwelpen.
Eigentlich sollte ich zu der Zeit Urlaub haben, der wurde mir aber jetzt gestrichen. Auch beim Züchter habe ich nach einem anderen Termin gefragt um die kleine zu uns zu holen. Das geht leider aber auch nicht. Wir wollten sie am Samstag holen und Montag müsste ich wieder arbeiten auch mein Freund kann nicht frei nehmen.
Allerdings bin ich im Normalfall nicht all zu lange weg. Mein Freund ist früh von 7-15:30 Uhr arbeiten. Bei mir ist es immer unterschiedlich. Da wir noch garnicht wissen wie die kleine reagiert wollte ich mich schon vor ab informieren und mir Tipps holen. Dadurch das die kleine nur rund 1 1/2 Tage Zeit hat, bis sie das erste mal alleine ist, mache ich mir doch noch große Sorgen.
Was kann ich tun, was ist wichtig?

P.s ca. 3 Wochenspäter habe ich dann 6 Wochen Urlaub, da hätte ich dann alle Zeit der Welt

Reply
    Claudia Hußmann - 5. Juni 2018

    Kein guter Zeitpunkt und wenn der Züchter nicht mal bereit ist, den Welpen noch 3 Wochen zu behalten, weil es dann passt, würde ich mir überlegen, ob ich da überhaupt einen Welpen nehme. Wenn ihr trotzdem unbedingt einen Welpen wollt, dann kümmert euch um eine Lösung. Hundesitter, Hundekindergarten, Hund mit an die Arbeit nehmen,….
    Aus meiner Sicht ist es keine Option, den Welpen nach einem Tag für Stunden allein Zuhause zu lassen. Dann würde ich zugunsten des Hundes auf die Anschaffung verzichten.

    Reply
Maria - 21. Juni 2018

erstmal wollte ich schreiben das die Seite richtig toll ist und der Beitrag. Mein Freund und ich wollten uns in naher Zukunft einen Wolfsspitz Welpen in unser leben holen. Wir haben leider keinen Garten oder so und mein Freund arbeitet immer von 7 bis je nach den wann die baustelle fertig ist und ich bin im Schichtdienst des heisst früh und spätdienste.. und immer 8 std. Meine Frage ist jetzt, kann ich den Hund dann auch 8 Std alleine lassen und wie ist es dann mit dem auf Toilette gehen für den Hund oder sollten wir es dem Tier zu liebe lassen und uns keinen holen..?

Reply
    Claudia Hußmann - 26. Juni 2018

    Holt euch dem Tier zuliebe keinen Hund.
    Tipp: Tierheim freuen sich über Gassigänger

    Reply
Svea - 28. September 2018

Hallo Claudia,
zu allererst: ich finde deinen Blog wunderbar!
Wir haben seit sechs Wochen unseren Bordercollie-Bernersennen Mix zu Hause (er ist jetzt 14 Wochen alt) und ich glaube wir haben den richtigen Moment für das Alleine bleiben üben verpasst. Wenn ich alleine mit ihm bin läuft er mir überall hin hinterher, auch wenn er todmüde ist und auch wenn er schon tief und fest schläft, er wird immer wach (und ich versuche schon mich rauszuschleichen). Sind wir zu zweit, dann kommt er mir ebenfalls hinterher, obwohl mein Freund beispielsweise im Wohnzimmer bleibt, der kleine ist einfach total fixiert auf mich. Wir halten es jetzt so dass ich ihn nicht beachte wenn er hinterherkommt oder mein Freund ruft ihn zurück und versucht ihn abzulenken. Ich mache auch manchmal die Wohnzimmertür ganz kurz zu, er sitzt dann davor und wartet, manchmal fiepst er auch.
Seine Box findet er auch nur toll wenn wir beide im Raum bleiben…
Hast du noch Tipps für uns?

Reply
    Claudia Hußmann - 9. Oktober 2018

    Ja, schau mal hier

    Reply
Julia - 4. Oktober 2018

Hallo Claudia,

Erstmal finde ich deine Seite total toll und auch für jedermann verständlich erklärt.
Nun zu meinem Welpen (16 Wochen), wir haben ihn vor 4 Wochen bekommen und haben, sobald wir das Gefühl hatten, dass er das mit der Stubenreinheit verstanden hat, immer mal wieder kurz allein gelassen. Jetzt habe ich ihn zwei Tage in Folge mal eine Stunde allein gelassen, er freut sich zwar immer sehr, wenn ich wiederkomme (was ich nicht beachte), aber beschäftigt sich die Zeit über ohne Jaulen und Zerstören (hin und wieder mit Kamera aufgenommen). An beiden Tagen hat er dann aber in die Wohnung uriniert, obwohl das schon länger nicht mehr vorkam, auch auf seinen „Spielteppich“ und neben den Futternapf. Da mich die Orte sehr verwundert haben, wollte ich nun gern wissen, ob du meinst, dass er das getan hat, weil er zu lange allein war und ich wieder einige Schritte zurück gehen muss.

Liebe Grüße
Julia

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    Claudia Hußmann - 9. Oktober 2018

    Wenn ein Welpe wach wird, muss er. Was soll er machen, wenn du nicht da bist?

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Leonie - 8. November 2018

Hallo,
ich überlege mir seit langen einen Hund in ein bis zwei jahren zu mir zu holen und gerne einen Welpen.
Ich brauch jetzt mal noch eine andere Meinung von einem Hundetrainer.
Unzwar gehe ich morgens aus dem Haus und werde 5 Stunden wegbleiben, dann kehre ich meine Mittagspause lang heim und beschäftige den Hund un dgehe für 2 1/2 Stunden wieder arbeiten. Danach wird mein Hund den ganzen Tag bis spät abends mit mir zusammen sein. Sei es bei meinem Pferd oder auch bei langen Spaziergängen. Da ich ein Pferd habe kenne ich es schon bei Wind und Wetter draussen zu sein, auch mit Kopfschmerzen, Erkältung etc. da gehen meine Tiere über alles.
Ist es auch mir möglich einen Hund zu adoptieren? Ich werde natürlich wenn der Welpe zu mir kommt die ersten 5 Wochen freinehmen und ihn auf alles vorbereiten von Anfang an und Stück für Stück.

Viele Grüße

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    Claudia Hußmann - 9. November 2018

    Meine ehrliche Antwort: Ein Hund ja – ein Welpe nein. Ich würde mir in der Situation einen erwachsenen Hund holen. Immer wieder sind Hunde abzugeben, die nicht mehr die Ansprüche eines Welpen haben und auch gut alleine bleiben können.
    Ich finde ca. 8 Stunden für einen Welpen / Junghund viel zu lang. Wenn man unbedingt einen Welpen holen möchte, würde ich einen anderen Plan machen. Hundesitter, Tagesbetreuung und ähnliche Angebote gibt es ja auch.

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